Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Biesen bis Bietschhorn (Bd. 2, Sp. 852 bis 853)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Biesen, s. Meyers Bremen (Insekten).
 
Artikelverweis 
Biesenstreifen, Gewebe aus Wolle, Baumwolle etc., bei denen höher und tiefer liegende Längsstreifen abwechseln.
 
Artikelverweis 
Biesenthal, Stadt im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Oberbarnim, an der Finow und der Staatsbahnlinie Berlin-Stettin, hat eine evang. Kirche, ein Genesungsheim für das Gardekorps und (1900) 2727 Einw. 7 km westlich Dorf Lanke mit gräflich Redernschem Schloß und Park.
 
Artikelverweis 
Biesfliegen, soviel wie Bremen.
 
Artikelverweis 
Bieskiden, s. Meyers Beskiden.
 
Artikelverweis 
Biester, Wasserfarbe, s. Meyers Bister.
 
Artikelverweis 
Biester, 1) Johann Erich, Schriftsteller, geb. 17. Nov. 1749 in Lübeck, gest. 20. Febr. 1816 in Berlin,

[Bd. 2, Sp. 853]


wurde 1777 Sekretär im Büreau des preußischen Staatsministers v. Zedlitz, 1784 königlicher Bibliothekar zu Berlin, gab seit 1783 zuerst mit Gedike, dann allein die einflußreiche, im Sinne der Aufklärung wirkende »Berlinische Monatschrift« heraus, die er 179798 u. d. T. »Berliner Blätter« und 17991811 als »Neue Berliner Monatsschrift« fortsetzte. Männer wie Kant, Justus Möser, die Humboldts unterstützten durch ihre Beiträge die Zeitschrift, die unter der Regierung Friedrich Wilhelms II. mancherlei Anfechtungen ausgesetzt war.
   2) Ernesto, portug. Dramatiker, geb. 1829 in Lissabon, gest. daselbst 12. Dez. 1880, brachte mit 19 Jahren sein erstes Stück: »Raphael«, nicht ohne Erfolg auf die Bühne. Von seinen etwa 90 Originalstücken sind »O Fidalgo do seculo XIX.«, »Fortuna e trabalho«, »O Jogo«, »Os Diffamadores«, »Os homens serios«, »Os Sabichões« und »Um drama no mar« zu nennen. Ein geschickter Macher, der für die Wirksamkeit der Situation einen besondern Instinkt hatte, doch ohne Nationalgefühl, übersetzte er auch vielerlei aus dem Französischen. B. war auch Begründer der »Revista contemporanea«.
 
Artikelverweis 
Biesterfeld, Jagdschlößchen in der Nähe des Dorfes Falkenhagen im Fürstentum Lippe, nach dem die 1897 zur Herrschaft gelangte Linie des Lippeschen Fürstenhauses genannt wird. Vgl. Lippe.
 
Artikelverweis 
Biestmilch, soviel wie Colostrum.
 
Artikelverweis 
Bietigheim, 1) Stadt im württemberg. Neckarkreis, Oberamt Besigheim, am Einfluß der Metter in die Enz, Knotenpunkt an der Staatsbahnlinie Bretten-Friedrichshafen, 218 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, eine Latein- und eine Realschule, ein Denkmal des Herzogs Ulrich von Württemberg, Linoleumfabrik, Kammgarnspinnerei, Holzwaren-, Schuh-, Wetz- und Bimssteinfabrikation, Gerberei, Weinbau und (1900) 4353 meist evang. Einwohner. B. erhielt 1364 Stadtrecht. 2) Landgemeinde im bad. Kreis Baden, Amt Rastatt, an der Staatsbahnlinie Mannheim-Wintersdorf, hat 2 kath. Kirchen und (1900) 2711 Einw.
 
Artikelverweis 
Bietschhorn, Berg, s. Meyers Finsteraarhorn.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort: