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Hofmann bis Hofmeyr (Bd. 6, Sp. 429 bis 434)
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Artikelverweis Hofmann, 1) August Konrad, Freiherr von, hess. Staatsmann, geb. 28. April 1776 zu Nidda in Oberhessen, gest. 9. Ang. 1841, studierte die Rechte, wurde 1820 Geheimer Staatsrat im Departement der Finanzen, nach Grolmanns Tod (1829) Präsident des Finanzministeriums mit dem Charakter eines Wirklichen Geheimen Rats, Präsident des Staatsrats und im Dezember 1837 Finanzminister, schloß 1824 den Zollvertrag mit Baden und 1828 die Übereinkunft mit Preußen ab, sorgte für die Neugestaltung des Abgabensystems, für Herabsetzung des Zinsfußes der Staatsschuld und Ordnung des ganzen Staatsschuldenwesens. Seine »Beiträge zur nähern Kenntnis der Gesetzgebung und Verwaltung des Großherzogtums Hessen« (Gießen 1832) wurden in dem »Freimütigen Handschreiben an H.« (Offenbach 1832)

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von Hundeshagen kräftig erwidert. 1827 wurde er geadelt.
   2) Leopold Friedrich, Freiherr von, österreich. Minister, geb. 4. Mai 1822, gest. 24. Okt. 1885 in Wien, studierte die Rechte, trat 1842 in den Staatsdienst, ward 1847 Attaché bei der Gesandtschaft in Bern, 1848 dem deutschen Bureau des auswärtigen Ministeriums zugeteilt und 1851 zu Missionen nach Dresden und Berlin verwendet. 1856 habilitierte er sich als Dozent für deutsches Staats- und Bundesrecht an der Wiener Universität. 1857 zum Ministerialsekretär, 1859 zum Legationsrat befördert, wurde er 1865 dem Statthalter von Holstein, Gablenz, beigegeben und 1869 durch Beust Sektionschef im Ministerium des Auswärtigen. Nach dem Tode Holzgethans übernahm er 1876 das Reichsfinanzministerium und 1879 die Leitung der bosnischen Angelegenheiten. 1880 nahm er seine Entlassung und ward Generalintendant der Wiener Hoftheater.
   3) Karl von, Staatsmann, Bruder von H. 13), geb. 4. Nov. 1827 in Darmstadt, studierte die Rechte, kam 1855 als Rat in das hessische Ministerium des Auswärtigen, begleitete 1864 den Bundesgesandten Grafen Beust auf den Londoner Kongreß, unterhandelte 1866 als Bevollmächtigter Hessens bei dem Frieden mit Preußen und wurde 1867 zum hessischen Gesandten in Berlin und hessischen Mitglied des Bundesrats des Norddeutschen Bundes ernannt. Nach Meyers Dalwigks (s. d.) Entlassung in Hessen an die Spitze eines neuen gemäßigtliberalen reichsfreundlichen Ministeriums berufen, führte er lang ersehnte Reformen ein und ordnete namentlich 1875 das Verhältnis zur katholischen Kirche durch organische Gesetze im Sinne der preußischen Maigesetzgebung. Im Mai 1876 an Meyers Delbrücks (s. d. 1) Stelle zum Präsidenten des Reichskanzleramts und 1879 zum Staatssekretär des Reichsamts des Innern sowie zum preußischen Minister für Handel und Gewerbe ernannt, nahm er wegen einer Meinungsverschiedenheit mit dem Reichskanzler in der Arbeiterfrage im August 1880 seine Entlassung, ward 1. Okt. 1880 unter Manteuffels Statthalterschaft Staatssekretär für Elsaß-Lothringen in Straßburg, blieb es auch nach Manteuffels Tod (1885), nahm aber nach den Reichstagswahlen 1887 seine Entlassung und siedelte nach Berlin über, wo er in den Vorstand der Deutschen Kolonialgesellschaft eintrat und gegenwärtig (seit 1889) stellvertretender Präsident ist. 1882 verlieh ihm der Kaiser den erblichen Adel.
   [Gelehrte.] 4) Johann Christ. Konrad von, lutherischer Theolog, geb. 21. Dez. 1810 in Nürnberg, gest. 20. Dez. 1877 in Erlangen, wurde 1833 Lehrer am Gymnasium in Erlangen, 1838 Privatdozent und 1841 außerordentlicher Professor an der Universität daselbst, 1842 in Rostock, 1845 ordentlicher Professor in Erlangen, 1857 geadelt. In den für Deutschlands Geschicke kritischen Jahren war er Mitglied der bayrischen Zweiten Kammer; während er sich hier der nationalen Fortschrittspartei anschloß, vertrat er auf dem theologischen u. kirchlichen Gebiet ein exklusives Luthertum, jedoch nicht, ohne selbst Anlaß zum Verdacht der Heterodoxie zu bieten. Seine bedeutendsten Schriften sind: »Weissagung und Erfüllung im Alten und Neuen Testament« (Nördling. 