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Bleikupferantimonglanz bis Bleiniere (Bd. 3, Sp. 47 bis 48)
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Artikelverweis Bleikupferantimonglanz, soviel wie Bournonit.
 
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Bleilähmung, s. Meyers Bleivergiftung.
 
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Bleilasūr (Linarit), lasurblaues Mineral, basisches Sulfat von Blei und Kupfer (Pb,Cu)SO4.(Pb,Cu)(OH)2, breitsäulenförmige, monokline Kristalle mit Diamantglanz, durchscheinend, Härte 2,53, spez. Gew. 5,4, findet sich bei Linares in Spanien und Leadshill in Schottland, Rezbanya in Ungarn, Nertschinsk in Sibirien etc.
 
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Bleilegierungen, Verbindungen und Mischungen des Bleies mit andern Metallen. Bleiantimonlegierungen bilden das Antimonial- oder Hartblei, das auch als Letternmetall benutzt wird. Legierungen mit Kupfer, Zinn, Wismut bilden das Antifriktionsmetall (Weißguß). Arsenik macht Blei härter und leichter körnbar und wird deshalb zu 0,30,8 Proz. bei der Schrotfabrikation zugesetzt. Bleikupferlegierungen

[Bd. 3, Sp. 48]


sind zu Blechen und als Hartlot benutzt worden; Blei nimmt beim Schmelzen um so mehr Kupfer auf, je heißer es ist. Mit Silber legiert sich Blei leicht, und wenn man die Legierung einem oxydierenden Schmelzen unterwirft, so oxydieren sich mit dem Blei auch die übrigen als Verunreinigungen des Silbers vorhandenen Metalle, so daß Silber rein zurückbleibt (Abtreiben). Über Pattinsonieren vgl. auch Silber. Blei ist auch Bestandteil der leicht schmelzbaren Wismutlegierungen (s. d.). Über Bleizinnlegierungen s. Meyers Zinnlegierungen.
 
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Bleilot, s. Meyers Lot.
 
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Bleilüster, s. Meyers Lüster.
 
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Bleimantel, s. Meyers Granaten.
 
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Bleimetaplumbāt, s. Meyers Bleisuperoxyd.
 
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Bleimühlen, s. Meyers Bleistifte.
 
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Bleimulm, Erz, s. Meyers Bleiglanz.
 
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Bleiniere, Mineral, wasserhaltiges antimonsaures Blei von schwankender Zusammensetzung, derb, eingesprengt, auch als Überzug auf andern Mineralien und in Knollen mit nierenförmiger Oberfläche, weiß, grau, gelb, braun oder grün, fettglänzend bis man, fest oder erdig, Härte 4, spez. Gew. 4,35. Fundorte: Nertschinsk, Cornwall, Horhaufen in Rheinpreußen.

 

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