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Bigelow bis Biglietto (Bd. 2, Sp. 854)
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Artikelverweis Bigelow (spr. bíggelo), 1) John, amerikan. Publizist, geb. 25. Nov. 1817 in Malden (New York), wurde 1861 zum Konsul, 1864 zum Geschäftsträger, 1865 zum Gesandten der Vereinigten Staaten in Paris ernannt. Da damals wegen der Stellung Napoleons III. zu den Südstaaten die Beziehungen der Vereinigten Staaten zu Frankreich mißlich waren, kehrte er im Dezember 1866 nach Amerika zurück. Hier war er 1869 eine Zeitlang Hauptredakteur der »New York Times«, 187577 Staatssekretär von New York. Er schrieb: »Jamaica in 1850« (1852); »The life and public services of G. Ch. Fremont« (1856); das statistische Werk »Les Etats-Unis d'Amérique en 1863« (Par. 1863); »Molinos the quietist« (1882); »France and the Confederate navy 18621868« (1888); »William Cullen Bryant« (1890); »Life of Samuel J. Tilden« (1895, 2 Bde.); »The mystery of sleep« (1896) u. a. Außerdem gab er die Werke Benjamin Franklins und Samuel I. Tildens heraus.
   2) Poultney, amerikan. Schriftsteller, Sohn des vorigen, geb. 10. Sept. 1855 in New York, wurde 187073 in Potsdam erzogen, wo er in ein Freundschaftsverhältnis zu dem damaligen Prinzen Wilhelm von Preußen (spätern Kaiser Wilhelm II.) trat, studierte dann Rechtswissenschaft auf der Yale-Universität in den Vereinigten Staaten bis 1875, wo er eine Reise um die Welt antrat. In der Folge gab er die juristische Laufbahn auf, machte große Reisen nach China, Japan, Südafrika, Westindien und durch Rußland und widmete sich auch während eines häufigen Aufenthalts in Deutschland dem Studium der deutschen Verhältnisse und insbes. der deutschen Geschichte im 19. Jahrh. Er schrieb: »The German emperor and his eastern neighbors« (1891; deutsch, Berl. 1891); »Paddles and politics down the Danube« (1892); »Bismarck« (1892); »The Borderland of Czar and Kaiser« (1894); »History of the German struggle for liberty« (1896, 2 Bde.; eine unbefangene Schilderung der Freiheitskriege); »White man's Africa« (1897); »The children of the nations; study of colonization« (1901; deutsch von Woker: »Die Völker im kolonialen Wettstreit«, Berl. 1902).
 
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Bigenērisch (lat.), zweigeschlechtig, zwitterhaft.
 
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Biggah, ostind. Feldmaß: in Bombay 20 Pands = 32,577 Ar, in Bengalen 20 Kottahs = 13,378 Ar.
 
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Bigge, Dorf im preuß. Regbez. Arnsberg, Kreis Brilon, an der Ruhr, hat eine kath. Kirche, eine Synagoge, ein Amtsgericht, eine Messingfabrik und (1900) 914 Einw.
 
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Biggleswade (spr. biggelsŭēd), Stadt in Bedfordshire (England), am schiffbaren Ivel, nach einem großen Brand 1785 fast ganz neu erbaut, hat Fahrradfabrikation und (1901) 5120 Einw. In der Nähe Arlesey mit schöner gotischer Kirche.
 
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Bigha, 1) selbständiges Liwa in Kleinasien, der antiken Troas entsprechend. 2) Städtchen in Kleinasien, in einer fruchtbaren Ebene am Bigha-Tschai (Granikos), mit 10,000 Einw., historisch merkwürdig durch den 7 km nördlich von B. am Granikos 334 v. Chr. erfochtenen Sieg Alexanders d. Gr. über die Perser und die Niederlage der Tataren durch den Seldschukensultan Alâ ed-dîn Kai Qobâd III. (1288).
 
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Bighorn (engl., »Dickhorn«), s. Meyers Schaf.
 
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Big Horn Mountains (spr. mauntins), hoher Felsengebirgszug aus paläozoischem und kristallinischem Gestein, der im östlichen Wyoming zwischen 43 und 46° nördl. Br. nordwärts zieht und im Cloud Peak 4100 m Höhe erreicht, von wilden Cañons durchfurcht und von dichtem Nadelwald bestanden. Petroleumfelder finden sich besonders in seinem südöstlichen Teile.
 
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Big Horn River, der bedeutendste Zufluß des Yellowstone (s. d.), entsteht aus den nordöstlichen Abflüssen des Windrivergebirges (Wind River, Popo Agie, Beaver Creek), durchströmt den mittlern Teil des nordamerikanischen Staates Wyoming und mündet unterhalb Fort Custer in Montana.
 
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Bigio (spr. bīdscho), Maler, s. Meyers Franciabigio.
 
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Biglietto (ital., spr. biljetto), kleiner Brief, Billet; Papiergeld; Anweisung.

 

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