184144, 2 Bde.); »Der Schriftbeweis« (das. 185256; 2. Aufl. 185760, 2 Tle.); »Die Heilige Schrift Neuen Testaments, zusammen hängend untersucht« (das. 186286, 11 Bde.; 2. Aufl., Bd. 1, 1869; Bd. 2, 187277). H. hinterließ eine zahlreiche Schule. Aus seinem Nachlaß erschienen »Vermischte Aufsätze« (eine Auswahl aus der genannten Zeitschrift, Erlang. 1878), die Vorlesungen über »Theologische Ethik« (Nördling. 1878), »Enzyklopädie der Theologie« (das. 1879) und »Biblische Hermeneutik« (das. 1880). Vgl. »Theologische Briefe von Delitzsch und H.« (hrsg. von Volck, Leipz. 1891).
   5) August Wilhelm von, Chemiker, geb. 8. April 1818 in Gießen, gest. 5. Mai 1892 in Berlin, studierte in Gießen zuerst Philologie, dann aber unter Liebigs Einfluß Chemie. Er arbeitete bis 1845 als Gehilfe Liebigs, habilitierte sich dann in Bonn, ging aber noch in demselben Jahr nach London als Lehrer an der neuerrichteten chemischen Schule daselbst, die durch seine Tätigkeit solchen Aufschwung nahm, daß sie die Regierung 1853 mit der Royal School of Mines verband. Mit zahlreichen Begutachtungen betraut, gewann er bald eine einflußreiche Stellung in England und wurde 1856 Wardein an der englischen Münze, 1861 Präsident der Londoner Chemischen Gesellschaft. 1862 erhielt er von der preußischen Regierung die Aufforderung zum Neubau des chemischen Laboratoriums in Bonn, wurde aber 1863 zu Mitscherlichs Nachfolger in Berlin ernannt und hatte nun hier gleichfalls ein neues Laboratorium zu bauen. Seit 1865 war er auch Professor der Chemie am Friedrich Wilhelms-Institut und Mitglied der wissenschaftlichen Deputation für Medizinalangelegenheiten. 1868 gründete er die Deutsche Chemische Gesellschaft in Berlin und fungierte seitdem wiederholt als deren Präsident. 1888 wurde ihm der persönliche und 1890 der erbliche Adel verliehen. Hofmanns Arbeiten gehören vorzüglich der organischen Chemie an, und namentlich hat er, von den Untersuchungen über den Teer ausgehend, eine vollständige Naturgeschichte des Ammoniaks und seiner Derivate geliefert. Seine Entdeckungen trugen wesentlich zur Entwickelung der Typen theorie bei, in deren Sinn sich der Fortschritt der Wissenschaft eine Reihe von Jahren hin durch fast ausschließlich vollzog. Sehr wichtig waren seine Arbeiten über die Darstellung der organischen Basen, der Polyamine, Isonitrile und die Senföle; die größte Bedeutung gewannen aber seine Untersuchungen über die Anilinfarben. 1858 entdeckte er die Bildung eines karmesinroten Farbstoffes bei Einwirkung von Chlorkohlenstoff auf Anilin; er erforschte dann die Natur des Fuchsins, entdeckte dabei das Rosanilin, lehrte die Gewinnung farbiger Derivate aus demselben und stellte die Natur des hierher gehörigen Anilingrüns fest. Einer der prachtvollsten Farbstoffe dieser Art ist das »Hofmanns Violett« des Handels. Er gab auch treffliche Berichte über die Industrieausstellungen von 1851 und 1862 und mit de Laire und Girard einen epochemachenden Bericht über die Teerfarbstoffe auf der Ausstellung von 1867. Für den amtlichen Bericht über die Wiener Ausstellung von 1373 lieferte er mit andern den umfangreichen »Bericht über die Entwickelung der chemischen Industrie während des letzten Jahrzehnts« (Braunschw. 187577,3 Hefte). Als Lehrer gewann H. einen sehr weit reichenden Einfluß. Seine didaktischen Bestrebungen haben allgemeine Anerkennung gefunden, und seine Methode wie seine Apparate (Hofmannsche Röhren) findet man jetzt an allen Universitäten und in Schulen. Seine »Introduction to modern chemistry«, nach einer Reihe von Vorträgen, gehalten in dem Royal College of Chemistry zu London (Lond. 1865; deutsch, Braunschw. 1866; 6. Aufl. 1877), ist in mehreren Übersetzungen erschienen. Er schrieb noch: »The life work of Liebig in experimental and philosophie chemistry« (Lond. 1876); »Chemische Erinnerungen aus der Berliner Vergangenheit«

