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Heilige Nacht bis Heiligenhaus (Bd. 6, Sp. 72 bis 73)
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Artikelverweis Heilige Nacht, soviel wie Meyers Weihnachten (s. d.); in der Malerei Bezeichnung für die Darstellung der Geburt Christi im Stall zu Bethlehem, insbes. für ein in der Dresdener Galerie befindliches Gemälde von Correggio. Auch ein Bild ähnlichen Inhalts von F. v. Uhde in der Dresdener Galerie trägt den Namen H. N. Vgl. Max Schmid, Die Darstellung der Geburt Christi in der bildenden Kunst (Stuttg. 1890); Noack, Die Geburt Christi in der bildenden Kunst bis zur Renaissance (Darmst. 1894).
 
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Heiligenbeil, Kreisstadt im preuß. Regbez. Königsberg, an der Jarst und der Staatsbahnlinie Güldenboden-Königsberg, hat eine evangelische und eine kath Kirche, Denkmal Kaiser Wilhelms I., Landwirtschaftsschule, Amtsgericht, Maschinenfabrik, Obstverwertungsanstalt, Mühlwerke und (1900) 4553 meist evang. Einwohner. Vgl. Eysenblätter, Geschichte der Stadt H. (Königsb. 1896).
 
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Heiligenberg, Berg, s. Meyers Melsungen und Meyers Süchteln.
 
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Heiligenberg, 1) Dorf und Luftkurort im bad. Kreis Konstanz, Amt Pfullendorf, auf dem Rande der nach S. steil abfallenden Linzgauer Berge, 728 m ü. M., hat eine kath. Kirche. ein Schloß des Fürsten von Fürstenberg mit schönem Rittersaal und herrlicher Fernsicht auf die Berge des Hegaues, den Schwarzwald, Bodensee und die Alpen, eine Forstei und (1900) 669 Einw. 2) Schloß, s. Meyers Jugenheim.
 
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Heiligenbilder heißen im katholischen Kultus Bilder, Statuen und Gruppen von Heiligen sowie alle feierlich geweihten Bilder, die durch die empfangene Weihe Gegenstand der Verehrung werden. Vgl. Bilderdienst und Bilderverehrung.
 
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Heiligenblut, Dorf in Kärnten, Bezirksh. Spittal, 1279 m ü. M., im obern Mölltal am südöstlichen Fuß des Großglockners, hat eine schöne gotische Kirche (15. Jahrh.), in der ein vom heil. Briccius, der hier begraben liegt, aus Konstantinopel mitgebrachtes Fläschchen mit dem Blute Christi aufbewahrt wird (daher der Name H.), und (1900) 165 (als Gemeinde 931) Einw. Unfern mehrere imposante Wasserfälle (Möllfall, Gößnitzfall, Leiterfall u. a.). H. wird als Ausgangspunkt für den Besuch des Pasterzengletschers und für die Besteigung des Großglockners viel besucht. Mit dem Unterpinzgau ist H. durch die Pässe der Pfandlscharte (2665 m) und des Hochtors (2573 m) verbunden. Südlich führt die Poststraße von H. nach Winklern (Marktflecken mit Bezirksgericht und 359, als Gemeinde 760 Einw.) und über den Iselsberg (1204 m) nach Dölsach an der Südbahnlinie Marburg-Franzensfeste.
 
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Heiligendamm, Seebad, s. Doberan.

[Bd. 6, Sp. 73]



 
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Heiligengrabe, Fräuleinstift im preuß. Regbez. Potsdam, Kreis Ostpriegnitz, westlich vom Dorf Techow, an der Eisenbahn Perleberg-Buschhof, hat eine schöne Kirche der ehemaligen Cistercienser-Nonnenabtei (1289 gegründet), aus der das Stift 1542 hervorgegangen ist.
 
