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Bismutīt bis Bisschop (Bd. 3, Sp. 2)
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Artikelverweis Bismutīt, Mineral, basisches Wismutkarbonat, gelblichgrün, grau, strohgelb, undurchsichtig, Härte 44,5, spez. Gew. 6,9, findet sich derb und als erdiger Überzug bei Ullersreuth in Schlesien, bei Schneeberg, Johanngeorgenstadt etc.
 
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Bismutose, Verbindung von Eiweiß mit Wismut, wird erhalten durch Koagulation einer Hühnereiweißlösung mit einer Lösung von Wismutnitrat in Chlornatriumlösung, bildet ein feines, gelblichweißes Pulver, ist geruch- und geschmacklos, wird besonders in der Kinderpraxis wie das basische Wismutnitrat angewendet.
 
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Bismūtum, Wismut; B. subnitricum, Magisterium Bismuti, basisch salpetersaures Wismut; B. subgallicum, basisch gallussaures Wismut; B. metallicum, regulinisches Wismut; B. subsalicylicum, basisch salicylsaures Wismut; B. valerianicum, baldriansaures Wismut.
 
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Bisogno (ital., spr. -sonnjo, »Not«), die Notadresse bei Wechseln.
 
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Bison, der Wisent.
 
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Biß (Bißwunde), s. Meyers Wunde.
 
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Bissāgosinseln (Bissao), Gruppe von 30 nordwestafrikanischen Küsteninseln, darunter 16 bewohnt (s. Karte bei »Guinea«), zwischen 1112° nördl. Br. und 15°30'16°40' westl. L. Die vulkanischen, von zahlreichen Klippen umgebenen Inseln sind fruchtbar (Hauptprodukte: Baumwolle, Indigo, Reis, Wachs, Häute) und z. T. dicht bevölkert, aber für Europäer höchst ungesund. Die Bissago oder Bijuga sind ein Negervolk, stark, kriegerisch und seetüchtig. Die größte Insel ist Orango; Sitz des Gouverneurs von Portugiesisch-Senegambien ist Bolama mit der gleichnamigen Hauptstadt am Ostende der Insel, einem Fort und (1882) 4061 Einwohnern.
 
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Bissahir, ostind. Landschaft, s. Meyers Baschahr.
 
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Bissão (Bissau), portug. Fort an der Westküste Afrikas, unter 11°51' nördl. Br. auf der Ostspitze der Insel B. an der Gebamündung, mit gutem Hafen, ist Sitz eines deutschen Konsuls und hat (1880) 540 Einw., einschließlich der an das Fort sich anschließenden sechs Dörfer der Eingebornen.
 
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Bissaya, Distrikt und Volksstamm der Philippinen, s. Meyers Vizaya.
 
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Bisschop, Christoffel, holländ. Maler, geb. 1828 zu Leeuwarden in Friesland, bildete sich in Paris bei Gleyre und Comte zum Genremaler aus, schloß sich aber in der koloristischen Behandlung an die holländischen Meister des 17. Jahrh., besonders an Rembrandt und Pieter de Hooch, an. Die Motive zu seinen Bildern schöpft er meist aus dem Volksleben seiner Zeit und seines Landes, und er entfaltet namentlich in der Darstellung der Wirkung des in einen geschlossenen

[Bd. 3, Sp. 3]


Raum einfallenden Sonnenlichts eine große koloristische Virtuosität. Unter seinen Bildern sind die Tochter des Bürgermeisters, der Wiegenmaler, der Kuriositätenhändler, ein Tauftag in Hindelopen in Friesland, ein Hochzeitstag, Winter in Friesland, der Besuch bei Großmama, Morgensonne (Interieur mit einer jungen Frau), ein Heiratsantrag in Friesland und Sonnenschein in Haus und Herz (Interieur mit einer jungen Frau vor einem Spiegel, Neue Pinakothek zu München) die hervorragendsten. B., der auch zahlreiche, durch wirksame Beleuchtung ausgezeichnete Bildnisse gemalt hat, lebt im Haag.

 

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