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Blaufisch bis Blaukehlchen (Bd. 3, Sp. 37)
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Artikelverweis Blaufisch (Springer, Temnodon saltator Cuv.), Fisch aus der Familie der Bastardmakrelen (Carangidae), 3060 cm lang, schillernd grau, auf dem Rücken blaugrün, an den Flossen grau, findet sich in allen Meeren, jagt an der Ostküste des gemäßigten Amerika in ungeheuern Scharen Heringe und springt dabei häufig über die Wasserfläche. Er wird in großer Menge gefangen und bildet eine der gewöhnlichsten Fischspeisen in New York. Sein Fleisch ist zart und wohlschmeckend, aber nicht haltbar.
 
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Blaufuchs (Eisfuchs), s. Meyers Fuchs.
 
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Blaufuß, großer, der isländische Falke; kleiner B., der Wanderfalke.
 
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Blaugras, s. Meyers Poa.
 
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Blauhabicht, s. Meyers Feldweihen.
 
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Blauhäher (Cyanocitta Strickl.), Gattung der Raben (Corvidae), schlanke Vögel mit Haube, kurzem, schlankem Schnabel, kurzen Flügeln und langem, stark abgerundetem Schwanz. Von den 20 Arten ist der Schopfhäher (C. cristata Strickl.), 28 cm lang, oben blau, unten grauweiß, mit schwarzem Halsband, auf Flügel und Schwanz schwarzweiß gebändert und gefleckt, eine Zierde der nordamerikanischen Wälder. In der Lebensweise ist er unserm Eichelhäher ähnlich; er hält sich in Gefangenschaft gut.
 
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Blauhai, s. Meyers Haifische.
 
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Blauholz, soviel wie Kampescheholz (s. d.).
 
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Blaukali, s. Meyers Ferrocyankalium.
 
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Blaukatel, s. Meyers Blaukehlchen.
 
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Blaukehlchen (rotsterniges B., schwedisches B., Erithacus suecicus L.), Sperlingsvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae), 15 cm lang, 22 cm breit, oberseits braun, unterseits schmutzig weiß, an der Kehle lasurblau mit zimtrotem Stern, lebt in Skandinavien; Nordrußland, Sibirien, erscheint bei uns im April und Mai, im August und September. Das weißsternige B. (Blaukatel, Blaukropf, E. cyaneculus Wolf), mit weißem Stern, der im Alter verschwindet (Cyanecula Wolfi Br.), lebt in Mitteleuropa, weilt bei uns von April bis September. Die B. nähren sich von Insekten, singen angenehm und nisten versteckt nahe am Wasser in Erdlöchern etc. Die 67 licht blaugrünen, rotbraun gepunkteten Eier (s. Tafel Meyers »Eier I«, Fig. 47) brüten beide Geschlechter in etwa 2 Wochen aus. In guten Sommern finden zwei Bruten statt. In der Gefangenschaft wird das B. leicht zahm.

 

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