Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Magnetische Meridiane bis Magnetischer Hammer (Bd. 6, Sp. 90)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Magnetische Meridiane, s. Meyers Erdmagnetismus, S. 17.
 
Artikelverweis 
Magnetische Neigung s. Meyers Erdmagnetismus, S. 16.
 
Artikelverweis 
Magnetische Parallelkreise s. Meyers Erdmagnetismus, S. 16.
 
Artikelverweis 
Magnetische Observatorien, meist staatliche Institute zur Beobachtung des Erdmagnetismus der Deklination, Inklination und Horizontalintensität, und zur Ausführung magnetischer Landesaufnahmen, sind meist mit astronomischen und meteorologischen Observatorien verbunden und dienen vor allem wissenschaftlichen, aber auch nautischen und bergbaulichen Interessen. Gauß und Weber begründeten 1833 ein magnetisches Observatorium in Göttingen, auf Humboldts Anregung wurden in den 30er Jahren des 19. Jahrh. in Rußland, andre fast gleichzeitig in England und den englischen Kolonien gegründet. Gegenwärtig bestehen m. O. in allen Kulturstaaten.
 
Artikelverweis 
Magnetische Permeabilität, s. Meyers Elektromagnetismus, S. 681, und Magnetische Influenz, S. 84.
 
Artikelverweis 
Magnetische Polarisation, s. Meyers Magnetische Influenz, S. 85.
 
Artikelverweis 
Magnetischer Äquator, s. Meyers Erdmagnetismus, S. 16.
 
Artikelverweis 
Magnetischer Druck, s. Meyers Magnetische Influenz, S. 85.
 
Artikelverweis 
Magnetische Reibung, s. Meyers Hysteresis.
 
Artikelverweis 
Magnetischer Erzscheider, s. Meyers Elektromagnetische Aufbereitung.
 
Artikelverweis 
Magnetischer Hammer (Wagnerscher Hammer), eine Vorrichtung, die den Strom einer galvanischen Batterie schnell hintereinander unterbricht und wieder schließt. Der Strom geht vom galvanischen Element zur Klemmschraube a (s. Abbildung), durch einen Metallstreifen zur Messingsäule b, durch die Platinspitze c auf ein kleines Platinblech, das auf die Messingfeder p gelötet ist, und von hier in die Messingsäule d, von der ein Draht nach der Hauptrolle führt; nachdem er diese durchlaufen, kehrt er über e zurück, umkreist die Drahtwindungen des Elektromagnets M und fließt über f nach dem negativen Pol des galvanischen Elements. Sobald aber der Strom durch die Windungen des Elektromagnets fließt, wird dieser magnetisch, zieht den auf der Messingfeder o o befestigten eisernen Anker n an und bewirkt durch Herabbiegen der Feder eine Unterbrechung des Stromes bei der Platinspitze c. Infolgedessen erlischt der Magnetismus der Eisenkerne des Elektromagnets M, die Feder o o schnellt wieder zurück, stellt die Schließung bei c wieder her, worauf sich das nämliche Spiel unter raschen Schwingungen der Feder wiederholt. Man versteht unter magnetischem Hammer auch einen Elektromotor, dessen vertikal stehende, vom elektrischen Strom durchflossene Drahtspule einen unter ihr befindlichen Eisenkern in sich hineinzieht und beim Öffnen des Stromes fallen läßt. Durch entsprechendes Abschwächen des Stromes kann man den Eisenkern beliebig langsam fallen lassen.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 101 bis 110 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer
101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
 ... aus dem Familienleben: das Jubiläum eines hessischen Pfarrers (1843), der Weihnachtsabend, die Wochenstube, die Heimkehr des Kriegers, die Überschwemmung (1846), die
 
108) Michăel
 ... wegen freimütiger Äußerungen zum Tode verurteilt. Eine Verschwörung gegen Leo (Weihnachten 820) befreite ihn, und noch mit Ketten belastet wurde er
 
109) Mysterĭen
 ... auf Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders zu Ostern, Pfingsten und Weihnachten. Geschichtlich kann man die M. auf kirchliche Zeremonien des 8.
 
110) Narrenfest
 ... innocentium , Dezemberfreiheit ), im Mittelalter ein Volksfest um Weihnachten, besonders 28. Dez., 1. und 6. Jan., wahrscheinlich ein Rest
 
Artikel 101 bis 110 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer