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Birkenfeld bis Birkenspanner (Bd. 2, Sp. 894)
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Artikelverweis Birkenfeld, 1) Hauptort des gleichnamigen oldenburg. Fürstentums (s. oben), 381 m ü. M., an der Eisenbahn B.-Neubrück, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, eine Synagoge, Gymnasium, Amtsgericht, Oberförsterei, Zichorien- und Tabakfabrikation, Gerberei, Bierbrauerei, Dampfziegelei und (1900) 2230 meist evang. Einwohner. Etwa 1 km von B. liegt auf einem Berg die alte Burg B., einst Residenz der Herzöge von Pfalz-B. Der Ort B. wird schon im 10. Jahrh. erwähnt. 2) Dorf im württemberg. Schwarzwaldkreis, Oberamt Neuenbürg, unweit der Enz und an der Staatsbahnlinie Pforzheim-Wildbad, hat eine evang. Kirche, Leder- und Seifenfabrikation und (1900) 2264 Einw.
 
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Birkenhäher, soviel wie Mandelkrähe und Tannenhäher.
 
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Birkenhain, Dorf im preuß. Regbez. Oppeln, Landkreis Beuthen, hat Zink- und Bleierzbergbau und (1900) 3466 Einw.
 
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Birkenhead (spr. börkenhedd), Hafenstadt (municipal borough) und Grafschaft im nordwestlichen England, am Mersey, Liverpool gegenüber und mit diesem seit 1886 durch einen 1,6 km langen Eisenbahntunnel verbunden, ist regelmäßig gebaut, hat breue Straßen, stattliche öffentliche Gebäude, eine Kunstschule, Freibibliothek und (1901) 110,926 Einw. (1841 kaum 8000). B. verdankt seinen Aufschwung den seit 1844 eröffneten großartigen Docks, die jetzt ein Areal von 201 Hektar mit 68 Hektar Wasserfläche bedecken und von 16 km langen Kais und zahlreichen Speichern umgeben sind. Schiff- und Dampfmaschinenbau sind die wichtigsten Industriezweige. Der Handel ist bei Liverpool inbegriffen. Dabei ein musterhaft angelegter Park von 72 Hektar und ein theologisches Seminar (St. Aidan's College). B. gehörte bis 1888 zu Cheshire.
 
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Birkenknopfhornwespe, s. Meyers Blattwespen.
 
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Birkenlaubsänger (Fitis), s. Meyers Laubsänger.
 
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Birkenmet, s. Meyers Birkenwasser.
 
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Birkenpilz, Kapuzinerpilz, s. Boletus.
 
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Birkenreizker (Giftreizker), s. Lactarius.
 
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Birkenrindenöl, ätherisches Öl aus der Rinde von Betula lenta (s. Meyers Birke), entsteht beim Einwässern der zerkleinerten Rinde durch Einwirkung eines Ferments (Betulose) auf Gaultherin und besteht aus Salizylsäuremethylester. Es ist farblos oder geldlich, spez. Gew. 1,1801,187, im Geruch von Gaultheriaöl etwas verschieden, kommt aber ganz allgemein als Gaultheriaöl (Wintergrünöl) in den Handel. Bisweilen wird der Rinde bei der Destillation Wintergrün beigemischt.
 
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Birkenspanner, s. Meyers Spanner.

 

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