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Heiligen Grabes-Orden, 1) (regulierte Kanoniker vom Heiligen Grabe) von dem Patriarchen Arnold von Jerusalem 1114 gestiftet und 1489 mit den Johannitern vereinigt. Als Ritter vom Heiligen Grabe galten aber auch alle, die in der Grabeskirche zu Jerusalem den Ritterschlag empfangen hatten. Der Orden selbst hat sich nur in einigen weiblichen Verzweigungen erhalten. 2) (Orden vom Heiligen Grabe) päpstlicher Orden; nach einigen 1099 von Gottfried von Bouillon zur Bewachung des Heiligen Grabes, wahrscheinlich aber erst von Papst Alexander VI. um 1496 zur Belebung des Glaubens- und Wallfahrtseifers gestiftet, griff er tätig in die Kämpfe gegen die Ungläubigen ein und war über ganz Europa verbreitet. Die Großmeister des Ordens waren immer die Päpste; aber der Pater Guardian der Minoriten des heil. Franziskus zu Jerusalem hatte von früh an das Recht, Ritter zu ernennen. Durch Dekret vom 10. Dez. 1848 erhielt der Patriarch von Jerusalem das Recht, allein den Orden zu verleihen, immer freilich im Namen des apostolischen Stuhles. Der Orden ist seit langem nur noch eine Ehrenauszeichnung, die durch Dekret Pius' IX. vom 24. Jan. 1868 in drei Klassen geteilt wurde: Großkreuze, Komturen und Ritter. Das Ordenszeichen besteht in einem rot emaillierten Krückenkreuz mit vier einfachen kleinen Kreuzen in den Winkeln, das an einem schwarzmoirierten Bande getragen wird. Die Großkreuze tragen Band und Kreuz über die rechte Schulter zur linken Hüfte, dazu einen Silberstern mit dem von einem Palmenkranz umgebenen Kreuz in der Mitte; die Komture das Kreuz am Hals, die Ritter an der linken Brust. Dazu gehört für alle drei Klassen eine weiße Uniform mit weißem Mantel. Vgl. J. Hermens, Der Orden vom Heiligen Grabe (2. Aufl., Köln 1870).
 
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Heiligenhafen, Stadt im preuß. Regbez. Schleswig, Kreis Oldenburg, an der Ostsee und der Staatsbahnlinie Neustadt i. H.-H., der Insel Fehmarn gegenüber, hat eine alte gotische evang. Kirche, Amtsgericht, Strandamt, Hafen, Eisengießerei und Maschinenfabrik, Kalksandsteinfabrik, Dampfmühle, Schiffahrt, Fischerei, Seebad, Dampfschiffsverbindung mit Lübeck, Kiel und Fehmarn und (1900) 2415 evang. Einwohner. 1902 liefen im dortigen Hafen ein: 2286 Schiffe zu 62,150 Reg.-Ton., aus: 2282 Schiffe zu 61,695 Reg.-Ton. H. erhielt 1305 Stadtrechte.
 
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Heiligenhaus, Dorf im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Mettmann, hat eine evang. Kirche, Eisen- und Gelbgießerei, Baubeschlag-, Schloß-, Schlittschuh- und Putzwollfabrikation und (1900) 6081 Einw.

 

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61) Güll
 ... neue Ausg., Gütersloh 1876; 6. Aufl. 1889; Auswahl, das. 1901); »Weihnachtsbilder« (Berl. 1840); »Neue Bilder für Kinder« (mit Zeichnungen von Tony
 
62) Handlungsgehilfe
 ... Beschäftigung sie nicht daran hindert, gestattet werden muß. Am ersten Weihnachts - , Oster - und Pfingstfeiertag dürfen Handlungsgehilfen überhaupt nicht,
 
63) Hans
 ... dramatisch bearbeitet. Als Fuhrmann des Christkindes tritt H. in zahlreichen Weihnachtsspielen des 17. und 18. Jahrh. als lustige Person auf. Vgl.
 
64) Heiberg
 ... la Barca «. Als er 1816 in seiner berühmten Komödie »Weihnachtsscherze und Neujahrsspäße« im Stil der deutschen Romantiker die Tränenseligkeit Ingemanns
 
65) Heilige
 ... Heilige Nacht , soviel wie Weihnachten (s. d.); in der Malerei Bezeichnung für die Darstellung
 
66) Heilige
 ... daß ganze Schiffsladungen des in Frankreich noch häufigern Schmarotzers zu Weihnachten nach England gehen. Die Kelten hielten außerdem eine Anzahl niederer
 ... heute in Frankreich und England, woselbst die Mistel bei den Weihnachts - und Neujahrszeremonien dient, so daß ganze Schiffsladungen des in
 
67) Heiliger
 ... Feier zu begehen pflegte; insbes. aber der Abend vor dem Weihnachts - , Neujahrs - und Dreikönigstag, namentlich der erstere. Ein
 ... den sog. Christmetten am Vorabend oder am Morgen des Weihnachtstags erhalten.
 
68) Heiliger
 ... Heiliger Christ , s. Weihnachten .
 
69) Heinrich
 ... Der Anschlag wurde entdeckt, H. in Ingelheim gefangen gehalten, zu Weihnachten 941 in Frankfurt a. M. nach reuevoller Buße begnadigt und
 
70) Hellebŏrus
 ... niger L . ( schwarze Nieswurz, Christwurz, Christblume, Christrose, Weihnachts - , Winter - oder Schneerose , s.
 ... als Abortivmittel. Die Blüten benutzt man zu Totenkränzen und als Weihnachtsschmuck. Der H. melas des Hippokrates, der bei den Alten
 
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