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Mädele Gabel bis Maden (Bd. 6, Sp. 41)
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Artikelverweis Mädele Gabel, Berg in den Algäuer Alpen, zwischen der obern Iller und dem Lech auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol, 2643 m hoch. Sie wird meist von Oberstdorf aus bestiegen und bietet eine ausgedehnte Fernsicht. Am Abhange die Waltenberger Hütte (1900 m hoch, seit 1885).
 
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Madeleine (Madelaine, franz., spr. madlǟn'), soviel wie Magdalene. Das Diminutiv ist Madelon.
 
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Madeleine, La (spr. madlǟn'), Flecken im franz. Depart. Nord, Arrond. Lille, Vorort von Lille, unweit der kanalisierten Deûle, an der Nordbahn, hat Baumwoll- und Flachsspinnereien und Webereien, Fabriken für Nähzwirn, chemische Produkte, Tonwaren, Eisen- und Kupfergießereien und (1901) 12,323 Einwohner.
 
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Madeleinegebirge (spr. madlǟn'-), s. Meyers Forezgebirge.
 
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Madeley (spr. mäddlĭ), städtischer Bezirk in Shropshire (England), der sich etwa 5 km weit längs des Severn hinzieht, und zu dem außer M. noch Coalbrookdale, Ironbridge und Coalport gehören, hat Kohlengruben, Eisenhütten, Gießereien, Töpfereien, Porzellanfabrikation und (1901) 8442 Einw.
 
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Madelonetten, soviel wie Magdalenerinnen.
 
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Mädelsüß, s. Ulmaria.
 
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Mademochorĭa (»Minenorte«), von Griechen bewohnte Landschaft im O. der Halbinsel Chalkidike, mit dem Hauptort Nizvoro, bis zu Beginn des 19. Jahrh. durch ihre seit alters ausgebeuteten Schätze an Eisenstein und silberhaltigem Bleiglanz bekannt. Die zwölf Ortschaften des Bezirks zahlen der Pforte Tribut, genießen aber eine gewisse Selbständigkeit in ihrer Verwaltung.
 
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Mademoiselle (franz., spr. mad'mŭaséll'), s. Meyers Damoiselle.
 
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Maden, die fußlosen Larven mancher Insekten, besonders der Zweiflügler.
 
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Maden (türk.), in zusammengesetzten Ortsnamen vorkommend, bedeutet »Bergwerk«.