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Bleisäure bis Bleistein (Bd. 3, Sp. 49)
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Artikelverweis Bleisäure, s. Meyers Bleisuperoxyd.
 
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Bleischwamm, fein verteiltes Blei, wird erhalten, wenn man einen steifen Brei aus schwefelsaurem Blei und Wasser zwischen zwei Zinkplatten etwas schräg in Kochsalzlösung stellt. Nach 9 Tagen ist das schwefelsaure Blei reduziert, indem sich Zinkvitriol gebildet hat. B. ist sehr leicht oxydierbar; er läßt sich zu einer Platte zusammenpressen, die sehr gut Eindrücke annimmt und sich zu Abformungen eignet.
 
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Bleischwärze, feinschuppiger, verwitterter Bleiglanz oder durch Kohle gefärbtes kohlensaures Blei.
 
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Bleischweif, s. Meyers Bleiglanz.
 
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Bleisesquioxyd, s. Meyers Bleisuperoxyd.
 
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Bleisicherungen (Abschmelzsicherungen), Bleidrähte oder Bleibänder, die in elektrische Leitungen eingeschaltet werden und abschmelzen, wenn der sie durchfließende Strom eine gewisse Stärke erreicht, so daß der Strom unterbrochen wird. Oft bringt man sie in einer Porzellanhülse an, in der sich das geschmolzene oder zerstäubte Blei sammeln kann.
 
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Bleisilikāt, kieselsaures Blei.
 
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Bleisoldaten, s. Meyers Zinnsoldaten.
 
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Bleispat, s. Cerussit.
 
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Bleistadt, Stadt in Böhmen, Bezirksh. Falkenau, an der Zwodau und an der Eisenbahnlinie Falkenau-Klingenthal, hat (1900) 1350 deutsche Einwohner, die Spitzenerzeugung, Fabrikation von Glas, Knöpfen, Musikinstrumenten, Holz- und Korbflechtwaren betreiben. Der Bleibergbau ist eingegangen.
 
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Bleistein, s. Tafel Meyers »Bleigewinnung«.

 

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