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Luftbad bis Luftdrains (Bd. 6, Sp. 798 bis 799)
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Artikelverweis Luftbad, als chemischer Apparat, s. Meyers Bad, S. 243.
 
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Luftbahn, s. Meyers Hängebahn.

[Bd. 6, Sp. 799]



 
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Luftballon (spr. -lóng), s. Meyers Luftschiffahrt.
 
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Luftbewegung, die durch Erddrehung und Wärmeunterschiede hervorgerufene horizontale und vertikale Bewegung der Atmosphäre. Hierher gehört zunächst der Wind mit seinen besondern Erscheinungsformen, wie Land- und Seewind, Berg- und Talwind, Fallwind, ferner Passate und Monsune und die allgemeine Zirkulation der Atmosphäre. Letztere hat man sich schematisch im wesentlichen so vorzustellen, daß die erwärmte Luft in der heißen Zone aufsteigt, nach N. und S. hin abfließt (Äquatorialstrom) und zwar infolge der Erddrehung in mehr und mehr östlicher Richtung, und sich, da der Erdumfang polwärts abnimmt, schließlich in der Gegend der Roßbreiten staut. Hier ist deshalb der Luftdruck höher als nord- und südwärts (s. die Karten zu Art. »Luftdruck«). Die Luft sinkt teils (abgekühlt) herab und wendet sich als Passat wieder dem Äquator zu, teils strömt sie in der Höhe unter allmählichem Sinken den Polen zu, von wo sie als Polarstrom zu den Tropen zurückkehrt. Dieses nur schematische Bild erleidet durch die ungleiche Verteilung von Land und Wasser sowie durch die ungleiche Erwärmung der Erdoberfläche vielfache Veränderungen. Dabei ist das durch Erwärmung erfolgende Aufsteigen der Luft (der aufsteigende Luftstrom, courant ascendant) nicht so zu denken, daß sich ganze Luftschichten erheben, vielmehr findet ein fortwährendes Spiel aufsteigender wärmerer und niedersinkender kälterer Luftsäulchen statt. Vgl. Wind.
 
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Luftbewegungsmaschinen (Lufttransportmaschinen), mechanische Vorrichtungen, die luftförmige Körper aus einem Raum in einen andern überführen. Hierher gehören Gebläse, Ventilatoren, Kompressoren (Luftverdichtungsmaschinen), Exhaustoren und Luftpumpen.
 
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Luftblume, s. Aërides.
 
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Luftbremse, Vorrichtung zum Regeln der Geschwindigkeit sich bewegender Teile. Die gewöhnliche Form der L. ist die eines beiderseitig geschlossenen Zylinders mit in ihm beweglichem, dicht anschließendem Kolben. Die Zylinderenden sind durch einen mittels eines Hahnes regulierbaren Kanal verbunden. Der Kolben treibt bei seiner Bewegung stets die eingeschlossene Luft vor sich her und preßt sie durch den Kanal in den hinter ihm befindlichen Raum, wobei der beim Durchgang der Luft durch den Kanal entstehende Widerstand, der um so größer ist, je weniger der Regulierhahn geöffnet ist, hemmend auf die Bewegung des Kolbens und der durch eine Kolbenstange mit ihm verbundenen Teile wirkt. Flüssigkeitsbremsen sind ebenso eingerichtet, nur tritt an Stelle der Luft eine Flüssigkeit (Öl). Luftbremsen werden auch wohl die durch Luftdruck betätigten, mechanischen Bremsen genannt (s. Meyers Bremsen, S. 385).
 
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Luftbrot, s. Meyers Brot, S. 461.
 
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Luftbuffer, soviel wie Luftpuffer.
 
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Luftdämpfung, soviel wie mechanische Dämpfung, s. Meyers Dämpfer.
 
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Luftdrains, s. Meyers Drainage, S. 166.

 

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