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Lungenbrand bis Lungenfell (Bd. 6, Sp. 848 bis 851)
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Artikelverweis Lungenbrand (Gangraena pulmonum), brandiges Absterben einzelner Partien der Lunge unter Fäulniserscheinungen. In kleinern umschriebenen oder in größern, oft einen ganzen Lungenlappen durchsetzenden Herden verwandelt sich das Lungengewebe in eine schwärzlichgrüne, morsche, stinkende Masse. Diese erweicht und wird flüssig, einzelne festere

[Bd. 6, Sp. 849]


Gewebsteile werden in Fetzen abgestoßen. Gewöhnlich findet diese Brandmasse ihren Weg in benachbarte Bronchien und wird so durch Husten entleert, worauf sie eine mit brandigen Wandungen umgebene Höhle hinterläßt. Die Ursachen des Lungenbrandes bilden entweder 1) von außen durch die Luftröhrenzweige in die Lunge gelangende faulige Fremdkörper, wie namentlich Speisereste, die beim Verschlucken, z. B. infolge von Wunden in der Mundhöhle, oder bei künstlichem Füttern Geisteskranker sehr häufig diesen Weg nehmen, oder 2) Entzündungsherde der Lunge, die durch Fäulniskeime nachträglich angesteckt werden, z. B. bei bestehender fauliger (putrider) Bronchitis, oder 3) faulige Partikeln, die durch den Blutstrom in die Lunge geschleppt werden (s. Embolie). Die Symptome des Lungenbrandes sind der charakteristische, oft unerträgliche aashafte Geruch der ausgeatmeten Luft und der ausgehusteten Stoffe, die Fäulnisorganismen, Zellenreste, elastische Gewebsfasern und oft lange Fettsäurenadeln (Margarinkristalle) unter dem Mikroskop erkennen lassen. Daneben bestehen große Hinfälligkeit, verfallenes Aussehen, sehr beschleunigter, aber schwacher Puls, kalte Gliedmaßen, trockne Zunge, Delirien etc. Der L. verläuft in der Regel als akutes Übel. In günstigen Fällen führt eine den Brandherd umgebende Entzündung zu Abstoßung und Entleerung der brandigen Teile mit nachfolgender Vernarbung und Heilung (Demarkation wie beim Brand, s. d., S. 312, 1. Spalte). Doch ist dies ein seltener Fall. Meist greift der faulige Zerfall immer weiter um sich, und es erfolgt der Tod. Die Behandlung hat für kräftige Kost und reine Luft zu sorgen. Daneben ist Einatmung desinfizierender Dämpfe (von Terpentinöl) zweckmäßig. In sehr seltenen, besonders günstigen Fällen kann chirurgische Eröffnung des Brandherdes mit Aussicht auf Erfolg versucht werden.
 
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Lungenbraten, in südlichen und östlichen Teilen Deutschlands Bezeichnung für die unter der Lendenwirbelsäule gelegenen Muskeln, soviel wie Filet.
 
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Lungenbrustfellentzündung der Pferde, s. Meyers Brustseuche.
 
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Lungenchirurgie, die direkte chirurgische Behandlung der Lungenkrankheiten, besteht entweder in dem Lungenschnitt (Pneumotomie) oder in der Entfernung eines Teiles der Lunge (Lungenresektion, Pneumektomie). Erstere Operation kommt besonders bei Lungenabszessen, Lungenhöhlenbildungen (Kavernen), letztere bei Lungengeschwülsten zur Anwendung. Diese Operationen sind erst in neuerer Zeit wiederholt ausgeführt worden, jedoch sind die gewonnenen Erfahrungen bereits derartig ermutigend, daß die L. wohl ohne jeden Zweifel in Zukunft noch ein weites Feld ihrer Betätigung finden wird. Vgl. Garrè und Quincke, Grundriß der L. (Jena 1903).
 
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Lungencirrhose, soviel wie Lungenverhärtung.
 
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Lungendampf, soviel wie Dämpfigkeit.
 
