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Bimssteintuff bis Binde (Bd. 2, Sp. 881 bis 882)
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Artikelverweis Bimssteintuff, s. Meyers Bimsstein.
 
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Bin (türk.), tausend; s. Meyers Bimbaschi.
 
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Binär (binar, binarisch, lat.), zweiteilig, in zwei zerfallend; s. Invariantentheorie. Binäre Nomenklatur, s. Meyers Art. Binäre Rechenkunst, soviel wie Dyadik (s. d.).
 
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Binārkies, Mineral, soviel wie Markasit.
 
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Binasco, Flecken in der ital. Provinz Mailand, Kreis Abbiategrasso, am Kanal von Pavia und der

[Bd. 2, Sp. 882]


Dampfstraßenbahn Mailand-Pavia, liefert guten Parmesankäse und hat (1901) 2008 Einw. B. ward 1796 von den Franzosen in Asche gelegt. Dabei die Trümmer des Kastells, wo Filippo Visconti 1418 seine Gemahlin Beatrice di Tenda hinrichten ließ.
 
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Bination (lat.), das zweimalige Zelebrieren der katholischen Messe an Einem Tage, nur ausnahmsweise zulässig.
 
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Binaurales Hören, das Hören mit beiden Ohren im Gegensatze zum monauralen Hören mit nur einem Ohr; s. Meyers Gehör.
 
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Binche (spr. bängsch'), geklöppelte Spitze aus Belgien.
 
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Binche (spr. bängsch'), Stadt in der belg. Provinz Hennegau, Arrond. Thuin, nahe der Haine, an der Staatsbahnlinie Braine-le-Comte-Erquelinnes, mit Glasfabrikation, Schloßruine, Staats-Knabenmittelschule und (1900) 11,350 Einw.
 
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Binck, Jakob, Maler und Kupferstecher, geb. zu Ende des 15. Jahrh. in Köln, gest. 1568 oder 1569 in Königsberg, war in den Jahren 152032, wie seine Stiche, von denen etwa 150 erhalten sind, beweisen, als Kupferstecher tätig. Als solcher arbeitete er nicht nach eignen Zeichnungen, sondern kopierte Dürer, die beiden Beham. Markanton und Caraglio. Um 1530 ging er nach Dänemark, wo er in die Dienste Christians II. und später Christians III. trat, dessen Hofmaler er wurde. Er malte unter andern die Bildnisse des Königs und der Königin (Kopenhagen), beaufsichtigte Festungsbauten, zeichnete Entwürfe zu Grabdenkmälern (Friedrich I. im Dom zu Schleswig) und illustrierte 1550 eine dänische Bibel. 1551 trat er in die Dienste des Herzogs Albrecht von Preußen in Königsberg, wo sich noch einige Bildnisse von seiner Hand befinden.
 
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Binde (Fascia), die sehnige Hülle, die ein oder mehrere Muskeln zusammenhält. An ihnen kann ein besonderer Spannmuskel (Tensor fasciae) von verschiedener Ausbildung und Stärke vorhanden sein. Beim Menschen ist zu erwähnen der Spanner der breiten B. (tensor fasciae latae) am Oberschenkel (s. Tafel Meyers »Muskeln des Menschen«), welche die freie Fläche aller dort gelegenen Muskeln überzieht. In der Chirurgie bedient man sich der Binden, d. h. 18 m langer, 310 cm breiter Streifen von Leinwand, Baumwollenzeug, Flanell, Gaze (Mull) u. dgl., um andre Verbandstücke zu befestigen, oder um einen gewissen Druck auf einen Körperteil auszuüben, wodurch getrennt gewesene Teile zusammengehalten oder krankhaft angeschwollene Teile auf ihren normalen Umfang zurückgeführt und auf diesem erhalten werden sollen. Ein einfach aufgerollter Streifen heißt eine einfache Rollbinde; ist das andre Ende ebenfalls gerollt, so entsteht die doppelte Rollbinde; bei der T-Binde ist ein Stück senkrecht an das andre genäht. Das Anlegen der B. erfordert eine besondere Kunstfertigkeit, die bezweckt, daß an jeder Stelle der Verband genau anliegt, nicht zu lose noch zu fest ist. Mit erhärtenden Stoffen imprägnierte Binden (Gips, Wasserglas, Magnesit, Tripolith u. a.) werden zur Herstellung sogen. Kontentivverbände verwendet, die bezwecken, die betreffende Körperpartie absolut und für längere Zeit ruhig zu halten, zu immobilisieren. Vgl. Verband.

 

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