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Bischofsbad bis Bischofspfennige (Bd. 2, Sp. 905 bis 906)
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Artikelverweis Bischofsbad, s. Meyers Großwardein.
 
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Bischofsberg, 1) s. Meyers Frauenberg 3). 2) Dorf, s. Meyers Johannisberg.
 
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Bischofsburg (Bischburg), Stadt im preuß. Regbez. Königsberg, Kreis Rössel, an der Dimmer und der Staatsbahnlinie Rothfließ-Rudczanny, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, das Landratsamt des Kreises Rössel, Amtsgericht, Ofenfabrik, Dampfmahl-und-Schneidemühlen und (1900) mit der Garnison (ein Bataillon Infanterie Nr. 146) 5250 meist kath. Einwohner.
 
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Bischofsgrün, Dorf und Luftkurort im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Berneck, am Weißen Main, im Fichtelgebirge und an der Staatsbahnlinie Neuenmarkt-B., 679 m ü. M., hat eine evang. Kirche, ein Forstamt, Glasperlen- und Lackwarenfabrikation, Plüschweberei und (1900) 1753 Einw. Südlich der Ochsenkopf und östlich der Schneeberg.
 
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Bischofsheim, 1) B. vor der Rhön, Stadt im bayr. Regbez. Unterfranken, Bezirksamt Neustadt a. S., an der Brend, am Fuß der Rhön und an der Staatsbahnlinie Neustadt a. S.-B., 326 m ü. M., hat eine kath. Kirche, Holzschnitzschule, Amtsgericht, Forstamt, Braunkohlengruben, Basaltwerk, Steingutfabrik, Torfstecherei und (1900) 1260 meist kath. Einwohner. In der Nähe Ruine Osterburg. 2) Dorf in der hess. Provinz Starkenburg, Kreis Groß-Gerau, unweit des Mains, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Mainz-Aschaffenburg und Mainz-Goldstein, hat eine evang. Kirche und (1900) 2986 Einw. 3) S. Meyers Neckar-Bischofsheim. 4) S. Meyers Tauber-Bischofsheim.
 
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Bischofshofen, Marktflecken in Salzburg, Bezirksh. St. Johann, 547 m ü. M., an der Salzach, Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Salzburg-Wörgl und B.-Selzthal, hat eine alte gotische Pfarrkirche, ein Säge- und Elektrizitätswerk u. (1909) 1996, als Gemeinde 3385 Einw. B. ist Fundort römischer Altertümer u. Ausgangspunkt für die Besteigung des Hochkönig (2938 m) u. des Hochgründeck (1827 m). In dem südwestlich gelegenen Mühlbachtal werden Kupferberg- und Hüttenwerke betrieben.
 
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Bischofshut, auf Wappen das Zeichen der bischöflichen Würde: ein flacher, grüner Hut mit breiter Krempe, an dem an

[Bd. 2, Sp. 906]


ebenfalls grünen Schnüren rechts und links je sechs Quasten hängen, geordnet 1,2,3 untereinander (s. Abbildung, S. 905). Auf dem Schild ruht die Mitra, hinter dem Schild erscheinen ein einarmiges Vortragskreuz und das Pedum. Die Erzäbte führen denselben Hut, aber kein Vortragskreuz. Über den Meyers Erzbischofshut s. d.
 
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Bischofskoppe, Berg in den Sudeten, östlich bei Zuckmantel, auf der österreichisch-schlesischen Grenze, 890 m hoch, mit ausgezeichneter Rundsicht.
 
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Bischofsmütze, s. Meyers Mitra und Meyers Inful.
 
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Bischofsmütze, eine Form des Zierkürbis; als Pflanze s. Epimedium.
 
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Bischofspfennige, s. Enkriniten.

 

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