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Bischofstein bis Bisegment (Bd. 2, Sp. 906)
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Artikelverweis Bischofstein, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Rössel, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Synagoge, Amtsgericht und (1900) 3151 meist kath. Einwohner.
 
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Bischofswerda (ursprünglich Warta), Stadt in der sächs. Kreis- und Amtsh. Bautzen, an der Wesenitz, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Dresden-Görlitz und B.-Zittau, 291 m ü. M., hat 2 evang. Kirchen, ein Denkmal des Königs Friedrich August, Handels-, Gewerbe- und Baugewerkschule, Amtsgericht, Eisengießerei und Maschinenfabrik, Tuch-, Glas-, Topfwaren-, Blumen- und Zigarrenfabrikation, Granitbrüche und (1900) 6609 meist evang. Einwohner. In der Nähe der Butterberg mit Aussichtsturm. Hier 12. Mai 1813 Gefecht zwischen den Verbündeten und den Franzosen, wobei B. fast eingeäschert wurde.
 
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Bischofswerder, 1) Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Rosenberg, an der Ossa und der Staatsbahnlinie Schönsee-Osterode, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Maschinen- und Tuchfabrikation und (1900) 2048 meist evang. Einwohner. B. ist 1325 gegründet; nach dem Brande von 1726 wurde es von Friedrich Wilhelm I. neu erbaut. 2) Ehemaliges Landgestüt, s. Meyers Liebenwalde.
 
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Bischofszell, Bezirkshauptstadt im schweizer. Kanton Thurgau, oberhalb der Vereinigung der Flüsse Thür (über die eine Brücke von 160 m Länge führt) und Sitter, an der Eisenbahn Sulgen-Gossau, mit Holzstofffabrik, Maschinenstickerei, Weinhandel und (1900) 2630 Einw. Der Ort ward durch Bischof Salomo III. von Konstanz (gest. 920) erbaut.
 
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Bischofteinitz (tschech. Horšův- Týn, spr. hórschuff-), Stadt im westlichen Böhmen, an der Radbusa und der Lokalbahn Stankau-Ronsperg, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat ein Schloß des Fürsten Trauttmansdorff mit Park, ein Denkmal Josephs II., eine Bierbrauerei und (1900) 2721 meist deutsche Einwohner. B. ist Geburtsort des Astronomen Littrow. Dabei der Wallfahrtsort St. Anna mit gotischer Kirche und fürstlicher Gruft.
 
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Bischweiler, Stadt im deutschen Bezirk Unterelsaß, Kreis Hagenau, an der Moder, Knotenpunkt der Eisenbahnen Straßburg-Weißenburg und B.-Oberhofen, 150 m ü. M., hat eine evangelische, eine katholische und 2 Simultankirchen, Synagoge, Progymnasium, Idiotenanstalt, Irrenpflegeanstalt, Amtsgericht, Oberförsterei, bedeutende Juteindustrie, Tuch-, Patronenhülsen-, Zigarren- und Schuhfabrikation, Eisengießerei und (1900) mit der Garnison (eine Abteilung Feldartillerie Nr. 67) 7897 meist evang. Einwohner. In der Nähe der Wallfahrtsort Marienthal. B. entstand aus einem Meierhof der Bischöfe von Straßburg und wurde unter Walther von Geroldseck 1263 zerstört, bald aber wieder hergestellt. Es führte 1525 die Reformation ein, fiel dann an Zweibrücken, brannte 1635 ab, erholte sich aber wieder unter der Regierung der Pfalzgrafen von Birkenfeld, an die es 1640 verpfändet ward, und die bis 1734 hier residierten. 1673 erhielt B. Mauern und Festungswerke, geriet 1705 in die Gewalt der Kaiserlichen, ein Jahr später in die der Franzosen, welche die Festungswerke schleiften, und wurde 1734, als die Pfalzgrafen von Birkenfeld Herzöge von Zweibrücken wurden, diesem Herzogtum, durch die französische Revolution aber Frankreich einverleibt. Vgl. Cullmann, Geschichte von B. (Straßb. 1826); Bourguignon, Bischwiller depuis cent aus (Bischw. 1875).
 
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Biscoe (spr. -ko), John, engl. Schiffskapitän, entdeckte, als er 183032 von dem Londoner Handelshaus Enderby ins Südliche Eismeer auf den Robbenfang geschickt wurde, die Adelaideinsel, Enderby- und Grahamsland u. die letzterm vorgelagerten Biscoeinseln unter 661/2° südl. Br. und 6680° westl. L.
 
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Biscotto, s. Meyers Biskuit.
 
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Bis dat, qui cito dat, lat. Sprichwort: »Doppelt gibt, wer schnell gibt.«
 
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Bise (franz.), der Nord- und Nordostwind.
 
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Bisegment (neulat.), die Hälfte als Abschnitt (von einer Fläche oder Linie); Bisegmentation, Teilung in zwei gleiche Abschnitte.

 

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