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Kapselgebläse bis Kapstadt (Bd. 6, Sp. 604)
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Artikelverweis Kapselgebläse, s. Meyers Kapselwerke und Tafel Meyers »Gebläse«, S. II u. III.
 
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Kapselguß, s. Meyers Hartguß.
 
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Kapselkokken, s. Kapselbakterien.
 
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Kapselpumpe, s. Meyers Kapselwerke und Meyers Pumpen.
 
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Kapselräder, s. Meyers Kapselwerke.
 
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Kapselschmelz, s. Meyers Emailmalerei.
 
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Kapselstar, Augenkrankheit, s. Meyers Star.
 
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Kapselwerke, Maschinen, bei denen in einem geschlossenen Gehäuse (Kapsel) mit einer Ein- und einer Austrittsöffnung sich ein oder mehrere eigenartig gestaltete Körper (Flügel, Kolben, Verdränger) abhängig voneinander drehen. Hierbei findet einerseits zwischen Gehäuse und Flügel, anderseits zwischen den Flügeln unter sich ständig Berührung statt. Reuleaux unterscheidet auf Grund der kinematischen Analyse zwei Hauptgruppen der K., Kurbelkapselwerke und Kapselräderwerke (Kapselräder); erstere beruhen auf dem Kurbelgetriebe, letztere auf dem Zahnrädergetriebe. Vom praktischen Gesichtspunkt aus unterscheidet man K. mit einer, zwei oder drei Triebwellen. Der Mechanismus der K. findet Verwendung bei rotierenden Dampfmaschinen, Meyers Pumpen (s. d.), Meyers Gebläsen (s. d.), Wassermessern.
 
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Kapsicīn (Capsicin), s. Capsicum.
 
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Kapstachelbeere, s. Physalis.
 
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Kapstadt (engl. Cape Town), Hauptstadt der britisch-südafrikan. Kapkolonie und der Kapdivision (Cape Division, 1717 qkm und[1902] 192,010 Einw., darunter 105,000 Weiße und 87,000 Farbige), unter 33°56' südl. Br. und 18°29' östl. L., 11 km nördlich vom Kap der Guten Hoffnung, am Nordfuß des 1082 m hohen Tafelbergs in einer von ihm sowie vom Löwen- und Teufelsberg amphitheatralisch umschlossenen Ebene und an der Südseite der Tafelbai. Die trefflich mit Wasser (vom Tafelberg) versorgte und elektrisch beleuchtete Stadt hat ganz europäischen Anstrich, meist breite, gerade Straßen mit durchweg aus Stein, sehr viel in italienischem Stil gebauten Häusern, elektrische Straßenbahn, hübsche Parke, darunter der Regierungspark mit dem Bibliotheksgebäude (40,000 Bände und viele Handschriften) und dem Palast des Gouverneurs. Außerdem sind zu nennen das Parlamentsgebäude, Rathaus, die katholische Kathedrale, eine Synagoge, Moschee, mehrere Banken. Die Bevölkerung (1891: 51,251) besteht aus 25,393

[Bd. 6, Sp. 605]


