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Biscayischer Meerbusen bis Bischnavis (Bd. 2, Sp. 903)
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Artikelverweis Biscayischer Meerbusen, s. Meyers Vizcayischer Meerbusen.
 
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Biscayne-Baī (spr. biskēn-), lagunenartiges Küstengewässer, südöstlich von Florida, das durch eine Nehrung und Inselreihe (Biscayne Key, Elliot Key) sowie ein vorgelagertes Korallenriff vom offenen Atlantischen Ozean getrennt ist und flachgehenden Schiffen ruhige Durchfahrt nach Meyers Key West (s. d.) gewährt.
 
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Bisceglie (spr. bischéllje), Hafenstadt in der ital. Provinz Bari, Kreis Barletta, am Adriatischen Meer und an der Eisenbahn Bologna-Brindisi, Bischofssitz, mit Kathedrale (aus dem 12. Jahrh.) und der zierlichen Kirche Santa Margherita (1197 gegründel), hat ein Seminar, ein Theater und (1901) 30,885 Einw., die Wein- u. Ölbau treiben. B. ist das Vigiliae der Alten.
 
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Bisch. bei Pflanzennamen Abkürzung für G. W. Bischoff (s. d. 1).
 
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Bischarin, Volksstamm, s. Meyers Bedscha.
 
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Bisch-barmak (»Fünf Finger«, auch Kullama), Nationalgericht der Tataren und Kirgisen aus gekochtem, klein geschnittenem Fleisch mit Mehl oder Graupen, wird mit den Fingern gegessen.
 
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Bischdorf (ehemals Bischofsdorf, ungar. Püspöki, spr. püsch-), Dorf im ungar. Komitat Preßburg, auf der Großen Schüttinsel, an der Bahnlinie Preßburg-Komorn, hat (1901) 1919 magyar. Einwohner.
 
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Bischhausen, Dorf im preuß. Regbez. Kassel, Kreis Eschwege, an der Wehre und der Staatsbahnlinie Treysa-Leinefelde, hat eine evang. Kirche, Amtsgericht, Oberförsterei und (1900) 930 Einw.
 
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Bischheim, Dorf im deutschen Bezirk Unterelsaß, Landkreis Straßburg, am Rhein-Marnekanal und an der Eisenbahn Straßburg-Lauterburg, hat eine Simultankirche, Synagoge, Eisenbahnreparaturwerkstätte, Bierbrauerei, Mälzerei, Stärke-, Seiden- und Konservenfabrikation, Ziegel- und Kalkbrennerei und (1900) 7764 Einw.
 
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Bischmisheim, Dorf im preuß. Regbez. Trier, Kreis Saarbrücken, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Saarbrücken-Scheidt und der Eisenbahn St. Ingbert-Saarbrücken, hat eine evang. Kirche, Sandsteinbrüche und (1900) 2304 Einw.
 
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Bischnavis (Bishnois), Hindusekte in Britisch-Indien, namentlich in den Nordwestprovinzen, in Bikanir und im Pandschab. In erstern gelten sie als ein Teil der Bonjamu, sind meist Kaufleute und haben viel von den Mohammedanern angenommen; im Pandschab, wo sie fast ausschließlich Dschat sind, treiben sie Ackerbau, halten viele Kamele und tauschen gegen Butter allerlei Waren ein. Fleisch essen sie nie, die Tiere werden ängstlich geschützt. Ihr Stifter soll der Brahmane Bishno, Schüler eines mohammedanischen Fakirs, nach andern der Radschpute Dschambadsch (geb. 1451) aus Bikanir gewesen sein, der seinen Jüngern die heilige Schrift Sabdbani hinterließ.

 

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