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Lungenemphysēm (griech.), abnorme Anfüllung der Lunge mit Luft, betrifft entweder, wie beim Emphysem andrer Organe, das Bindegewebe der Lunge oder ihres Brustfellüberzugs (interstitielles L.), oder stellt eine krankhafte Erweiterung der Lungenbläschen selbst (vesikuläres L., Alveolarektasie) dar. Die erste Form entsteht stets nach einer Zerreißung im Lungengewebe durch Wunden oder Quetschungen der Brust oder durch heftige Hustenstöße. Die zweite Form ist eine häufige Lungenkrankheit; ihre Ursachen liegen manchmal in fehlerhafter Bildung des Brustkorbes, meist aber in lange dauernden Katarrhen der Bronchien. Ferner disponieren einzelne Beschäftigungen und Berufsarten (Redner, Sänger, Instrumentenbläser) zu L. Das Leiden entwickelt sich am häufigsten jenseit der 40er Jahre, langsam und unmerklich. Wenn die Krankheit höhere Grade der Ausbildung erreicht hat, wenn die Lungenbläschen durch Schwund ihrer Wandungen zu größern Blasen zusammengeflossen sind, dietet sie folgendes Bild dar: der Brustkorb ist erweitert und steht in Einatmungsstellung (selbst die tiefsten Einatmungen bewirken kaum eine Erweiterung); Wirbelsäule und Brustbein sind, falls das L. vor Verknöcherung der knorpeligen Teile des letztern eintrat, bogenförmig nach außen vorgewölbt; der Brustkorb hat die Form eines Fasses angenommen. Die Veuen des Halses und des Gesichts sind ausgedehnt und füllen sich stark bei Hustenstößen; Lippen, Wangen und Fingernägel sind bläulich. Stets ist bei den höhern Graden des Lungenemphysems Atemnot vorhanden, die sich zu Asthmaanfällen steigern kann. Die Einatmungen sind bei Emphysematikern geräuschvoll, ziehend. Durch den nie fehlenden Husten wird ein schaumiger, zäher, schleimiger Auswurf herausbefördert. Durch den Schwund der Wandungen der Lungenbläschen werden zahlreiche Haargefäße der Lunge zur Verödung gebracht und dadurch der Stromquerschnitt des Lungenblutkreislaufes verringert. Um durch dies verengerte Strombett das Blut durchzutreiben, muß die rechte Herzhälfte mehr Arbeit leisten, sie wird hypertrophisch, später erlahmt sie, namentlich beim Fortschritt des Lungenemphysems, und es entsteht eine Stauung im großen Kreislauf mit Blausucht, der erwähnten Anschwellung der Halsvenen, Stauungsleber etc., unter den Erscheinungen der Herzschwäche erfolgt schließlich der Tod. Die Behandlung hat hauptsächlich prophylaktisch gegen die Ursachen, vor allen Dingen gegen Bronchialkatarrh, einzuschreiten. Der Emphysematiker hat sorgfältig Erkältungen zu vermeiden. Zu empfehlen ist der Aufenthalt in Seeluft und Salinen oder in Nadelholzwäldern; zweckmäßig wendet man alkalische Mineralwässer an. Gegen die asthmatischen Anfälle empfiehlt sich das Einatmen komprimierter Luft und das Ausatmen in verdünnte Luft mittels besonderer Apparate (Waldenburg, Geigel-Mair). Vgl. Pneumatische Kuren.
 
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Lungenentzündung (Pneumonia), im weitesten anatomischen Sinne 1) eine Entzündung, Eiterbildung oder Verdickung im Bindegewebe der Lungen, oder 2) eine entzündliche Ausschwitzung in die lufthaltigen Lungenbläschen. Die erste Form (interstitielle Pneumonie) kommt als akute Krankheit beim Menschen äußerst selten vor, wenn schwere eiterige Entzündungen von außen oder von der Umgebung der großen Bronchien her auf das Lungengewebe fortgeleitet werden; zuweilen werden durch eiterige Schmelzung ganze Stücke vom Lungengewebe aus ihrem Zusammenhang gelöst (Pneumonia dissecans). Bei Rindern kommt diese L. öfters epidemisch vor (s. Meyers Lungenseuche). Chronische Verdickungen des Lungengewebes sind dagegen beim Menschen häufig, namentlich als Überbleibsel alter Brustfellentzündungen, lange dauernder Bronchialkatarrhe, Staubeinatmung, bei Fällen von Lungenschwindsucht und zuweilen bei Syphilis. Alle diese Prozesse bedingen eine Vermehrung des unter der Pleura gelegenen (subpleuralen) oder die Lungenläppchen trennenden (interlobulären) oder die Bronchien umgebenden (peribronchialen) Bindegewebes und somit eine Verhärtung,

