Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Bleijodíd bis Bleilasūr (Bd. 3, Sp. 47)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Bleijodíd (Jodblei) PbJ2 wird aus einer Lösung von Bleizucker durch Jodkaliumlösung gefällt und bildet ein gelbes Pulver oder goldgelbe Blättchen, löst sich in 194 Teilen kochendem Wasser, leicht in Jodkalium und unterschwefligsaurem Natron, schmilzt unter Verlust von Jod und erstarrt zu einer gelben, hornartigen Masse, dient als Farbstoff.
 
Artikelverweis 
Bleikachexīe, s. Meyers Bleivergiftung.
 
Artikelverweis 
Bleikammern, s. Meyers Schwefelsäure.
 
Artikelverweis 
Bleikammern (Bleidächer, ital. Piombi), die berüchtigten Staatsgefängnisse im Dogenpalast zu Venedig, 1797 zerstört; s. Venedig.
 
Artikelverweis 
Bleikarbonāt, kohlensaures Blei, Bleiweiß; als Mineral soviel wie Cerussit.
 
Artikelverweis 
Bleikolik, Bleikrankheit, s. Meyers Bleivergiftung.
 
Artikelverweis 
Bleikrätze, s. Tafel Meyers »Bleigewinnung«.
 
Artikelverweis 
Bleikristall, s. Meyers Glas.
 
Artikelverweis 
Bleikupferantimonglanz, soviel wie Bournonit.
 
Artikelverweis 
Bleilähmung, s. Meyers Bleivergiftung.
 
Artikelverweis 
Bleilasūr (Linarit), lasurblaues Mineral, basisches Sulfat von Blei und Kupfer (Pb,Cu)SO4.(Pb,Cu)(OH)2, breitsäulenförmige, monokline Kristalle mit Diamantglanz, durchscheinend, Härte 2,53, spez. Gew. 5,4, findet sich bei Linares in Spanien und Leadshill in Schottland, Rezbanya in Ungarn, Nertschinsk in Sibirien etc.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: