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Kalila wa-Dimna bis Kalisalpeter (Bd. 6, Sp. 470)
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Artikelverweis Kalila wa-Dimna, Fabelsammlung, s. Meyers Arabische Literatur, S. 658.
 
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Kali majus, das Kraut von Salsola soda, s. Salsola.
 
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Kalina, Kolonie im preuß. Regbez. Oppeln, Landkreis Beuthen, hat (1900) 3615 Einw.
 
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Kalinka, Waleryan, poln. Geschichtsforscher, geb. 1826 in Krakau, gest. 16. Dez. 1886 in Lemberg, studierte in Krakau die Rechte, nahm am Aufstand von 1846 teil und flüchtete darauf nach Paris, wo er Sekretär des Fürsten Adam Czartoryiski wurde. 1863 unternahm er im Auftrage der polnischen Nationalregierung eine diplomatische Reise nach Italien und Schweden, widmete sich aber nach dem Scheitern des Aufstandes ausschließlich historischen Studien, als deren Frucht zunächst die Werke: »Von den internationalen Beziehungen Polens im 16. Jahrhundert« (Warsch. 1862) und »Die letzten Regierungsjahre Stanislaus Augusts« (Par. 186567, 2 Bde.) erschienen. Er trat in den polnischen Resurrektionistenorden ein und ging 1870 nach Galizien, wo er Vorsteher des ruthenischen Konvikts in Lemberg wurde. Er schrieb: »Die österreichische Politik in bezug auf die Verfassung vom 3. Mai« (1872). Sein unvollendetes Hauptwerk: »Der vierjährige polnische Reichstag 17881791« (1880, 2 Bde.; deutsch, Berl. 18961898, 2 Bde.) zeichnet sich durch glänzenden Stil und Unparteilichkeit aus, rief aber vielfache Entgegnungen hervor.
 
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Kalinken, s. Meyers Marderfelle.
 
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Kalinkenholz, s. Meyers Viburnum.
 
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Kalinüsse, s. Meyers Entada.
 
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Kalĭologie (griech.), Nesterkunde.
 
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Kaliophilīt, Mineral, dem Nephelin ähnlich, aber ein reines Kalitonerdesilikat KAlSiO4, findet sich in dünnen, farblosen Nadeln selten in Auswürflingen der Monte Somma am Vesuv.
 
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Kalipflanzen, veraltete Bezeichnung für Pflanzen, die in ihrer Substanz Kali in hervorragender Menge enthalten, wie die Runkelrüben, der Tabak und die Kartoffeln.
 
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Kalisalpeter, s. Meyers Salpetersaures Kali.