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(Berl. 1882); »Die Frage der Teilung der philosophischen Fakultät«, Rede (2. Aufl., das. 1881); »Zur Erinnerung an vorangegangene Freunde« (Braunschw. 1889, 3 Bde.); auch trat er nach Liebigs Tod in die Redaktion der »Annalen der Chemie« ein. Vgl. Bolhard u. Fischer, Aug. Wilh. v. H., ein Lebensbild (Berl. 1902).
   6) Konrad, Germanist und Romanist, geb. 14. Nov. 1819 zu Kloster Banz in Oberfranken, gest. 30. Sept. 1890 in Waging bei Traunstein, studierte seit 1837 in München und Erlangen zunächst Medizin, ging dann zur Philologie über und promovierte nach gründlichen Studien in Erlangen, Leipzig und Berlin 1848 in Leipzig mit einer Dissertation aus dem Altindischen. Die Studien auf dem Gebiete der Romanistik und Germanistik vertiefte H. bei einem Aufenthalt in Paris 185051. Nach München zurückgekehrt, war er 1853/54 an der von Schmeller musterhaft eingerichteten Handschriftenabteilung der königlichen Hof- und Staatsbibliothek angestellt. Von Schmeller selbst zu seinem Nachfolger empfohlen, wurde er 1853 zum außerordentlichen, 1856 zum ordentlichen Professor für altdeutsche Sprachen ernannt; 1869 erhielt er auch die Vertretung des Altromanischen. Seit 1853 war H. Mitglied der königlich bayrischen Akademie der Wissenschaften, in deren Sitzungsberichten und Denkschriften die meisten seiner Arbeiten enthalten sind; andre sind in Pfeiffers »Germania« und Vollmöllers »Romanischen Forschungen« zerstreut. Diese kurzen Einzelschriften behandeln zahlreiche germanische und romanische Literaturdenkmäler und enthalten eine Fülle von gelehrtem Wissen, kritischem Scharfsinn und fruchtbarer Kombination. An selbständigen Werken veröffentlichte er zuerst 1850 eine in Gemeinschaft mit Vollmer besorgte Ausgabe des »Hildebrandliedes«. Dieser folgten: »Amis et Amiles« und »Jourdain de Blaivies« (Erlang. 1852, 2. Aufl. 1882); »Primavera y Flor de Romances« (mit F. Wolf, Berl. 1856); »Karls d. Gr. Pilgerfahrt«, anglonormannisch, kymrisch u. englisch (Münch. 1866); »Joufrois« (Halle 1880); »Lutwins Adam und Eva« (mit Wilh. Meyer, Münch. 1881).
   7) Franz, Rechtsgelehrter, geb. 20. Juni 1835 zu Zdeunek in Mähren, gest. 25. Okt. 1897 in Wien, habilitierte sich 1868 in Wien und ward daselbst 1874 außerordentlicher, 1877 ordentlicher Professor. Er schrieb unter anderm: »Beiträge zur Geschichte des griechischen und römischen Rechts« (Wien 1870); »Über das Perikulum beim Kaufe« (das. 1870); »Über den Verlobungs- und Trauring« (in den Sitzungsberichten der Wiener Akademie); »Die Lehre vom titulus und modus acquirendi und von der justa: causa traditionis« (das. 1873); »Die Entstehungsgründe der Obligationen« (das. 1874); »Kritische Studien im römischen Rechte« (das. 1885) und gab mit Leopold Pfaff einen Kommentar zum österreichischen allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuch (2 Bde. in 7 Abtlgn., das. 187787) und 2 Bände »Exkurse« dazu (das. 187784) heraus. Aus seinem Nach laß veröffentlichte Ivo Pfaff: »Die Kompilation der Digesten Justinians. Kritische Studien« (Wien 1900).
   8) Eduard, Ritter von, Mediziner, geb. 27. Jan. 1837 in Prag, gest. 27. Aug. 1897 in Abbazia, studierte in Prag, habilitierte sich 1865 als Privatdozent für gerichtliche Medizin, wurde 1869 Professor der Staatsarzneikunde in Innsbruck, 1875 Professor der gerichtlichen Medizin in Wien, 1888 Präsident des obersten Sanitätsrates. H. erwarb sich große Verdienste um die Begründung einer wissenschaftlichen gerichtlichen Medizin, namentlich auch durch Einführung der modernen Mikroskopie und des Tierexperiments. Er schrieb: »Lehrbuch der gerichtlichen Medizin« (Wien 1877, 9. Aufl. von Kolisko 1903) und lieferte auch einen »Atlas der gerichtlichen Medizin« (Münch. 1897).
