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Bischofskoppe bis Bischofteinitz (Bd. 2, Sp. 906)
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Artikelverweis Bischofskoppe, Berg in den Sudeten, östlich bei Zuckmantel, auf der österreichisch-schlesischen Grenze, 890 m hoch, mit ausgezeichneter Rundsicht.
 
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Bischofsmütze, s. Meyers Mitra und Meyers Inful.
 
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Bischofsmütze, eine Form des Zierkürbis; als Pflanze s. Epimedium.
 
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Bischofspfennige, s. Enkriniten.
 
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Bischofsring, zum Ornat der katholischen Bischöfe gehörig, wird schon als im 4. Jahrh. n. Chr. vorkommend erwähnt und seit dem 9. Jahrh. am vierten Finger der rechten Hand getragen. Der B. soll stets von Gold und mit einem Edelstein geschmückt sein, dessen Art und Farbe jedoch nicht vorgeschrieben sind. Nur darf nach einer Verordnung des Papstes Innocenz III. auf dem Stein keine Figur eingegraben sein.
 
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Bischofsstab, s. Meyers Krummstab.
 
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Bischofstein, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Rössel, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Synagoge, Amtsgericht und (1900) 3151 meist kath. Einwohner.
 
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Bischofswerda (ursprünglich Warta), Stadt in der sächs. Kreis- und Amtsh. Bautzen, an der Wesenitz, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Dresden-Görlitz und B.-Zittau, 291 m ü. M., hat 2 evang. Kirchen, ein Denkmal des Königs Friedrich August, Handels-, Gewerbe- und Baugewerkschule, Amtsgericht, Eisengießerei und Maschinenfabrik, Tuch-, Glas-, Topfwaren-, Blumen- und Zigarrenfabrikation, Granitbrüche und (1900) 6609 meist evang. Einwohner. In der Nähe der Butterberg mit Aussichtsturm. Hier 12. Mai 1813 Gefecht zwischen den Verbündeten und den Franzosen, wobei B. fast eingeäschert wurde.
 
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Bischofswerder, 1) Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Rosenberg, an der Ossa und der Staatsbahnlinie Schönsee-Osterode, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Maschinen- und Tuchfabrikation und (1900) 2048 meist evang. Einwohner. B. ist 1325 gegründet; nach dem Brande von 1726 wurde es von Friedrich Wilhelm I. neu erbaut. 2) Ehemaliges Landgestüt, s. Meyers Liebenwalde.
 
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Bischofszell, Bezirkshauptstadt im schweizer. Kanton Thurgau, oberhalb der Vereinigung der Flüsse Thür (über die eine Brücke von 160 m Länge führt) und Sitter, an der Eisenbahn Sulgen-Gossau, mit Holzstofffabrik, Maschinenstickerei, Weinhandel und (1900) 2630 Einw. Der Ort ward durch Bischof Salomo III. von Konstanz (gest. 920) erbaut.
 
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Bischofteinitz (tschech. Horšův- Týn, spr. hórschuff-), Stadt im westlichen Böhmen, an der Radbusa und der Lokalbahn Stankau-Ronsperg, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat ein Schloß des Fürsten Trauttmansdorff mit Park, ein Denkmal Josephs II., eine Bierbrauerei und (1900) 2721 meist deutsche Einwohner. B. ist Geburtsort des Astronomen Littrow. Dabei der Wallfahrtsort St. Anna mit gotischer Kirche und fürstlicher Gruft.

 

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