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Bishop Stortford bis Bismarck (Bd. 2, Sp. 907 bis 908)
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Artikelverweis Bishop Stortford, Stadt in Hertfordshire (England), am Stort, hat 2 Lateinschulen, große Malzdarren, Brauereien, Wagenbau, Kalkbrennerei und (1901) 7143 Einw.
 
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Bisignano (spr. bisìnjā-), Stadt in der ital. Provinz Cosenza, in herrlicher Lage auf einem Hügel über dem Crati, an der Eisenbahn Sibari-Cosenza, Bischofssitz, mit Kastell, einer Kathedrale mit schönem gotischen Portal, einem Seminar und (1901) 4954 Einw. B. ist das alte Besidiae und wurde wiederholt, zuletzt 3. Dez. 1887, durch Erdbeben zerstört. Von B. haben die Sanseverini den Fürstentitel.
 
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Biskotten (franz.), in der Provence (Aix) kleines, rundes, den Makronen ähnelndes Gebäck.
 
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Biskra (Biscara), Bezirkshauptstadt in der alger. Provinz Konstantine, 111 m ü. M., an der Grenze der Sahara, durch Eisenbahn mit Konstantine verbunden, hat ein starkes Fort und (1901) 7554 Einw., wovon 707 Franzosen, 102 Juden und 6745 Berber. Araber und Neger, in sieben Dörfern (Ksurs)

[Bd. 2, Sp. 908]


Die Oase wird im Winter vom Wadi B., im Sommer durch Quellen und artesische Brunnen bewässert und zählt 50,000 Dattelpalmen nebst 5000 Ölbäumen. Dank seiner Lage am Wüstenrande, wird B. als Winterkurort benutzt. Schwefelquellen von 47° befinden sich 7 km von der Stadt. B., zur Römerzeit Zaba, ward in der christlichen Zeit Sitz eines Bischofs; unter den Mauren wurde es eine bedeutende Stadt, die aber 1663 durch die Pest 71,000 Menschen verlor. Vgl. Pease, B. and the oases and desert of the Zibans (Lond. 1893).
 
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Biskrabeule, s. Meyers Aleppobeule.
 
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Biskuit (franz., ital. Biscotto, vom mittellat. biscoctus, »zweimal gebacken«, soviel wie Zwieback, engl. Cakes), Gebäck aus Mehl, Eiern, Butter, Zucker und Gewürzen, wird in großer Mannigfaltigkeit (Fancy-B.) hergestellt. Kleberbiskuits bestehen aus Kleber mit Zucker und etwas Mehl. Bei der Fabrikation der Biskuits werden die Materialien in einer Knetmaschine in einen festen Teig verwandelt, den man wiederholt zwischen Walzen hindurchgehen läßt, um schließlich eine lange Platte zu erhalten, deren Dicke auf einer Egalisiermaschine reguliert wird. Endlose Tücher führen die Platte einem Apparat mit zahlreichen Ausstechern zu. Jeder Hub der Maschine liefert Dutzende von Biskuits, welche die Maschine selbsttätig auf Bleche ablegt, während die Teigreste wieder auf ein endloses Tuch gelangen und entfernt werden. Auf den Blechen passieren die Biskuits langsam den langen Backofen, aus dessen hinterm Ende sie fertig gebacken in Kisten fallen. Zu den weichen Biskuits (Queens) wird der Teig aus einer Spritze in Form eines Stranges herausgepreßt und durch einen Mechanismus in Scheiben zerschnitten. Mit B. bezeichnet man auch zweimal gebranntes, unglasiertes, besonders zu Figuren verwendetes Porzellan.
 
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Biskupitz, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Kreis Zabrze, am Beuthener Wasser, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Steinkohlenbergbau und (1900) 9396 Einw. Dazu das Eisenwerk Borsigwerk, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie Gleiwitz-Schwientochlowitz.
 
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Bisley (spr. -lĭ), Stadt in Gloucestershire (England), 5 km östlich von Stroud, mit (1901) 4769 Einw. und Tuchweberei.
 
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Bislich, Dorf im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Rees, am Rhein, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Molkerei, Fabrikation von Käse und Dachsteinen und (1900) 2107 Einw.
 
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Bismar, nordische Hauswage, s. Meyers Besemer.
 
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Bismarck, ein 1872 von K. Mauch entdeckter und benannter Berg in der portug. Kolonie Mosambik (Südostafrika), unter 17°20´ südl. Br. und 32°64´ östl. L. Südlich davon der Moltkeberg, zwischen beiden das große Kaiser Wilhelm-Goldfeld.

 

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