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Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Blässe bis Blastomēren (Bd. 3, Sp. 26)
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Artikelverweis Blässe (griech.), bleiche Färbung der Haut, betrifft entweder nur einzelne Teile des Körpers, namentlich häufig solche isolierte Gebiete, die dem Stromgebiet eines bestimmten Blutgefäßes oder der Ausbreitung eines Nervs angehören, oder sie betrifft den ganzen Körper. Allgemeine B. ist stets der Ausdruck mangelhafter Ernährung der Gewebe. Die Ursache kann hier in einem wirklichen Mangel an Blut liegen, und sie ist in diesen Fällen ein Symptom besonders der als Bleichsucht (s. d.) und Blutarmut (s. Anämie) bekannten Krankheiten. Lokale B. tritt ein bei Behinderung der Blutzufuhr zu einem Körperteile, sei es durch Druck auf die Arterien, sei es durch eine Verengerung der zuführenden Gefäße, die durch die gefäßverengernden Muskeln und Nerven bedingt wird (B. bei Schreck, Kälteeinwirkung, Fieber, Übelkeit, Ohnmacht). Diese B. ist meist vorübergehend und, nachdem sich der Gefäßkrampf gelöst hat, folgt ihr eine Rötung, da das Blut in die erschlafften Gefäße stark einströmt, in andern Fällen ist sie dauernd, z. B. an gelähmten Gliedern, oder kann gar bis zum Brande der Gewebe anhalten (lokale Asphyxie).
 
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Blässe (Bläßhuhn), soviel wie Wasserhuhn.
 
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Blässe, s. Meyers Abzeichen (bei Haustieren).
 
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Blässentauben, s. Meyers Tauben.
 
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Bläßgänse, s. Meyers Gänse.
 
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Bläßwild, s. Meyers Hirsch.
 
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Blastaea, Urform der Metazoen, s. Meyers Entwickelungsgeschichte.
 
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Blastēm (griech. Blastēma), jeder mit einem selbständigen Wachstumsscheitel versehene Zellkörper, wie Wurzel, Stengel und Blatt der Pflanze, im Zustande der ersten Anlage.
 
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Blastodérm (Keimhaut), s. Meyers Entwickelungsgeschichte.
 
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Blastoideen, Gruppe der Haarsterne (s. d.).
 
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Blastomēren, s. Meyers Furchung.

 

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