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Bitzler bis Bixazeen (Bd. 3, Sp. 8)
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Artikelverweis Bitzler, s. Meyers Most.
 
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Biurēt (Allophansäureamid) C2H5N3O2 oder NH2. CO. NH. CO. NH2 entsteht beim Erhitzen von Harnstoff auf 150160°, bildet farblose Kristalle, ist löslich in Wasser und Alkohol, schmilzt bei 190°. Die mit Kalilauge versetzte Lösung färbt sich bei Zusatz von Kupfersulfat violett (Biuretreaktion).
 
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Bivalven (neulat.), »zweiklappige« Schaltiere, Muscheln (s. d.).
 
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Bivĭo (Stalla), Ort in Graubünden, s. Meyers Julier.
 
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Bivĭum und Trivĭum, die im Bau der vorwiegend fünfteiligen Strahltiere oder Stachelhäuter oft stark betonte Scheidung zweier und dreier zusammengehöriger Strahlen, die sich bei der Bewegung als Vorder- und Hinterseite bemerkbar machen.
 
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Bivōna, Kreishauptstadt in der ital. Provinz Girgenti (Sizilien), in gebirgiger Gegend, mit Gymnasium, einer Mineralquelle u. (1901) 4907 Einw. Dabei der ausgetrocknete ehemalige Bivonasee (328 Hektar).
 
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Bivouac, s. Meyers Biwak.
 
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Biwa, mandolinenartiges, viersaitiges, japanisches Musikinstrument mit vier Bünden, wird mit einem breiten Plektrum (Batsi) gespielt.
 
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Biwak (franz. Bivouac, vom deutschen Bei- oder Biwacht), die einfachste Form des militärischen Lagers unter freiem Himmel, die zur Anwendung kommt, wenn z. B. Anhäufung von Truppen oder die durch die militärische Lage geforderte Kampfbereitschaft Gewährung von Ortsunterkunft nicht gestatten. Mindestens wird dann ein großer Teil schon aus taktischen Rücksichten unter freiem Himmel ohne jede Bequemlichkeit biwakieren müssen. Die Truppen sind hierbei, in taktischen Körpern zusammengehalten, durch Alarmierung in sofortige Kampfbereitschaft zu versetzen. Im französischen Heer wurden seit dem 18. Jahrh. Zelte benutzt, sie wurden in den Revolutionskriegen abgeschafft, später wieder eingeführt und erwiesen sich im Kriege 1870/71 als lästig. Neuerdings wurden auch im deutschen Heere kleine, tragbare, wasserdichte Zelte eingeführt, die sich wohl bewähren werden, wenn der Winter nicht, wie es früher üblich war, die Kriegshandlungen unterbricht. Um dem B. die Truppenbedürfnisse (Stroh, Holz, Bretter, Lebensmittel etc.) möglichst zugänglich zumachen, bezieht man gern benachbarte Ortschaften (Ortschaftsbiwaks) mit ein, auch lehnt man, um den Unbilden der Witterung zu begegnen, das B. an Wald- und Höhenränder an. Die Infanterie lagert im B. bei ihren zusammengesetzten Gewehren, die Reiterei bei ihren angekoppelten Pferden, die Artillerie hinter ihrem Geschützpark.
 
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Bixa L., Gattung der Bixazeen, mit der einzigen Art B. Orellana L. (Orlean-, Roucou-, Açafraobaum), s. Tafel Meyers »Farbpflanzen«, Fig. 6.
 
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Bixazeen (Orleangewächse), dikotyle, nur 16 Arten umfassende, in der warmen Zone einheimische Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Cistifloren, zunächst mit den Cistazeen verwandt. Auch zu den Tiliazeen stehen die B. in naher Beziehung.

 

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