Weißen (Engländer, Holländer, Deutsche), 8255 Malaien, 554 Bantu, im übrigen aus Hottentotten, Buschmännern und Mischlingen. Eine Garnison (Infanterie, Artillerie, Pioniere) liegt in dem alten Kastell und in Kasernen. Das nahe Simonstown ist Hauptquartier der englischen Flottenstation für Südafrika. An Bildungsanstalten hat K. eine Universität (nur Prüfungsbehörde für die juristische und medizinische Fakultät), ein College, ein astronomisches und magnetisches Observatorium, außer der Bibliothek das Südafrikanische Museum, eine Galerie der bildenden Künste, mehrere gelehrte Gesellschaften, sieben Zeitungen, darunter eine deutsche. Von industriellen Anstalten sind eine große Maschinenfabrik, Bierbrauereien, Dampf- und Sägemühlen zu nennen. Bedeutender ist der Handel. Die Einfuhr (Mode- und Kurzwaren, Baumwoll-, Woll-, Leder- und Eisenwaren, Kohle etc.) betrug 1901: 9,239,834, die Ausfuhr (Wolle, Diamanten, Straußfedern, Häute und Felle) 656,879 Pfd. Sterl. Der Hafen wird ständig durch die Anlage von mächtigen Hafendämmen und Docks weiter ausgebaut. Regelmäßiger Dampferverkehr besteht mit Southampton und London. Es liefen 1901 ein 1174 Schiffe von 4,123,620 Ton. Eisenbahnen verbinden K. mit Kimberley, Stellenbosch, Simonstown und Malmesbury. Dem überseeischen Telegraphenverkehr dient das Kabel Cadix-St. Louis-K. Die Stadt ist Sitz des Gouverneurs und der obersten Koloniebehörden, des Parlaments, eines anglikanischen und eines katholischen Bischofs, des Truppenkommandeurs, eines deutschen Generalkonsuls. Südlich von K. liegt an der Falschen Bai das schon erwähnte Meyers Simonstown (s. d.), ganz nahe der Stadt an der See Greenpoint und das Villenstädtchen Rondebosch. Die Stadt wurde 1652 gegründet und kam 1806 unter englische Herrschaft.

 

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111) Natal
 ... (s. d.). Die Küste von N. wurde zuerst Weihnachten 1497 von Vasco da Gama erreicht und, weil er am
 ... 1497 von Vasco da Gama erreicht und, weil er am Weihnachtstag ( dies natalis Domini ) hierher kam, N. genannt. Um
 
112) Neujahr
 ... die Neujahrsgratulationen, in Frankreich und Belgien, wo man dagegen die Weihnachtsgeschenke nicht kennt, auch die Neujahrsgeschenke ( étrennes ) erhalten. In
 
113) Noël
 ... Noël (franz., spr. noäl), Weihnachten; Weihnachtslied (insbes. in mundartlicher Sprache).
 ... Noël (franz., spr. noäl), Weihnachten; Weihnachtslied (insbes. in mundartlicher Sprache).
 
114) Oberufer
 ... eingewanderten Deutschen aus der Gegend des Bodensees dorthin verpflanzten deutschen Weihnachts - und Osterspiele aus dem 16. Jahrh., die noch vor
 ... von den Bewohnern ausgeführt wurden. Vgl. Schröer , Deutsche Weihnachtsspiele aus Ungarn (Wien 1858, neue Ausg. 1862).
 
115) Öhmichen
 ... ein Begräbnistag in Westfalen (1880), glückliches Heim, die Geschwister, zur Weihnachtszeit (1891), beim Vesperbrot, beim Großvater, der Prozeßbauer (1895), Krautjunker (1901)
 
116) Oktave
 ... besonderer Weise erhöhen; solche Feste ( cum octava ) sind: Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Epiphanie, Fronleichnam, Christi Himmelfahrt, dann Empfängnis, Geburt, Himmelfahrt
 
117) Opitz
 ... des Erzherzogs Karl vom Kaiser Ferdinand II. eigenhändig gekrönt; später (Weihnachten 1627) wurde er als O. von Bob er feld
 
118) Oratōrium
 ... des italienischen Opernkomponisten zu der Zeit ganz aufgegeben hatte. Das Weihnachtsoratorium Bachs gehört der Form nach durchaus zu den Passionen. Von
 
119) Ostergebräuche
 ... Ostergebräuche . Gleich dem Weihnachtsfest gilt Ostern (s. d.) als ein Freudenfest,
 
120) Österreich
 ... Reformprojekt in den vom Ministerpräsidenten kundgegebenen Grundzügen aussprachen. Die parlamentarischen Weihnachtsferien vom 19. Dez. 1905 bis 30. Jan. 1906 wurden zu
 
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