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Blättermagen bis Blätterzeolith (Bd. 3, Sp. 29)
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Artikelverweis Blättermagen (Psalter, Omasus, Psalterium), die dritte Abteilung des Magens der Wiederkäuer (s. d.).
 
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Blättermagnet, s. Meyers Magnetismus und Meyers Elektrodynamische Kraft.
 
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Blattern, s. Meyers Pocken.
 
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Blätterpilz, s. Meyers Agaricus.
 
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Blättersandstein, Ablagerung der Tertiärformation (s. d.) im Mainzer Becken.
 
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Blätterschwamm, s. Meyers Agaricus.
 
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Blatterstein (Variolit, Perldiabas), Gestein, das in einer dichten, meist dunkelgrünen Grundmasse hellere hirsekorn- bis haselnußgroße Kugeln aus einer oft strahlig-faserigen Masse (Oligoklas mit etwas Augit oder Aktinolith) enthält. Wenn das Gestein verwittert, treten die widerstandsfähigern Kugeln pockenartig aus der Grundmasse hervor; daher der Name. Fundorte: Berneck im Fichtelgebirge, sächsisches Vogtland (hier als eine eigentümliche Randfacies von Diabas) und Savoyische Alpen (Geschiebe der Durance). B. ist auch zuweilen soviel wie Diabasmandelstein und Schalstein.
 
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Blätterstock, s. Meyers Bienenzucht, S. 840.
 
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Blättertellūr (Blättererz, Nagyagit, Nagyager Erz), Mineral, besteht im wesentlichen aus Blei und Tellur, enthält aber auch 89 Proz. Gold, außerdem Kupfer, Schwefel und Antimon, findet sich bei Nagyag und Offenbanya in meist dünntafeligen rhombischen Kristallen von quadratischem Umriß, auch eingewachsen und in blätterigen Aggregaten, ist schwärzlich bleigrau, stark glänzend, Härte 11,5, spez. Gew. 6,857,20. Es wird auf Gold verarbeitet.
 
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Blätterwerk, architektonische Zieraten in Form von Blättern, die der Flora verschiedener Klimate entsprechen: in den südlichen Architekturen besonders Bärenklau-, Oliven-, Eichen-, Lorbeer-, Wein-, Mohn- und Palmenblätter, in den nördlichen Architekturen vorzugsweise Distel-, Zaunrübe-, Efeu-, Eichen-, Reben- und Krautblätter.
 
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Blätterzeolith, Mineral, soviel wie Stilbit.

 

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