[Bd. 6, Sp. 850]


die wegen der fast immer vorhandenen Beimischung von eingeatmetem Kohlenstaub als schieferige Induration bezeichnet wird. Besondere Krankheitserscheinungen bedingt diese Form der L. nicht, sie ist auch keiner Behandlung zugänglich, vielmehr als ein Heilungsvorgang namentlich im Verlauf langdauernder Schwindsucht anzusehen.
   Die zweite Form (exsudative Pneumonie) umfaßt eine Anzahl anatomisch wie klinisch unterschiedener Prozesse, bei denen in die Lungenbläschen nach einem Stadium der Blutstockung in den Gefäßen (Anschoppung, Engouement) ein flüssiges, mehr oder weniger fest werdendes Exsudat ausgeschwitzt wird, das die Luft verdrängt und den erkrankten Abschnitt so derb macht, daß er sich wie Leber anfühlt (Hepatisation). Lungengewebe, das hepatisiert ist, gibt beim Klopfen an den Brustkorb einen gedämpften Schall (Schenkelton), der sich von dem lauten tympanitischen Schall des lufthaltigen Gewebes unterscheiden läßt und dem Arzt anzeigt, wie groß der erkrankte Abschnitt der Lunge ist, und welche Stellen betroffen sind. Beim Horchen vermißt man an dem hepatisierten Teil das normale Knistern (Vesikuläratmen) und hört statt dessen ein scharfes, rauhes Geräusch (Bronchialatmen). Die ausgeschwitzte Masse besteht bei manchen Formen der L. aus Blut und Faserstoff (fibrinöse oder fibrinös-hämorrhagische Hepatisation), bei andern überwiegend aus Zellen (zellige, katarrhalische, desquamative Hepatisation). So sehr sich ihrem Wesen nach diese Ausschwitzungen ähnlich sind, so lassen sich doch mannigfache eigenartige Prozesse unterscheiden:
   1) Die echte L. (gemeine, kruppöse, fibrinöse oder lobäre Pneumonie). Sie ist eine häufige, schwere, akute, fieberhafte Krankheit, die meist kräftige, vorher gesunde Personen befällt. In der erkrankten Lunge und deren Auswurf finden sich regelmäßig Bakterien von der Form der Diplokokken, die einen mit Anilinblau färbbaren Hof besitzen. Die nähern Umstände, unter denen diese Kokken eine L. bedingen, sind noch unbekannt; wahrscheinlich ist dieselbe Art im Speichel normaler Menschen vorhanden. Ein Fieberfrost mit Hitze leitet diese L. ein; der Auswurf ist spärlich, anfangs speichelartig, wird aber bald sehr zäh, so daß er am Teller anklebt; durch beigemischtes Blut wird er rot (rubiginöse Sputa) oder bräunlich. Die Kranken klagen, außer über Durst und Hitze, über stechende Schmerzen bei tiefem Einatmen, die von einer nahezu regelmäßig vorhandenen Brustfellentzündung herrühren. Je weiter die Hepatisation fortschreitet, was oft über einen ganzen Lungenflügel und noch über einen Teil des andern geschehen kann, um so mehr tritt Kurzatmigkeit bis zu schwerer Atemnot ein. Wird die Luft aus einem allzu großen Abschnitt der Lungen verdrängt, so kann der Tod durch ungenügende Atmung erfolgen. Meistens tritt aber der Tod infolge Lähmung des Gefäßzentrums durch die giftigen Stoffwechselprodukte der Pneumoniekokken ein, die bei schwerer Erkrankung fast stets in die Blutbahn eindringen. In der Mehrzahl der Fälle ist der Ausgang der L. bei kräftigen jungen Personen in Heilung. Das hohe, oft von Delirien begleitete Fieber (3941°) fällt am 5. oder 7. Tag unter starkem Schweiß plötzlich zur Norm ab, der Kranke geht nach dieser Krisis der Genesung entgegen. Nicht selten tritt auch die Krisis schon am 2., 3. oder 4. Tag ein. Gleichzeitig mit dem kritischen Fieberabfall beginnt eine Erweichung und Verflüssigung der in der Lunge angesammelten Entzündungsmassen, der sich durch sogen. Autolyse vollzieht, d. h. durch einen Verdauungsvorgang, bei dem die in den ausgeschwitzten weißen Blutkörperchen enthaltenen Fermente wirksam werden. Dadurch werden die großen Entzündungsmassen so rasch für die Blutgefäße aufsaugbar gemacht, daß sie manchmal in wenigen Tagen beseitigt werden. Das, was durch Aushusten als Auswurf entfernt wird, kommt dagegen für die Heilung kaum in Betracht. Das Stadium der Lösung (Resolution) kann sich bei schwächlichen Personen über Monate hinziehen und noch lange Zeit Kuren in geeigneten Klimaten notwendig machen. Ein direkter Übergang dieser L. in Schwindsucht kommt nicht vor, es sei denn, daß schon vor Beginn der L. Tuberkulose vorhanden war. Begünstigt wird die Entstehung der kruppösen L. offenbar durch schroffe Temperaturwechsel, kalte Ostwinde, doch kommt diese L. auch bei warmer Jahreszeit vor. Ansteckend ist die L. nicht, jedoch bedürfen Angaben dieser Art noch der Bestätigung. Die Behandlung beschränkt sich darauf, das Fieber zu mäßigen (durch Bäder), Schädlichkeiten, namentlich kalte, unreine Luft, fernzuhalten, den Auswurf zu befördern und durch Wein und kräftige Nahrung während und nach dem Fieber die Kräfte zu erhalten und den Verlust an Eiweiß zu ersetzen. Es sind starke Herzreizmittel (Kampfer, Alkohol) erforderlich. Die früher allgemein üblichen reichlichen Blutentziehungen kommen nur in manchen Fällen (bei jungen vollblütigen Personen) zur Anwendung.
   Alle weitern Prozesse sind meistens sekundäre Fälle von L., d. h. es sind solche, bei denen sich zu einem Hauptleiden eine L. hinzugesellt. Hierher gehört
   2) die Kinderpneumonie, die sich an Masern, Scharlach und andre akute Krankheiten anschließt und unter hohem Fieber, ähnlich der kruppösen L., verlaufen kann. Das Lungenexsudat ist großenteils zellig, also weniger fest als das fibrinöse, die Lösung geht meistens rasch vor sich, jedoch können sich hier sehr leicht chronische, in Schwindsucht übergehende Nachschübe anschließen. Eine besondere Art der Kinderpneumonie, die sonst nur noch bei Greisen beobachtet wird, ist
   3) die ebenfalls meist rein katarrhalische Bronchopneumonie. Hierbei geht immer ein Katarrh der Bronchien oder Masern oder Diphtheritis voraus, der von den feinsten Bronchien auf das Lungengewebe selbst übergreift, meist beide Lungen betrifft und in diesen einige oder mehrere Alveolarbezirke kleiner Bronchen befällt, so daß sich je nachdem eine größere oder kleinere Anzahl erbsen- bis walnußgroßer Herde bildet (lobuläre L.). Nahe diesem Prozeß steht
   4) die schon oben gestreifte Schluckpneumonie, die bei Kindern und Erwachsenen durch Verschlucken von Speise oder sonstigen zersetzungsfähigen oder reizenden Substanzen in Luftröhre und Bronchien zustande kommt. Namentlich Geisteskranke, die gefüttert werden müssen, Personen, die am Krebs oder an Verwundung der Zunge oder Speiseröhre leiden, sind der Gefahr dieser L. ausgesetzt. Auch sie beginnt als Entzündung der Bronchien, die auf die Lungenbläschen übergreift und eine fibrinöse oder katarrhalische Hepatisation bewirkt. Da die hepatisierten Stellen hierbei immer dem Verbreitungsbezirk der vorher erkrankten Bronchien entsprechen, so nehmen diese Bronchopneumonien immer einzelne scharf umschriebene Lungenläppchen ein, sie sind lobulär. Sofern die verschluckten Massen sich zersetzen, geht aus dieser L. leicht Meyers Lungenbrand (s. d.) hervor.
   5) Als Senkungspneumonie (hypostatische Pneumonie) bezeichnet man solche Lungenentzündungen,

