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Kakographīe bis Kakoxēn (Bd. 6, Sp. 444)
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Artikelverweis Kakographīe (griech.), schlechte, fehlerhafte Schreibung, im Gegensatze zu Orthographie.
 
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Kakologīe (griech.), fehlerhafte Sprechweise.
 
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Kakomati (neugriech.), soviel wie Meyers Böser Blick (s. d.).
 
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Kakonda, Hauptort eines Kreises in der portugiesisch-westafrikan. Kolonie Angola, links am Catapi, einem Nebenfluß des Kunene, in gesunder Lage, von den Portugiesen als Gesundheitsstation benutzt, mit Fort und Faktoreien; eine Eisenbahn von Lobito nach K. ist geplant.
 
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Kakongo, Landschaft an der Westküste Afrikas, am Nordufer des untern Kongo, war im 17. Jahrh. ein Teil des Königreichs Kongo, wurde nach dessen Zerfall Loango tributpflichtig und 1885 durch die Kongokonferenz so geteilt, daß der größere Teil mit Landana an die portugiesische Kolonie Angola, der Südosten mit Ngojo an den Meyers Kongostaat (s. d.) fiel. Vgl. Proyart, Histoire de Loango, K. et autres royaumes d'Afrique (Par.-1776).
 
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Kakophonīe (griech.), Übellaut, Mißklang.
 
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Kakophrasīe (griech.), schlechte Aussprache.
 
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Kakóschnik (russ.), Kopfputz der moskowitischen Frauen, bestehend in einem kronenartig um den Kopf gelegten Ring von Tuch oder Samt, der in verschiedener Weise verziert ist.
 
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Kakosynthĕton (griech.), ein fehlerhaft zusammengesetzter Ausdruck.
 
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Kakothymīe (griech.), Mißmut, Niedergeschlagenheit; Wahnsinn mit versteckter Bosheit.
 
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Kakoxēn, Mineral, wasserhaltiges phosphorsaures Eisen, findet sich in samtartigen Überzügen und feinfaserigen Aggregaten von strohgelber Farbe auf manchen Brauneisenerzlagern (unter andern am Dünsberg bei Gießen).