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Magister navis bis Magistrāt (Bd. 6, Sp. 76)
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Artikelverweis Magister navis (lat., »Schiffskapitän«), bei den Römern eine privatrechtlich besonders wichtige Stellung; denn für die Schulden, die ein solcher für Schiffahrtszwecke kontrahiert hatte, mußte der Schiffseigentümer (exercitor) voll aufkommen. Diese konnte von den Gläubigern des m. n. mit der actio exercitoria verklagt werden.
 
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Magister officiōrum oder Magister aulae (lat.), in dem durch Konstantin eingerichteten Hofstaat der Hofmarschall und Minister des kaiserlichen Hauses.
 
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Magister popŭli (lat.), soviel wie Diktator.
 
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Magĭster sacri palatĭi (lat.; Meister des heiligen Palastes), ursprünglich der Lehrer der Dienerschaft des Papstes und der Kardinäle, heißt seit Anfang des 16. Jahrh. der vom Papst mit der Bücherzensur betraute Haustheolog, der immer ein Dominikaner sein muß.
 
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Magister scholārum, ursprünglich richtiger: scholarium (lat.), im Mittelalter Aufseher einer Kloster- oder Kirchenschule, wohl auch nur einzelner für den Gesangchor etc. angenommener Schüler; oft zugleich Vorsänger (praecentor, primicerius).
 
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Magistrāl (magistralisch, lat.), magisterhaft; hauptsächlich, die Grundlage bildend.
 
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Magistrāl, gerösteter Kupferkies, der im wesentlichen schwefelsaures Kupfer enthält und beim Amalgamationsverfahren zur Gewinnung des Silbers benutzt wird. Auch soviel wie Meyers Mistral (s. d.).
 
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Magistrāle (lat., Magistrallinie), Hauptlinie des Grundrisses beim Bau der alten Festungen (s. Meyers Mauerwerk); bei neuern fällt die M. mit der Feuerlinie (s. Meyers Feuer, S. 494) zusammen.
 
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Magistrālformeln, s. Rezept.
 
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Magistránzwurzel, s. Peucedanum.
 
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Magistrāt (lat.) Bezeichnung des Kollegiums der städtischen Verwaltungsbehörde (s. Meyers Stadt), in Frankreich Meyers Munizipalität (s. d.) genannt, während dort M. einen Gerichtsbeamten und Magistratur das Gerichtswesen und das Gerichts- und Staatsbeamtenpersonal überhaupt bezeichnet. In England versteht man unter magistrates (spr. mädschìstrēts) die höhern Polizeibeamten und die Friedensrichter.

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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