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Kappeln bis Kappenmuskel (Bd. 6, Sp. 602 bis 603)
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Artikelverweis Kappeln, Stadt im preuß. Regbez. und Kreis Schleswig, am hohen Nordufer der 400500 m breiten Schlei, Knotenpunkt der Eisenbahn Eckernförde-K. und der Kleinbahn Flensburg-K., hat eine evang. Kirche, ein Denkmal mit den Reliefbildnissen der Kaiser Wilhelm I. und Friedrich III., Präparandenanstalt, Ackerbauschule, Arbeitsanstalt, Seebad, Amtsgericht, Nebenzollamt I, ein schwedisch-norwegisches Vizekonsulat, Eisengießerei und Maschinenfabrik, Faßdauben- und Zementsteinfabrikation, Schiffbau, Fischerei, Fischräucherei, Ziegelbrennerei, Schiffahrt und (1900) 2384 Einw. K. ist Hauptstadt der Landschaft Meyers Angeln (s. d.) und wurde 1871 zur Stadt erhoben.
 
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Kappelrodeck, Landgemeinde im bad. Kreis Baden, Amt Achern, in einem engen Tal an der Acher und an der Eisenbahnlinie Achern-Ottenhöfen, hat eine kath. Kirche, Gerberei, Wein-, Obst- und Kastanienbau und (1900) 2578 Einw. Dabei Schloß Rodeck mit hübscher Aussicht.
 
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Kappen, die Wipfel der Bäume abhauen; Hähne kastrieren; im Seewesen Takelung, Masten, Ankertaue mit Kappbeilen (Kernbeilen) abhauen. Die Masten werden z. B. gekappt, wenn das Schiff bei

[Bd. 6, Sp. 603]


schwerem Sturm infolge des Winddruckes auf die Takelung zu kentern droht.
 
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Kappenammer, s. Meyers Ammern.
 
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Kappenaron, s. Meyers Arisarum.
 
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Kappenberg, Schloß, s. Meyers Werne 1).
 
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Kappenblaurabe, s. Meyers Blaurabe.
 
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Kappenfink, s. Amadinen.
 
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Kappengeier, s. Meyers Geier, S. 488.
 
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Kappengewölbe, flachbogiges Tonnengewölbe, s. Meyers Gewölbe, S. 811.
 
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Kappenmuskel, s. Mönchskappenmuskel.