   9) Franz Adolf, Hygieniker, geb. 14. Juni 1843 in München, studierte daselbst, wurde Assistent am dortigen Physiologischen Institut, 1872 außerordentlicher Professor und Vorstand des Laboratoriums für pathologische Chemie in Leipzig, 1878 ordentlicher Professor der Hygiene und Direktor des Hygienischen Instituts daselbst. H. arbeitete über den Übergang von freien Säuren durch das alkalische Blut in den Harn, über den Übergang von Nahrungsfett in die Zellen des Tierkörpers, über traumatische Konjunktivitis bei Bergarbeitern, über Ernährung und Nahrungsmittel der Kinder, über Grundwasser, Desinfektion, Anlage und Benutzung der Friedhöfe, Kühlräume etc. Er ist Mitherausgeber des »Archivs für Hygiene« und schrieb: »Die Wasserversorgung zu Leipzig«, Gutachten (Leipz. 1877); »Über das Vorkommen von Arsenik in einer Wasserleitung« (das. 1878); »Die Bedeutung der Fleischnahrung und Fleischkonserven mit Bezug auf Preisverhältnisse« (das. 1880).
   10) Walter, amerikan. Ethnolog, geb. 30. Mai 1846 in Weidasville (Pennsylvanien), gest. im Januar 1900 in Reading, studierte Medizin, ließ sich als praktischer Arzt in Reading nieder und nahm 1870 als Militärarzt am deutsch-französischen Kriege teil. 1871 begleitete er als Arzt eine Expedition nach Arizona und Nevada; 1872 wurde er nach dem Militärposten der Grand River Indianer-Agentur in Dakota versetzt, wo er die Sprache der Sioux studierte. 1873 wurde er einer Expedition zur Unterstützung der Ingenieure der Pacificbahn beigesellt, 1877 kam er als Ethnolog zum Geological Survey, wurde 1879 Mitglied des Bureau of American Ethnology. In den folgenden Jahren besuchte er verschiedene Indianerstämme zum Studium ihrer Sprachen und Gebräuche. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen veröffentlichte er in den Reports des Bureau of Ethnology und in zahlreichen amerikanischen und deutschen Zeitschriften. Vgl. seine Biographie im »Globus«, 61. Bd., 1892.
   [Dichter, Buchhändler.] 11) Friedrich, Dichter und Schriftsteller, geb. 18. April 1813 in Koburg, gest. 14. Aug. 1888 in Ilmenau, studierte in Jena und siedelte 1841 nach Hildburghausen über, wo er 14 Jahre lang an der Redaktion von Meyers »Großem Konversations-Lexikon« beteiligt war. 1858 ließ er sich in Leipzig nieder und wurde 1861 ständiger Mitarbeiter, 1883 Redakteur der »Gartenlaube«, von welcher Stelle er 1886 zurücktrat. Er schrieb: »Die Schlacht bei Focksan«, Schauspiel (Jena 1838); »Die Feste Koburg«, Dichtung (Hildburgh. 1854); »Das Koborgher Quackbrünnla«, 500 Schnader hüpfel (das. 1857); »Der Kinder Wundergarten«, Märchensammlung (34. Aufl., Leipz. 1902); »Deutschlands Erniedrigung und Erhebung«, Dichtung mit Gesängen (Koburg 1863); »Die Harfe im Sturm« (Leipz. 1872); »Drei Kämpfer«, Festspiel (das. 1873); »Die Eselsjagd, ein fröhliches Heldengedicht« (2. Aufl., das. 1874); »Dichterweihe«, Schauspiel (das. 1875); »Geisterspuk auf der Feste Koburg« (das. 1876); ferner die »Kinderfeste« (mit Musik von Julius Otto, Schleusingen 185375, 4 Hefte), die (von V. Neßler komponierten) Operntexte: »Der Rattenfänger von Hameln« (nach J. Wolff, 1877) und »Der wilde Jäger« (1882). H. machte sich überdies durch zahlreiche

