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Bizye bis Bjelasnica (Bd. 3, Sp. 9)
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Artikelverweis Bizye, Sitz der Odrysenkönige im 1. Jahrh. v. Chr.; jetzt Wiza (s. d.).
 
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Bizzarria-Orangen, s. Meyers Bastardpflanzen, S. 435.
 
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Bizzozzēro, Giulio, Mediziner, geb. 20. März 1846 in Varese (Lombardei), gest. 8. April 1901 in Turin, studierte in Pavia, Zürich und Berlin, wurde 1868 supplierender Professor in Pavia und 1872 Professor der allgemeinen Pathologie in Turin. Er arbeitete über das Bindegewebe, das Knochenmark, die Struktur der Lymphdrüsen, über die Entwickelung der roten Blutkörperchen, über die Veränderungen des Blutes nach Hämorrhagien, über die schlauchförmigen Drüsen des Darms etc. und erfand das Chromocytometer. Auch entdeckte er ein drittes morphologisches Element im Blute, die Blutplättchen, und durch forschte deren Bedeutung (Blutplättchenthrombose). Sein besonderes Feld war die mikroskopische Anatomie und sein Bestreben bei allen Arbeiten, die normalen Verhältnisse zugleich mit den krankhaften Störungen ins Auge zu fassen. Er schrieb ein Handbuch der klinischen Mikroskopie, das sechs Auflagen erlebte und vielfach übersetzt wurde (deutsch von Bernheimer, 2. Aufl., Erlang. 1887), und gründete das »Archivio per le scienze mediche«.
 
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Bjarma (Biarmia), s. Meyers Perm (Gouvernement).
 
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Bjarmĭer, Volk, s. Permier.
 
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Bjel... (Bjelo..., slaw.), soviel wie weiß (in zusammengesetzten geographischen Namen häufig).
 
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Bjela (Biala), Kreisstadt im russisch-poln. Gouv. Sjedlez, an der Krzna und der Eisenbahn Warschau-Terespol, hat ein Schloß des Fürsten Radziwill, 3 Kirchen, ein Gymnasium und (1897) 13,123 Einw., die etwas Industrie und Getreidehandel treiben.
 
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Bjélaja (»die Weiße«, von der Farbe ihres Wassers), Fluß im russ. Gouv. Orenburg, entspringt im Ural am Berg Iremel, fließt in großem, nach S. gerichtetem Bogen westwärts zur Kama, nachdem sie zuvor rechts den Sim mit Inser, die sehr bedeutende Ufa und den Tanym, links den Urschak und die Dema aufgenommen; ihre Länge beträgt 1067 km. Von Sterlitamak (531/2° nördl. Br.) an ist die B. schiffbar. Am Ausfluß hat sie 650 m Breite und 5 m Tiefe; im Frühjahr steigt sie dort um 9 m; der Schiffsverkehr, der Getreide, Holz, Eisen vermittelt, ist beträchtlich.
 
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Bjélaja Weshá, Kolonie, s. Borsna.
 
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Bjelaja Zerkow, Flecken im russ. Gouv. Kiew, Kreis Wassilkow, am Roß (zum Dnjepr) und an der Eisenbahn Fastow-Snamenka, mit Realschule, Maschinenfabrikation, Bierbrauerei, Getreidehandel und (1891) 20,705 Einw.
 
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Bjelasnica, Gebirge in Bosnien (s. d.).

 

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