[Bd. 6, Sp. 851]


die sich bei Personen, die in schweren, fieberhaften Krankheiten viele Wochen in Rückenlage im Bett zugebracht haben, in den tiefst gelegenen Teilen der Lunge durch Senkung des Blutes nach unten ausbilden. Diese meist katarrhalische L. kommt nur bei zunehmender Herzschwäche, bei alten Leuten, kraftlosen Kranken, nach schwerem Typhus etc. vor und endet, wenn nicht die Herztätigkeit sich hebt, mit dem Tod. Eine besondere Form endlich ist 6) der chronische Lungenabszeß (s. d.). 7) Die entzündliche Lungenverstaubung oder die chronische L. der Staubarbeiter, s. Meyers Staubeinatmungskrankheiten. Vgl. Aufrecht, Die Lungenentzündungen (in Nothnagels »Pathologie und Therapie«, Wien 1899).
 
Artikelverweis 
Lungenerweiterung, soviel wie Lungenemphysem.
 
Artikelverweis 
Lungenfäule (Lungensucht), alte summarische Bezeichnung verschiedenartiger, beim Rindvieh vorkommender Krankheitszustände der Lungen, die zu einer teilweisen Zerstörung der Lungensubstanz führen und mit Abmagerung und Siechtum verbunden sind.
 
Artikelverweis 
Lungenfell, s. Meyers Brustfell.

 

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101) Lügde
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102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
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104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
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107) Meyer
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108) Michăel
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109) Mysterĭen
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110) Narrenfest
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