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frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte erschien unter dem Titel: »Vor fünfundfünfzig Jahren« (Leipz. 1886). In Ilmenau wurde ihm ein Denkmal errichtet.
   12) Heinrich Albert, Buchhändler, geb. 8. März 1818, gründete 1845 in Berlin ein Verlagsgeschäft, das nach seinem Tode (19. Aug. 1880) in den Besitz seines Sohnes Rudolf H., geb. 26. Mai 1854, überging. Die Firma (»A. Hofmann u. Komp.«) ist besonders bekannt durch das im Verein mit David Kalisch 1848 begründete humoristisch-satirische Wochenblatt Meyers »Kladderadatsch« (s. d.), dem sich die »Klassiker des In- und Auslandes« (77 Bde., 185270) und meist trefflich illustrierte Schriften von A. Glaßbrenner, D. Kalisch, E. Dohm, R. Löwenstein, L. Walesrode, J. Stettenheim u. a. anschlossen. 187384 besorgte die Firma den Vertrieb der Werke des Allgemeinen Vereins für deutsche Literatur. Von neuern Unternehmungen sind die von Kehrbach herausgegebenen »Monumenta Germaniae paedagogica« (seit 1886, bisher 29 Bde.) und das reich illustrierte Werk »Die Karikatur der europäischen Völker vom Altertum bis zur Gegenwart« (2. Aufl. 1902) und »vom Jahre 1848 bis zur Gegenwart« (1903) von Ed. Fuchs hervorzuheben. In den letzten Jahren seines Lebens war Albert H. auch Besitzer des Friedrich-Wilhelmstädtischen Theaters.
   [Maler, Musiker.] 13) Heinrich, Maler, Bruder von H. 3), geb. 19. März 1824 in Darmstadt, studierte in Düsseldorf unter Schadow und Hildebrandt, besuchte darauf Antwerpen, Paris und München und lebte dann abwechselnd in Frankfurt a. M., Darmstadt, Dresden und Prag. Von 185458 weilte er in Italien, dort dem Einfluß von Cornelius sich hingebend. Zurückgekehrt, ging er zunächst nach Darmstadt und ließ sich 1862 in Dresden nieder, wo er von 187092 als Professor an der Akademie tätig war. Von seinen Bildern sind die hervorragendsten: die Grablegung Christi, König Enzio im Kerker, die Gefangennehmung Christi (Galerie in Darmstadt, von Felsing gestochen), die Ehebrecherin vor Christus und der Jesusknabe im Tempel (beide in der Dresdener Galerie), Christus predigend am See (Berliner Nationalgalerie), Venus und Amor, Romeo und Julie, Othello und Desdemona, Christus und der reiche Jüngling und Christus in Gethsemane. Er war auch an der Ausschmückung des neuen Hoftheaters in Dresden und der Albrechtsburg in Meißen beteiligt. Alle Schöpfungen Hofmanns belebt ein warmer Schönheitssinn, der sich nicht nur durch edles Ebenmaß in Zeichnung und Komposition, sondern auch durch zartes und harmonisches Kolorit kundgibt. In der biblischen Malerei hält er an der idealistischen Auffassung der klassischen Zeiten fest.
   14) Ludwig von, Maler, geb. 17. Aug. 1861 in Darmstadt als Sohn von H. 3), bildete sich zuerst auf der Kunstakademie in Dresden, besonders unter Leitung seines Oheims Heinrich H., setzte später seine Studien auf der Kunstschule in Karlsruhe fort und ging von da nach Paris, wo er die Akademie Julian besuchte. Unabhängig von den empfangenen Lehreindrücken schlug er jedoch bald eigne Wege ein. Auf Studienreisen in Italien ging ihm das Ideal einer phantastisch-stilisierten Landschaft auf, die von der Natur nur einzelne Formen lieh, aber in der Färbung ganz und gar von der Natur abwich. Diese phantastischen Landschaften, deren Färbung er willkürlich seinen rein dekorativen Absichten unterordnete, belebte er mit nackten männlichen und weiblichen Figuren jugendlichen Alters, die keinerlei sachliche Bedeutung hatten, sondern nur die koloristische Stimmung verstärken, die dekorative Wirkung erhöhen sollten. Als die ersten Bilder von H. 1892 in der Ausstellung der Künstlervereinigung der Elf in Berlin erschienen, riefen sie wegen ihrer phantastischen Färbung und der nachlässigen Zeichnung der Figuren den heftigsten Widerspruch hervor, und dieser blieb auch seinen spätern Ausstellungen nicht erspart, obwohl sich seine Ziele immer deutlicher enthüllten und sein Farbensinn sich immer reicher entwickelte. In neuerer Zeit hat er seine Phantastik stark gezügelt und namentlich in Strandbildern mit Jünglingen, die ihre Pferde zur Schwemme führen, und in Waldidyllen mit badenden Mädchen koloristische Reize von seiner Harmonie entfaltet. Zwei seiner Bilder, Gott-Vater mit Adam und Eva im Paradies und badende Frauen am Meeresstrande, wurden 1900 für das städtische Museum in Magdeburg angekauft. 1902 erhielt er von der Stadt Berlin den Auftrag, einen Saal im neuen Standesamt auszuschmücken, und 1903 wurde er als Lehrer an die Kunstschule in Weimar berufen. Er besitzt die kleine goldene Medaille der Berliner Kunstausstellung. Vgl. Fischel, Ludwig von H. (Bielef. 1903).
   15) Heinrich, Komponist, geb. 13. Jan. 1842 in Berlin, gest. 16. Juli 1902 zu Großtabarz i. Thür., machte seine Studien unter Grell, Dehn und Wüerst und wurde zuerst durch seine »Ungarische Suite« für Orchester (1873) allgemeiner bekannt. Ihr folgten: die »Frithjof-Symphonie«, die Werke für Soli, gemischten Chor und Orchester: »Melusine«, »Aschenbrödel«, »Editha«, »Prometheus« und »Waldfräulein«; ferner »Heralds Brautfahrt« und »Johanna von Orléans« für Männerchor, Soli und Orchester, »Nornengesang« für Frauenchor, Solo und Orchester, »Festgesang« für Chor und Orchester, »Lieder Raouls le Preux« (Bariton und Orchester), »Kantate« für Altsolo und Orchester, ein Violoncellkonzert, »Minnespiel« (Walzer für gemischten Chor u. Klavier), mehrere Kammermusikwerke (Streichsextett, Op. 25, Oktett für Streichquartett, Flöte, Oboe, Horn und Fagott, Op. 80, Klavierquintett, Op. 50, Violinsonate, Op. 67, Trio, Op. 18), die Suite »Im Schloßhof« für Orchester, Serenaden für Streichorchester, Op. 65 (mit Flöte) und Op. 72, Orchesterscherzo »Irrlichter und Kobolde«, Chorlieder, Lieder und ansprechende vierhändige Klavierkompositionen. Auch auf dem Gebiete der Oper hat sich H. nicht ohne Erfolg versucht mit: »Cartouche« (Berlin 1869), »Der Matador« (ebenda 1872), »Armin« (Dresden 1877), »Ännchen von Tharau« (Text von F. Dahn, Hamburg 1878), »Wilhelm von Oranien« (ebenda 1882) und »Donna Diana« (Berlin 1886). H. wurde 1882 in die Berliner Akademie gewählt und 1898 Senatsmitglied.
   16) Melchior, Anabaptist, s. Meyers Hoffmann 9).
 
