Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Joncières bis Jönköping (Bd. 6, Sp. 300 bis 302)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Joncières (spr. schongßĭǟr'), Victorin de, franz. Komponist, geb. 12. April 1839 in Paris, gest. daselbst 26. Okt. 1903, war auf dem Konservatorium Schüler von Elwart und Leborne, verließ aber das Institut infolge eines Streites mit Leborne über Richard Wagner, dessen Sache er auch als Musikreferent (für die »Liberté«) vertrat. Von seinen Kompositionen sind zu nennen: die Musik zu »Hamlet«, die Opern: »Sardanapal« (1867), »Pompejis letzter Tag« (1869), »Dimitri« (1876, alle drei im Théâtre Lyrique ausgeführt), »Königin Berta« (1878 in der Großen Oper ausgeführt), »Chevalier Jean« (1885, als »Johann von Lothringen« auch in Köln) und »Lancelot« (1900); ferner eine Symphonie romantique, eine Chorsymphonie: »La Mer«, eine ungarische Serenade, ein Violinkonzert, eine Suite: »Les Nubiennes«, eine Konzertouvertüre etc. Seinen Werken fehlt Reinheit des Stiles.
 
Artikelverweis 
Jonckbloet (spr. -blut), Willem Jozef Andreas, niederländ. Literarhistoriker, geb. 6. Juli 1817 im Haag, gest. 19. Okt. 1885 in Wiesbaden, studierte seit 1835 in Leiden zuerst Medizin, dann Rechtswissenschaft, um sich schließlich dem Studium der niederländischen Literatur zuzuwenden. Nachdem er bereits 1840 für eine Abhandlung über Ludwig van Velthem in Leiden zum Ehrendoktor ernannt worden war, erhielt er 1847 eine Professur am Athenäum zu Deventer, 1854 an der Akademie zu Groningen, die er bis 1864 bekleidete. Von 186477 war er Mitglied der Zweiten Kammer der Generalstaaten und von 187783 Professor an der Universität zu Leiden. Seine Hauptwerke sind: »Over den middennederlandschen epischen versbouw« (1849); »Geschiedenis der middennederlandsche dichtkunst« (Amsterdam 185154, 3 Bde.); »Étude sur le roman de Renart« (Groning. 1863); »Gedenkboek der hoogeschool te Groningen« (das. 1864) und »Geschiedenis der nederlandsche letterkunde« (das. 186870, 3 Bde.; 3. sehr erweiterte Aufl. 188186, 6 Bde.; 4. Aufl. 1895; deutsch von W. Berg [Lina Schneider], Leipz. 187072). Den höchsten wissenschaftlichen Wert haben seine Ausgaben mittelniederländischer Dichtungen: »Beatrijs« (Haag 1841, und 1859 zusammen mit »Carel ende Elegast«), »Dietsche Doctrinale« (das. 1842), »Karel de Grooteen zijne 12 Pairs« (Leiden 1844: Fragmente des Romans der Lorreinen), »Dietsche Catoen« (das. 1845), »Lancelot« (Haag 184649, 2 Bde.), »Walewein« (Leiden 184648, 2 Bde.), »Reinaert« (Groning. 1856). Seine mittelfranzösischen Ausgaben sind: »Li romans de la charrette« (Haag 1849) und »Guillaume d'Orange, chanson de geste« (das. 1854, 2 Bde.). Später erschien von ihm »Guillaume d'Orange, chanson de geste du XII. siècle miseen nouveau langage« (Amsterd. 1864). Viel Aufsehen erregte seine satirische, anonym erschienene Jugendschrift: »Physiologie van den Haag« (1843). Sein Leben beschrieb H. E. Moltzer (1887).
