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Blaue Blume bis Blauer Heinrich (Bd. 3, Sp. 36)
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Artikelverweis Blaue Blume, in Novalis' Roman »Heinrich von Ofterdingen« (1802) das geheimnisvolle Sinnbild der Poesie und als solches Gegenstand der Sehnsucht und des Strebens des Helden. Sie ist ursprünglich die »blaue Wunderblume« des Märchens, die dem Hirten, wenn er sie unversehens aufgesteckt hat, die Augen öffnet und den bisher verborgenen Eingang zum Schatz entdeckt, und ward nachher zum vielgebrauchten Losungswort für die Romantik. Vgl. Hardenberg (Friedrich von).
 
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Bläue des Himmels, s. Meyers Atmosphäre, S. 52.
 
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Blaue Erde, Bernstein führende Schicht im Samland; vgl. Bernstein.
 
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Blaue Grotte, s. Meyers Capri und Meyers Busi.
 
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Blaue Häuser, s. Meyers Prostitution.
 
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Blaueisenerde, -erz, Mineral, s. Vivianit.
 
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Blaue Mäler (Steingallen), s. Meyers Hufkrankheiten.
 
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Blauen (Bläuen), farblose Gegenstände, wie Garne, Gewebe, Papier, Zucker, mit einer sehr geringen Menge Ultramarin etc. versetzen, um einen gelblichen Ton der Ware, der sich auf andre Weise nicht beseitigen läßt, zu verdecken.
 
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Blauen, 1) Gipfel des Schwarzwaldes, bei Badenweiler, 1167 m hoch, mit Gasthaus. 2) Zeller B., s. Zell 2).
 
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Blaue Pillen, s. Meyers Blue pills.
 
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Blauer Heinrich, s. Echium.

 

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