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Jumièges bis Juncus (Bd. 6, Sp. 365)
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Artikelverweis Jumièges (spr. schǖmjǟsch'), Flecken im franz. Depart. Niederseine, Arrond. Rouen, rechts an der Seine, mit den Ruinen einer romanischen Kirche aus dem 11. Jahrh. und einer im 7. Jahrh. gegründeten Benediktinerabtei und (1901) 282 (als Gemeinde 995) Einw.
 
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Jumilla (spr. chumillja), Stadt in der span. Provinz Murcia, Bezirk Yecla, am Fuße der Sierra de las Cabras, hat 2 Kirchen mit alten Gemälden, Wein- und Espartobau, Webereien und (1900) 16,446 Einw.
 
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Jümme, rechter Nebenfluß der Leda im preuß. Regbez. Aurich, heißt in seinem Oberlauf Aper Tief, fließt von O. nach W., ist 22,8 km weit schiffbar und mündet östlich von Leer.
 
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Jummoo, engl. Schreibweise für Meyers Dschamu (s. d.).
 
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Jumna, Fluß, s. Meyers Dschamna.
 
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Jumpers (engl., spr. dschömmpers, »Springer«), religiöse Sekte, s. Meyers Methodisten.
 
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Jump-seat (engl., spr. dschömp-ßīt, »Sprungsitz«), ein vierräderiger Wagen, dessen Sitz nach Bedarf für eine oder zwei Personen eingerichtet werden kann.
 
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jun., Abkürzung für junior (s. d.).
 
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Juncker, E., Pseudonym, s. Meyers Schmieden (Elise).
 
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Junction City (spr. dschöngksch'n ßitti), Hauptstadt der Grafschaft Geary des nordamerikan. Staates Kansas, am obern Kansas River, Bahnknotenpunkt, hat ein vereinsstaatliches Landamt, Getreidehandel und (1900) 4695 Einw.
 
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Juncus L. (Binse, Simse, Markbinse), Gattung der Junkazeen, gras- oder binsenähnliche Kräuter mit spiralig oder abwechselnd zweizeilig stehenden Blättern und einem aus einer kleinen seitlichen Spalte unter der Spitze des Schaftes hervorkommenden, sehr verschieden gebauten Blütenstand. Etwa 160 Arten. J. acutus L., in südlichen Gegenden, 1 m hoch, wurde zu den Zeiten des Dioskorides gegen Durchfall und als harntreibendes Mittel gebraucht. J. conglomeratus L. (Knopfbinse), in Sümpfen und Gräben, 12 m hoch, enthält ein Mark, das sich leicht ausziehen und zu Dochten und allerlei Zieraten benutzen läßt. Der kriechende, ästige Wurzelstock wurde früher arzneilich benutzt. J. effusus L. (Flatterbinse), sehr weit verbreitet, in Wäldern und Gräben, 11,25 m hoch, ist zu Flechtwerk, besonders zu Fischreusen, sowie das Mark zu Dochten geeignet.