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Królewez bis Kromy (Bd. 6, Sp. 728 bis 729)
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Artikelverweis Królewez (Korólewetz), Kreisstadt im kleinruss. Gouv. Tschernigow, an der Eisenbahn Konotop-Pirogowka, mit 6 Kirchen, einer Stadtbank, lebhafter Hausindustrie in Tisch- und Handtüchern u. dgl. und (1897) 10,375 Einw.
 
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Krolewiec (spr. -wjetz), poln. Name von Königsberg in Preußen.
 
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Krollhaar (Krullhaar), s. Meyers Roßhaar.
 
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Kröllwitz, früher selbständiges Dorf, seit 1900 mit Halle a. S. vereinigt.
 
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Kroman, Christian Friedrich Wilhelm, dän. Philosoph, geb. 1846 als Sohn eines Schiffers aus Lolland, widmete sich erst mit 23 Jahren, nachdem er sich im Beruf seines Vaters, später als Handlungslehrling versucht hatte, darauf im Lehrerseminar in Jonstrup vorgebildet, dann als Hauslehrer tätig gewesen war, dem Studium der Naturwissenschaften und Mathematik. Er erwarb 1877 mit der Abhandlung »Den exakte Videnskabs Indläg i Problemet om Själens Existens« den Doktorgrad und wurde, nachdem er schon 1882 mit der Schrift »Vor Naturerkjendelse« (»Unsre Naturerkenntnis«; deutsch von

[Bd. 6, Sp. 729]


Fischer-Benzon, Kopenh. 1883) die goldene Medaille der Akademie der Wissenschaften erhalten hatte, 1884 zum Professor der Philosophie an der Kopenhagener Universität und zum Mitglied der Akademie ernannt. Er veröffentlichte ferner: »Tänke- og Själeläre« (1882; 3. Aufl. 1899; deutsch: »Kurzgefaßte Logik und Psychologie«, Leipz. 1890); »Grundträk of Själelären« (1889, 3. Aufl. 1900), die aus seinen Vorlesungen über Pädagogik entstandene Schrift: »Om Maal og Midler for den höjere Skoleundervisning etc.« (1886), die seine Anstellung im Unterrichtsministerium zur Folge hatte; »Den almindelige Etik« (1904) u. a. Seine Ansichten zeigen vielfach den Einfluß Kants.
 
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Kromau (Mährisch-K., Krumlov Moravský), Stadt in Mähren, an der Rokitna und der Linie Wien-Brünn der Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn gelegen, Sitz einer Bezirkshauptmannschaft und eines Bezirksgerichts, hat eine Kirche aus dem 15. Jahrh., eine Burgruine, ein Schloß des Fürsten Liechtenstein mit Park, Zuckerfabrik, Weberei, Färberei, Bierbrauerei u. (1900) 2126 meist deutsche Einwohner.
 
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Kroměřiž (spr. krómjerschisch), s. Meyers Kremsier.
 
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Kromeskis, Fritüren, die, statt mit Ei und Semmel paniert zu werden, unmittelbar vor dem Backen in Backteig (Omelettenteig) gewickelt werden.
 
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Kromlech (v. kelt. crom, »gekrümmt«, und lech, »Stein«; Steinkreis, volkstümlich auch Steintanz), ringförmige Steinsetzungen, gebildet aus aufrecht stehenden unbehauenen Steinen, die sich meist um Dolmen und Steinsäulen (Menhirs oder Bautasteinen) oder andre Ausdrucksmittel der vor- und frühgeschichtlichen Pietät und des Kultus (Trilithen, Grabhügel) in Kreisform, Ovalen oder in Form von Schiffsumrissen (Schiffssetzungen) herum gruppieren. Oft bestehen die K. aus mehrfachen konzentrischen Kreisen und erreichen 100 und mehr Meter Durchmesser. Die Verbreitung der Kromlechs ist ungefähr dieselbe wie die der Meyers Dolmen (s. d.); in der Bretagne, im mittlern Frankreich, in den Pyrenäen und in Nordafrika (s. Meyers Afrikanische Altertümer) stehen sie zu Tausenden. Die großartigsten sind die bei Avebury und der Meyers Stonehenge (s. d.) bei Salisbury in England. S. Tafel Meyers »Vorgeschichtliche Gräber II«, Fig. 5 u. 6 (in Bd. 8). Vgl. Fergusson, Rude old stone monuments in all countries (Lond. 1872), auch die Literatur bei Artikel »Gräber, vorgeschichtliche«.
 
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Krompach, Großgemeinde im ungar. Komitat Zips, am Hernád, in einem romantischen Tal, Station der Kaschau-Oderberger Bahn, mit schönem Kastell, Eisen- und Walzwerk, Hochöfen, Bergbau auf Eisenstein, Fahlerze und Kupfer, Gußwaren-, Ofen- und Maschinenfabrikation und (1901) 4731 slowakischen, magyarischen und deutschen Einwohnern. In der Nähe (5 km) das zur Gemeinde Meyers Wallendorf (s. d.) gehörige Dorf Szlatvin mit einem alkalisch-muriatischen Eisensäuerling.
 
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Kromy, Kreisstadt im russ. Gouv. Orel, an der Kroma (Nebenfluß der Oka), mit 6 Kirchen und (1897) 5501 Einw.

 

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101) Lügde
 ... ( Villa Ludihi ) feierte Karl d. Gr. 784 das Weihnachtsfest.
 
102) Lyra
 ... als Pastor prim . in Gehrden (Hannover), komponierte eine Weihnachtskantate, liturgische Altarweisen und Lieder (gesammelt als »Deutsche Weisen«, 5 Hefte),
 
103) Mannhardt
 ... »Die Götter der deutschen und nordischen Völker« (das. 1860) und »Weihnachtsblüten in Sittte und Sage« (das. 1864). Aus Gesundheitsrücksichten zog er
 
104) Matutinum
 ... rezitiert werden. Im Volksmund heißt die vor der Mitternachtsmesse zu Weihnacht feierlich gesungene Matutin Christmette , die ebenfalls feierlicher abgehaltene
 
105) Menzel
 ... den ersten Rang ein, die M. als Transparentbilder für die Weihnachtsausstellungen im Berliner Akademiegebäude malte: Christus unter den Schriftgelehrten (1851, existiert
 
106) Messe
 ... Erlaubnis an einem Tage nur eine M. lesen, nur am Weihnachtsfest (25. Dez.) sind ihm drei Messen erlaubt. Nach den bestimmten
 
107) Meyer
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110) Narrenfest
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