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Hofmann von Wellenhof, Paul, österreich. Politiker, geb. 1. Sept. 1858 in Ober-Döbling bei Wien, studierte an der Wiener Universität und wurde 1884 Professor an der Oberrealschule in Graz. H., der seit 1891 dem Reichsrat angehört, ist einer der Führer der deutschen Volkspartei in Steiermark und Obmann des Vereins »Südmark«. In dem Sammelwerk »Der Kampf um das Deutschtum« verfaßte er: »Steiermark, Kärnten, Krain und Küstenland« (Münch. 1899).
 
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Hofmanns Violett (Jodviolett), Teerfarbstoff, besteht aus Salzen des Triäthyl- und Trimethylrosanilins C20H15(CH3)3N3O und wird erhalten.

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indem man Rosanilin mit Jodmethyl oder Jodäthyl und Alkohol erhitzt. Die Methylverbindung ist rötlicher als die Äthylverbindung. H. V. bildet metallischgrün glänzende Kristalle, die in Alkohol, nicht in Wasser löslich sind. Bläuliche Präparate wurden als Dahlia, rötliche als Primula in den Handel gebracht. Jetzt sind sie durch das billigere Methylviolett z. T. verdrängt.
 
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Hofmannsthal, Hugo von, Dichter, geb. 1. Febr. 1874 in Wien, studierte daselbst erst die Rechte, dann neuere Literaturgeschichte und Sprachen und widmete sich bald ausschließlich der Schriftstellerei. Schon im Alter von 18 Jahren veröffentlichte er unter dem Pseudonym Theophil Morren die feinsinnige dramatisch-lyrisch-reflektierende Studie »Gestern« (Leipz. 1892; 2. Aufl., Berl. 1904). Im selben Jahre gelang ihm das kleine Drama »Der Tod des Tizian« (gedruckt Berl. 1901), voll ergreifender Betrachtungen über die Schönheits- und Lebensfülle der Werke Tizians. In der kleinen dramatischen Dichtung »Der Tor und der Tod« (2. Aufl., Berl. 1900) ist die Gefühlsverkümmerung eines Décadents in hinreißender Sprache geschildert. In dem »Theater in Versen« (Berl. 1899) vereinigte H. das einaktige Drama »Die Frau im Fenster«, die Erdrosselung einer treulosen Frau durch ihren Ehemann darstellend und durch magische Traumstimmung fesselnd, ferner »Die Hochzeit der Sobeide«, worin der tragische Untergang einer Frau geschildert wird, die den gediegenen Ehegatten verschmäht und sich einem nichtswürdigen Gecken hingibt, endlich »Der Abenteurer und die Sängerin«, das, wie mehrere Stücke Hofmannsthals, in Venedig spielt und den Bankrott ästhetisch-genußsüchtiger Lebensführung schildert. Außer dem weniger bedeutenden Drama »Der Kaiser und die Hexe« (Berl. 1900) verfaßte H. noch eine grell übertreibende Bearbeitung der »Elektra« des Sophokles (2. Aufl., das. 1904). H. ist ausgezeichnet durch lyrische Gefühlsverfeinerung und symbolisch ausdrucksvollen Stil und entfernt sich weit von der naturalistischen Technik der Neuzeit.
 
