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Lualāba bis Lübbeckesche Berge (Bd. 6, Sp. 754 bis 755)
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Artikelverweis Lualāba, westlicher Hauptquellfluß des Kongo, entspringt im äußersten Südwesten von Katanga, 1500 m ü. M., nahe der Quelle des Kabompo, eines Sambesizuflusses. Er durchbricht das Mitumbagebirge, passiert die Schlucht von Nsilo (76 km lang, 2030 m breit, 400 m tief eingeschnitten) und fällt dabei um 450 m. Danach durchschneidet er gewellte Plateaus und steppenhafte, aber fruchtbare Ebenen. Hier durchströmt er mehrere Seen, wie den Kassali- (Kisale-) See, während der Upembasee nur von einem Nebenarm berührt wird. Nachdem er den Luba und Lubudi aufgenommen, erhält er in der Seenregion rechts den Meyers Lufira (s. d.) aus Katanga, später den Meyers Lukuga (s. d.) und vereinigt sich bei Ankoro mit dem Luapula. Er ist etwa 1000 km lang und für 400 km schiffbar. Zum großen Teil wurde er von Francqui 1892 erforscht. Lemaire (189899) hält den Kuleschi, Quellfluß des Lubudi, für die Hauptquelle des L.

[Bd. 6, Sp. 755]



 
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Lualāba-Kassai, Distrikt des Meyers Kongostaats (s. d., S. 372).
 
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Luama, östlicher Nebenfluß des obern Kongo, entspringt auf den Bergen am Westufer des Tanganjika und mündet oberhalb Njangwe, unter 43/4° südl. Br.
 
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Luang-Prabang, frühere Hauptstadt des gleichnamigen bedeutendsten Laostaates, jetzt nach Abtretung des Gebiets auf der linken Seite des Mekong an Frankreich Hauptstadt des ganzen französischen Meyers Laos (s. d.) mit etwa 40,000 Einw., 34 km weit am linken Ufer des Mekong hingestreckt, hat breite Straßen, einen wichtigen Markt, einen Palast, alte und originelle Tempel. Der Prabang ist das nationale Heiligtum von Siam in der Pagode Watmai, wohin große Pilgerfahrten stattfinden. Gehandelt wird mit Fischen, Gemüse, Gewürzen, Früchten und Geflügel: burmesische Waren kommen von Mulmein und Bangkok, chinesische von Talifu. Die Bevölkerung zeichnet sich durch besondere Mannigfaltigkeit der Rassen aus, unter denen die verschiedenen Laostämme (s. Meyers Laos), Burmanen, Chinesen etc. ausfallen. In L. regiert ein Scheinkönig nebst einem Vizekönig.
 
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Luanika, s. Meyers Lewanika.
 
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Luapūla, östlicher Hauptquellfluß des Meyers Kongo (s. d., S. 369).
 
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Lubaczów (spr. lubátschow), Stadt in Galizien, Bezirksh. Cieszanow, an der Lubaczówka (Zufluß des San) und der Staatsbahnlinie Jaroslau-Sokal, Sitz eines Bezirksgerichts, hat ein Schloß, Dampfsäge, Faßbinderei, Kunstmühle und (1900) 5880 polnische und ruthen. Einwohner (darunter 1954 Juden). L. ist eine der ältesten Städte Galiziens u. war ehemals Festung.
 
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Luban Mati, s. Meyers Boswellia.
 
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Lubartów, Stadt, s. Ljubartow.
 
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Lübbecke, Kreisstadt im preuß. Regbez. Minden, am Wiehengebirge u. an der Staatsbahnlinie Bünde-Bassum, hat eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, Amtsgericht, Kleider-, Papier-, Pappen-, Leder-, Leinen-, Zuckerwaren-, Tabak- und Zigarrenfabrikation, Trikotagenweberei, Wollspinnerei und Färberei, eine große Bierbrauerei, 2 Sägewerke, Steinbrüche, Leinwandhandel und (1900) 3636 meist evang. Einwohner. L. erhielt 1279 Stadtrecht.
 
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Lübbeckesche Berge, s. Meyers Wiehengebirge.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
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 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
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107) Meyer
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109) Mysterĭen
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110) Narrenfest
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