 
Artikelverweis 
Jones (spr. dschonns), 1) Inigo, engl. Architekt, geb. um 1572 in London, gest. daselbst 21. Juli 1652, war erst Tischler, erwarb sich aber durch einige Landschaftsgemälde hohe Gönner, die ihn zu seiner künstlerischen Ausbildung Frankreich, Flandern, Deutschland und Italien bereisen ließen. Bald aber trat seine Liebe zur Baukunst in den Vordergrund. Als praktischer Architekt war er zuerst in Dänemark unter Christian IV. tätig, dann bei König Jakob I. von England. Nach der Rückkehr von einer zweiten italienischen Reise, auf der er besonders Palladios Werke in Venedig studierte, kam er nach London, wo er bald eine umfangreiche Bautätigkeit entfaltete. Seine bedeutendsten Schöpfungen sind: der Bankettsaal im

[Bd. 6, Sp. 301]


Palast Whitehall, die Villa in Chiswick, das Hospital in Greenwich, die Säulenhalle der St. Paulskirche, die alte Londoner Börse, das Schloß des Grafen Pembroke zu Wilton in Wiltshire und der Palast Ambresbury in derselben Grafschaft (z. T. unter Mitwirkung seines Adoptivsohns Webb). Unter Karl I. wurde J. Oberinspektor aller königlichen Gebäude. Er vermischte noch gotische Elemente mit jenen der spätern italienischen Weise, hatte sich aber sonst in Italien die Überreste der Kaiserzeit und der spätern Werke des neuern italienischen Stiles zu Mustern genommen. Er schrieb: »Essay on Stonehenge« (Lond. 1655; neue Ausgaben 1725 u. 1815). Vgl. Kent, Designs of Inigo J. (Lond. 1727; neue Ausgabe mit Erläuterungen 1770); Cunningham, Inigo J., a life of the architect (das. 1848); Loftie, Inigo J. and Wren (das. 1893); Triggs und Tanner, Some architectural works of Inigo J. (das. 1901).
   2) Sir William, engl. Orientalist, geb. 28. Sept. 1746 in London, gest. 27. April 1794 in Kalkutta, studierte in Oxford die Rechte, erlernte daneben Arabisch und Persisch und ward 1765 Erzieher des Grafen Spencer. 1783 ungeachtet seines jugendlichen Alters zum Oberrichter von Bengalen ernannt, studierte er in Kalkutta die Sanskritsprache und benutzte seine einflußreiche Stellung dazu, um dort 1784 die Asiatische Gesellschaft ins Leben zu rufen, deren Präsident er lebenslang blieb. In der von ihr herausgegebenen Zeitschrift »Asiatic Researches« und in seinem Werk »Asiatic miscellanies« (Kalkutta 1788) veröffentlichte er zahlreiche Proben arabischer, persischer, türkischer und indischer Dichtungen und Beiträge zur orientalischen Geschichte und Völkerkunde; am bekanntesten aber machte er sich durch seine meisterhafte Übertragung von Kalidasas Drama »Sakuntalâ« (das. 1789; deutsch von G. Forster, 1791) und »Manus Gesetzbuch« (das. 1794). J. war auch der erste, der den Druck eines Sanskritwerkes veranstaltete (»Ritusaṃhâra«, Kalk. 1792), und einer der ersten, die auf die Verwandtschaft der Sprache und Mythologie der Inder mit derjenigen der europäischen Kulturvölker aufmerksam wurden. Seine Schriften erschienen gesammelt London 1799, 6 Bde.; neue Ausgabe 1807, 13 Bde. Die Ostindische Handelskompanie ließ ihm als Übersetzer des »Mann« ein Denkmal in der Paulskirche zu London setzen. Vgl. Teignmouth, Memoirs of the life of Sir W. J. (Lond. 1804; neue vermehrte Ausg. von Wilks, 1838, 2 Bde.).