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Hofmannswaldau, Ch ri stian Hofmann von, einer der Führer der sogen. zweiten schlesischen Dichterschule, geb. 25. Dez. 1617 in Breslau, wo sein Vater kaiserlicher Kammerrat war, gest. daselbst 18. April 1679, erhielt in seiner Vaterstadt und auf dem Gymnasium zu Danzig seine Schulbildung und studierte dann in Leiden die Rechte. Nach Vollendung seiner Studien bereiste er mit dem Fürsten von Fremonville die Niederlande, England, Frankreich und Italien und erhielt nach seiner Rückkehr, noch ohne das erforderliche Alter erreicht zu haben, eine Ratsherrnstelle in Breslau. Mehrere Reisen nach Wien in städtischen Angelegenheiten veranlaßten seine Ernennung zum kaiserlichen Rat; später wurde er zum Präsidenten des Ratskollegiums ernannt. H., der sich persönlich durch große Geschäftsgewandtheit und einen unbescholtenen Lebenswandel auszeichnete, führte als Dichter den schwülstigen Stil, der damals Dichtung und bildende Kunst aller Kulturländer beherrschte, bis zum äußersten fort und verkündete sein sinnlich-epikureisches Ideal in gekünstelten Versen von allzu galanter Zierlichkeit. Dies erweisen besonders seine »Gelegenheitsgedichte« und seine »Heldenbriefe«, in denen sich der Einfluß des Engländers Drayton zeigt. Er übersetzte auch des Franzosen Théophile »Sterbenden Sokrates« und Guarinis »Getreuen Schäfer«. Seine »Deutschen Übersetzungen und Gedichte« erschienen 1679 (mit Lohensteins Leichenrede auf den Verfasser und dann bis 1730 in 11 weitern Auflagen). In der von Neukirch veranstalteten Sammlung »Herrn von H. und anderer Deutschen auserlesene und bisher ungedruckte Gedichte« (Frankf. u. Leipz. 16951727, 7 Bde.) rührt nur ein kleiner Teil von H. selber her. Eine Auswahl erschien in der »Bibliothek deutscher Dichter des 17. Jahrhunderts«, Bd. 14 (Leipz. 1838), und, von Bobertag besorgt, in Kürschners »Deutscher Nationalliteratur«, Bd. 36 (Stuttg. 1885). Vgl. Ettlinger, Christian Hofmann von H. (Halle 1891); Brossmann, Hofmann von H. (Liegn. 1900).
 
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Hofmark, zunächst (wie Hantgemal, s. d.) die Meyers Hausmarke (s. d.), dann das geschlossene Gut, Gehöft selbst. Hofmarksgerichte, s. Meyers Hofrecht.
 
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Hofmarschall, Hofbeamter für die Verwaltung des fürstlichen Haushalts, dem regelmäßig ein Hofmarschallamt oder Hofamt unterstellt ist. Bei größern Hofhaltungen steht ein Oberhofmarschall an der Spitze des Hauswesens, und verschiedene Hofmarschälle teilen sich in die Verwaltung; auch kommt wohl noch ein besonderer Hausmarschall hinzu. Bei kleinern Hofhaltungen liegt dem H. auch das Zeremonialwesen ob (s. Meyers Hof, s. 413).
 
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Hofmeister (lat. Magister, Praefectus curiae), im Mittelalter einer der ersten Hofbeamten der deutschen Kaiser und Könige. Er hatte die Leitung der königlichen Hauswirtschaft und den Dienst um die Person des Monarchen. Derartige Beamte kamen auch an andern Fürstenhöfen und bei kleinern Dynasten vor. Das Hofmeisteramt gewann im 15. Jahrh. nach und nach die Bedeutung eines Staatsamtes, und der H. entfaltete schließlich an den deutschen Fürstenhöfen nahezu die Wirksamkeit eines Haus- und Kabinettsministers. Die ältesten H. in Deutschland waren klösterliche Wirtschaftsbeamte, die als Adlaten der Äbte die weltliche Geschäftsführung besorgten. In manchen Gegenden wird der Verwalter eines größern Gutes H. genannt; außerdem ist die Bezeichnung für Meyers Hauslehrer (s. d.) üblich. Vgl. Seeliger, Das deutsche Hofmeisteramt (Innsbr. 1885).
 
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Hofmeister, Wilhelm, Botaniker, geb. 18. Mai 1824 in Leipzig, gest. 12. Jan. 1877 in Lindenau bei Leipzig, ward Musikalienhändler, beschäftigte sich mit physiologischer Botanik und wurde 1863 Professor in Heidelberg, 1872 in Tübingen. Er arbeitete über die Befruchtung des Keimbläschens durch den Pollenschlauch, über den genetischen Zusammenhang der Kryptogamen und Phanerogamen, über das Saftsteigen in den Pflanzen, über Bewegungserscheinungen und Richtungsänderungen von Pflanzenteilen, über die Gewebespannung, über die Wachstumsgesetze der Stämme und Blätter der höhern Kryptogamen mittels gesetzmäßig sich teilender Scheitelzellen, über die Blattstellung und über die Entwickelungsgeschichte der Blüten. Er schrieb: »Über den Vorgang der geschlechtlichen Befruchtung der Phanerogamen« (1847); »Die Entstehung des Embryos der Phanerogamen« (Leipz. 1849); »Vergleichende Untersuchungen höherer Kryptogamen und der Koniferen« (das. 1851). Seit 1865 gab H. mit de Bary, Irmisch und Sachs ein »Handbuch der physiologischen Botanik« heraus, zu dem er selbst die »Lehre von der Pflanzenzelle« und die »Allgemeine Morphologie der Gewächse« (Leipz. 186768) schrieb. Vgl. Pfitzer, Wilhelm H. (im 2. Band der Festschrift »Heidelberger Professoren«, Heidelb. 1903).
 
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Hofmetzgerei, gewerbsmäßige Zerschlagung von Bauerngütern; vgl. Dismembration, S. 48, und Güterschlächterei.

[Bd. 6, Sp. 434]



 
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Hofmeyr, Jan H., südafrikan. Politiker, geb. 4. Juli 1845, von holländischer Abstammung, wurde in der Kapstadt erzogen, gab dort den »Zuid Africaan Volksvriend« und die »Zuid Africaan Tydschrift« heraus und ward einer der Führer des Afrikanderbonds. In das Kapparlament gewählt, ging er auf die Pläne Cecil Rhodes' ein, indem er auf Gleichberechtigung von Engländern und Holländern im südafrikanischen Bunde rechnete. Nach dem Jameson-Einfall in Transvaal (Ende 1895) trennte er sich aber von Rhodes und siegte bei den Parlamentswahlen 1898 mit der Opposition. 1899 war er an den (vergeblichen) Verhandlungen zwischen England und der Südafrikanischen Republik als Vermittler beteiligt. S. auch Meyers Kapkolonie (Geschichte).

 

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71) Herloßsohn
 ... (das. 1842, 3. Aufl. 1872); »Wallensteins erste Liebe« (das. 1844); »Weihnachtsbilder« (das. 1847); »Die Mörder Wallensteins« (das. 1847). Auch veröffentlichte
 
72) Heyse
 ... Es folgten: »Der Roman der Stiftsdame« (1886, 12. Aufl. 1903), »Weihnachtsgeschichten« (1891), »Aus den Vorbergen« (1892), »In der Geisterstunde und andre
 
73) Hildebrandt
 ... (1830), die seine realistische Tendenz nicht zu beeinflussen vermochten. Der Weihnachtsabend (1840), Empfang des Kardinals Wolsey im Kloster (1842), Doge und
 
74) Hirsch
 ... gelt sind, auch mehr, Spießer etwa ebensoviel und Kälber zur Weihnachtszeit 2025 kg. Die Zahl der Enden entscheidet nicht sicher
 
75) Hofmann
 ... frische Gelegenheitsdichtungen und durch schriftstellerische Unternehmungen zu wohltätigen Zwecken (»Weihnachtsbaum für arme Kinder«, 25 Jahrgänge) verdient. Eine Auswahl seiner Gedichte
 
76) Homilĭus
 ... der Kreuzschule daselbst. H. war seinerzeit als Komponist hochgeschätzt (Passionen, Weihnachtsoratorien, Motetten, Kantaten u. a.), schrieb auch ein Lehrbuch des Generalbasses.
 
77) Hutzelbrot
 ... Hutzelbrot ( Hutzel - , Birnenwecken ), süddeutsches Weihnachtsgebäck aus Roggenmehlteig mit zerschnittenen getrockneten Birnen und Pflaumen ( Hutzeln
 
78) In
 ... süßem Jubel«), Anfangsworte eines alten, halb deutsch, halb lateinisch geschriebenen Weihnachtsliedes, das früher dem Petrus Dresdensis (gest. 1440) zugeschrieben wurde, in
 
79) Jensen
 ... schwerer Vergangenheit«, ein Geschichtenzyklus (das. 1888, 3. Aufl. 1901), »Vier Weihnachtserzählungen« (das. 1888), »Jahreszeiten« (das. 1889), »Sankt - Elmsfeuer« (das. 1889),
 
80) Jesus
 ... die aufblühende Kultur des Bürgertums gefördert wurde (s. Weihnachtsspiele , Passionsspiele , Osterspiele). Neues Leben
 
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