Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Bischofshofen bis Bischofswerder (Bd. 2, Sp. 905 bis 906)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Bischofshofen, Marktflecken in Salzburg, Bezirksh. St. Johann, 547 m ü. M., an der Salzach, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Salzburg-Wörgl und B.-Selzthal, hat eine alte gotische Pfarrkirche, ein Säge- und Elektrizitätswerk u. (1909) 1996, als Gemeinde 3385 Einw. B. ist Fundort römischer Altertümer u. Ausgangspunkt für die Besteigung des Hochkönig (2938 m) u. des Hochgründeck (1827 m). In dem südwestlich gelegenen Mühlbachtal werden Kupferberg- und Hüttenwerke betrieben.
 
Artikelverweis 
Bischofshut, auf Wappen das Zeichen der bischöflichen Würde: ein flacher, grüner Hut mit breiter Krempe, an dem an

[Bd. 2, Sp. 906]


ebenfalls grünen Schnüren rechts und links je sechs Quasten hängen, geordnet 1,2,3 untereinander (s. Abbildung, S. 905). Auf dem Schild ruht die Mitra, hinter dem Schild erscheinen ein einarmiges Vortragskreuz und das Pedum. Die Erzäbte führen denselben Hut, aber kein Vortragskreuz. Über den Meyers Erzbischofshut s. d.
 
Artikelverweis 
Bischofskoppe, Berg in den Sudeten, östlich bei Zuckmantel, auf der österreichisch-schlesischen Grenze, 890 m hoch, mit ausgezeichneter Rundsicht.
 
Artikelverweis 
Bischofsmütze, s. Meyers Mitra und Meyers Inful.
 
Artikelverweis 
Bischofsmütze, eine Form des Zierkürbis; als Pflanze s. Epimedium.
 
Artikelverweis 
Bischofspfennige, s. Enkriniten.
 
Artikelverweis 
Bischofsring, zum Ornat der katholischen Bischöfe gehörig, wird schon als im 4. Jahrh. n. Chr. vorkommend erwähnt und seit dem 9. Jahrh. am vierten Finger der rechten Hand getragen. Der B. soll stets von Gold und mit einem Edelstein geschmückt sein, dessen Art und Farbe jedoch nicht vorgeschrieben sind. Nur darf nach einer Verordnung des Papstes Innocenz III. auf dem Stein keine Figur eingegraben sein.
 
Artikelverweis 
Bischofsstab, s. Meyers Krummstab.
 
Artikelverweis 
Bischofstein, Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Rössel, hat eine evangelische und 2 kath. Kirchen, Synagoge, Amtsgericht und (1900) 3151 meist kath. Einwohner.
 
Artikelverweis 
Bischofswerda (ursprünglich Warta), Stadt in der sächs. Kreis- und Amtsh. Bautzen, an der Wesenitz, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Dresden-Görlitz und B.-Zittau, 291 m ü. M., hat 2 evang. Kirchen, ein Denkmal des Königs Friedrich August, Handels-, Gewerbe- und Baugewerkschule, Amtsgericht, Eisengießerei und Maschinenfabrik, Tuch-, Glas-, Topfwaren-, Blumen- und Zigarrenfabrikation, Granitbrüche und (1900) 6609 meist evang. Einwohner. In der Nähe der Butterberg mit Aussichtsturm. Hier 12. Mai 1813 Gefecht zwischen den Verbündeten und den Franzosen, wobei B. fast eingeäschert wurde.
 
Artikelverweis 
Bischofswerder, 1) Stadt im preuß. Regbez. Marienwerder, Kreis Rosenberg, an der Ossa und der Staatsbahnlinie Schönsee-Osterode, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Maschinen- und Tuchfabrikation und (1900) 2048 meist evang. Einwohner. B. ist 1325 gegründet; nach dem Brande von 1726 wurde es von Friedrich Wilhelm I. neu erbaut. 2) Ehemaliges Landgestüt, s. Meyers Liebenwalde.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: