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Kaiser Wilhelms-Inseln bis Kaizl (Bd. 6, Sp. 441 bis 442)
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Artikelverweis Kaiser Wilhelms-Inseln, antarktischer Archipel, unter 65° südl. Br. und zwischen 63° und 64°30' westl. L., von Grahamsland durch die Bismarckstraße geschieden, besteht aus sechs größern Inseln.
 
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Kaiser Wilhelms-Land, der deutsche Anteil an Meyers Neuguinea (s. d. und Karte beim Artikel »Bismarck-Archipel«).
 
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Kaiser Wilhelm-Spitze, s. Meyers Kilimandscharo.
 
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Kaiser Wilhelms-Spende, allgemeine deutsche Stiftung für Altersrenten- und Kapitalversicherung. Dieselbe verdankt ihre Entstehung einer Sammlung, die aus Veranlassung der glücklichen Errettung des Kaisers Wilhelm I. aus drohender Lebensgefahr infolge der beiden Attentate vom 11. Mai und vom 2. Juni 1878 im Deutschen Reich veranstaltet ward, und welche die Summe von 1,740,000 Mk. ergab. Nach einer Bestimmung des Kronprinzen Friedrich Wilhelm, welchem die Summe zur Verwendung zu einem allgemeinen wohltätigen Zweck übergeben wurde, bildet die K. die Grundlage einer Altersrenten- und Kapitalversicherung für die gering bemittelten Klassen, insbes. für die arbeitende Klasse, aber auch für Handwerker, kleinere Beamte etc., indem sie als Garantiekapital zur Bestreitung der Verwaltungskosten dient. Die Versicherung erfolgt in der Form der Lebensversicherung mittels Einmaleinlagen zu je 5 Mk. auf Rente oder auf Kapital mit oder ohne »Rückgewähr«. Frühestens im 56. Lebensjahre kann Rente oder Kapital, deren Höhe sich nach dem Beitrittsalter richtet, in Anspruch genommen werden. Sie gewährt z. B. für je 5 Mk. Einlage bei Beitritt im 1. und Fälligkeit im 56. Lebensjahre 4,30 Mk. Rente oder 44,07 Mk. Kapital, bei Fälligkeit im (letztzulässigen) 71. Lebensjahr 22,74 Mk. Rente oder 185,87 Mk. Kapital. Die K. erfreut sich einer von Jahr zu Jahr wachsenden Beteiligung. Sie zählte 1903: 13,757 Mitglieder. Bis 15. Jan. 1905 waren 24,288 Mitglieder eingetreten, davon 14,216 geblieben. Im März 1903 betrug der Garantiefonds ca. 2 Mill. Mk., das Deckungskapital 14,5 Mill. Mk., der Sicherheitsfonds 639,955 Mk. Die Einzahlungen betrugen 1902/03: 1,74 Mill. Mk., die Zinsen 1,701,738, die ausbezahlten Renten 527,417, die Kapitalien 103,210 Mk. Durch Beschluß des Aufsichtsrats wurde aus den Überschüssen 1884: 11,071,1891: 31,282,1895: 134,342 Mk. als Dividende unter die Mitglieder verteilt. Weitere Überschüsse können gemeinnützigen, der Arbeiterbevölkerung dienenden Unternehmungen zugeführt werden (190003 je 10,000 Mk.). Nebenbei hat die Anstalt auch den Zweck. genossenschaftliche

[Bd. 6, Sp. 442]


Altersversorgungsanstalten für einzelne Berufskreise durch Beschaffung der notwendigen statistischen und Rechnungsgrundlagen sowie durch Beirat bei Einrichtung der Verwaltung etc. zu unterstützen. Vgl. Stämmler, Die K. (Berl. 1880), und die Jahresberichte der K.
 
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Kaiser Wilhelm-Stiftung, deutsche Invalidenstiftung, die den im Kampf gegen Frankreich oder infolge desselben durch Verwundung oder Krankheit ganz oder teilweise erwerbsunfähig gewordenen Kriegern, Ärzten und Beamten der deutschen Land- und Seemacht, aber auch den Angehörigen von solchen nach Bedürfnis und Kräften Hilfe und Unterstützung zu gewähren bestimmt ist.
 
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Kaiserwurzel, s. Peucedanum.
 
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Kaiserzahl, soviel wie Römerzinszahl, s. Meyers Indiktionenzirkel.
 
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Kaisha, japan. Name für Handelsgesellschaft.
 
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Kaisheim, Dorf im bayr. Regbez. Schwaben, Bezirksamt Donauwörth, hat eine kath. Kirche, Oberförsterei, Strafanstalt in der ehemaligen Cistercienserabtei (1133 gegründet, 1803 aufgehoben) und (1900) 1300 Einw. Dazu gehören die königlichen Hofgestüte Neuhof und Bergstetten.
 
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Kaiwurm, die Larve des Apfelblütenstechers (s. Meyers Blütenstecher).
 
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Kaizl, Joseph, tschech. Nationalökonom und Politiker, geb. 10. Juni 1854 zu Wolin in Böhmen, gest. 19. Aug. 1901 in Myskowitz, studierte in Prag die Rechte, dann in Straßburg bei Schmoller und Knapp Nationalökonomie und verfaßte die von der Universität Straßburg preisgekrönte Schrift: »Der Kampf um Gewerbereform und Gewerbefreiheit in Bayern 17991868« (in Schmollers »Staatswissenschaftlichen Forschungen«, Leipz. 1879). 1879 ward er Privatdozent der Nationalökonomie in Prag, 1883 Professor an der böhmischen Universität und an der böhmischen Technischen Hochschule, war 188588 und wieder seit 1890 Mitglied des Abgeordnetenhauses und gehörte zu den gemäßigtern Jungtschechen. Im März 1898 trat er als Finanzminister in das Ministerium Thun, dessen geistig bedeutendstes Mitglied er war. Er leitete hauptsächlich die Verhandlungen über den neuen Ausgleich mit Ungarn und wußte Thun von jedem Zugeständnis an die Deutschen fern- und bei dem Bündnis mit den Tschechen festzuhalten. Mit Thun trat er 2. Okt. 1899 vom Ministerium zurück und wurde wieder einer der Führer der Jungtschechen. Er schrieb noch: »Die Lehre von der Überwälzung der Steuern« (Leipz. 1882); »Die Verstaatlichung der Eisenbahnen in Österreich« (das. 1885); »Passive Eisenbahnen« (Wien 1895); ferner ein Lehrbuch der Nationalökonomie in tschechischer Sprache und eine von A. Körner ins Deutsche übersetzte »Finanzwissenschaft« (Wien 190001, 2 Tle.).

 

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51) Francillon
 ... deutsch, Berl. 1885), » King or knave (1888) und Weihnachtsgeschichten: » Streaked with gold « u. a. Auch schrieb er
 
52) Franzos
 ... »Ungeschickte Leute« (das. 1894); »Der kleine Martin« (Berl. 1896); »Leib Weihnachtskuchen und sein Kind« (das. 1896); »Allerlei Geister« (das. 1897); »Mann
 
53) Frauenvereine
 ... 12) Unterhaltung und Einrichtung von Volksküchen, Schulküchen und Suppenanstalten; 13) Weihnachtsbescherungen für Arme und Kinder; 14) Fürsorge für arme Konfirmanden; 15)
 
54) Gárdonyi
 ... Bauernlustspiel » A bor « (»Der Wein«), dem biblischen Märchenspiel »Weihnachtstraum«, dem Idyll »Annuska« erfolgreich auch das dramatische Gebiet betreten.
 
55) Gasser
 ... April 1868 in Pest, begann seine Künstlerlaufbahn mit Schnitzen von Weihnachtskrippenfiguren, Aushängeschildern etc., ging 1838 nach Wien, wo er in die
 
56) Geistliche
 ... Kostüme, durch das Aufstellen einfacher Dekorationsstücke, wie der Krippe beim Weihnachtsfeste, des Grabmals am Ostertage, veranschaulichten, bildeten sich im Rahmen der
 ... noch vorbereitende Szenen bis ins Alte Testament zurückgriffen. Auch die Weihnachtsspiele wurden teilweise mit solcher dramatischen Einleitung alttestamentlichen Inhalts versehen. Spiele
 ... noch bis auf die Gegenwart erhalten (s. die Artikel »Passionsspiele, Weihnachtsspiele, Osterspiele«). Vgl. W. Creizenach , Geschichte des neuern Dramas
 
57) Gelegenheitsgeschenke
 ... Gelegenheitsgeschenke , z. B. Geburtstags - und Weihnachtsgeschenke, Trinkgelder etc., die der Gemeinschuldner (s. d.) im letzten Jahre
 
58) Geselschap
 ... der St. Nikolausabend (1852), der St. Martinsabend (Hamburger Galerie), der Weihnachtsmorgen (Museum zu Stockholm), der Großmutter Bilderbibel, musikalische Abendgesellschaft (Museum zu
 
59) Görner
 ... 1855, 6 Bdchn.) und belebte von neuem das alte dramatische Weihnachtsmärchen in seinen »Weihnachtsmärchen - Komödien« (Hamb. 187984, 18 Bdchn.). Außerdem
 ... und belebte von neuem das alte dramatische Weihnachtsmärchen in seinen »Weihnachtsmärchen - Komödien« (Hamb. 187984, 18 Bdchn.). Außerdem veröffentlichte er den
 
60) Graphic
 ... 200,000 Exemplare stieg. Die jährlich erscheinende, z. T. farbig illustrierte Weihnachtsnummer erreicht eine Auflage von über 500,000 Exemplaren. Der seit
 
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