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Schieferformation bis Schieferschwarz (Bd. 6, Sp. 755)
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Artikelverweis Schieferformation (Schiefergebirge), soviel wie Urschieferformation, s. Huronische Formation.
 
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Schiefergas, Leuchtgas aus bituminösem Schiefer.
 
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Schiefergriffel, s. Meyers Griffelschiefer.
 
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Schiefergrün, s. Meyers Berggrün.
 
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Schieferhornfels, Gestein, ein Umwandlungsprodukt von Tonschiefern im Kontakt mit Granit, meist ohne alle Schieferung, s. Meyers Hornfels.
 
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Schieferkohle, s. Meyers Steinkohle.
 
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Schieferletten, s. Meyers Schieferton und Meyers Ton.
 
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Schiefermergel, s. Meyers Mergel.
 
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Schieferöl, Mineralöl, das aus bituminösem Schiefer durch trockene Destillation gewonnen wird, wobei die im Schiefer enthaltene organische Substanz einen Teer liefert, aus dem die flüchtigern flüssigen Kohlenwasserstoffe als S. abgeschieden werden. In Deutschland wurde früher Schiefer (Papierkohle) in den Rheinlanden (20 Proz. Teer) und bei Reutlingen (45 Proz. Teer) geschwelt. Jetzt wird nur ein Schiefer von Messel bei Darmstadt verarbeitet, der 610 Proz. Teer liefert. In Schottland verarbeitet man einen Alaunschiefer und in Frankreich ein der Bogheadkohle ähnliches Mineral. S. dient zur Beleuchtung und kommt häufig als Photogen in den Handel.
 
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Schieferpapier, festes, dickes Papier, das auf beiden Seiten zuerst mit Ölfarbe, nach dem Trocknen und Schleifen mit Leinölfirnis und Kienruß, nach abermaligem Trocknen und Schleifen mit Leinölfirnis, Terpentinöl, Kienruß und Bimssteinpulver angestrichen ist und als Ersatz der Schiefertafeln dient.
 
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Schieferschwarz, schwarzer, weicher Tonschiefer.