   3) John Paul, Begründer der Marine der Vereinigten Staaten von Nordamerika, geb. 6. Juli 1747 in Kirkbean (Schottland), gest. 18. Juli 1792 in Paris, reiste 1760 nach den amerikanischen Kolonien, trieb einige Zeit Sklavenhandel, empfand jedoch bald Abscheu davor, wurde Seemann und machte verschiedene Reisen in die westindischen Gewässer. Beim Ausbruch des nordamerikanischen Befreiungskrieges bot er 1775 dem Kongreß seine Dienste an. Nachdem er an der Expedition nach den Bahamainseln teilgenommen, begleitete er teils als Kapitän der Sloop Providence Kauffahrteischiffe, teils kreuzte er gegen die Engländer. 1776 zum Kapitän ernannt, beunruhigte er mit dem Ranger, einer Brigg von 20 Kanonen, die englischen Küsten. Im August 1779 wurde er zum Kommodore eines aus französischen und nordamerikanischen Schiffen zusammengesetzten Geschwaders ernannt. Wiewohl sein Anschlag auf das reiche Liverpool nicht gelang, so setzte er doch die ganze britische Küste in Schrecken, nahm 22. Sept. nach hartem Kampf das große britische Schiff Serapis und kehrte mit 800 Gefangenen und reicher Beute nach Brest zurück. 1788 trat er auf Einladung der Kaiserin Katharina II. als Konteradmiral in russische Dienste, verließ diese jedoch, durch Potemkins und des Prinzen von Nassau Eifersucht bewogen, schon 1789 wieder. Nachdem er Österreich vergebens seine Dienste angeboten, zog er sich nach Paris zurück. Die unter seinem Namen erschienenen »Mémoires« (Par. 1789, 2 Bde.; Edinb. 1830) sind wahrscheinlich unecht. Seine Biographie lieferten E. Sherburne (New York 1825, 2. Aufl. 1851), G. W. Simms (das. 1845), J. C. Abbott (das. 1875), ein Ungenannter (das. 1884) und A. C. Buell (das. 1900, 2 Bde.). In Romanen behandelten sein wechselvolles Leben Cooper in »The Pilot«, Allan Cunningham in »Paul J.« und A. Dumas in »Le capitaine Paul«.
   4) Sir Harry David, engl. General, geb. 14. März 1791, gest. 2. Aug. 1866, trat 1808 als Leutnant in das Heer, kämpfte 181014 in Spanien, 181415 in Amerika, stieß dann zur Armee Wellingtons und wurde Kommandeur der Befestigungen auf dem Montmartre. 1840 avancierte er zum Oberstleutnant und erhielt 1851 die Leitung der Ingenieurschule zu Chatham. Im Krimkrieg führte er als Oberst und Brigadekommandeur mit Baraguay d'Hilliers die erfolgreiche Operation gegen Bomarsund aus und wurde darauf zum Generalmajor und zum Kommandeur des englischen Ingenieurkorps in der Krim ernannt, wo er in Gemeinschaft mit General Niel den Fall Sebastopols herbeiführte. 1856 wurde er Gouverneur der Militärschule von Sandhurst, 1860 Generalleutnant.
   5) Owen, engl. Architekt, geb. 15. Febr. 1809 in London, gest. daselbst 19. April 1874, studierte unter Vuillamy, reiste 1834 nach Spanien, wo er sich namentlich in Granada aufhielt, und von da nach Ägypten. Nach England zurückgekehrt, gab er das Prachtwerk »Plans, elevations, sections and details of the Alhambra« (Lond. 184245, 2 Bde.; 2. Aufl. 184748) heraus. 1851 übertrug man ihm die innere Ausschmückung des Kristallpalastes der ersten Weltausstellung, und als das Gebäude vom Hydepark nach Sydenham übertragen wurde, erhielt er den Auftrag, die verschiedenen Räumlichkeiten dem Charakter der Zeit und des Landes anzupassen, für die sie bestimmt waren. Hervorragend ist darunter der »Alhambra court«. 1856 erschien sein Hauptwerk: »The grammar of ornament« (4. Aufl., Lond. 1880, 112 Blätter; auch in deutscher Ausgabe), die erste umfassende Darstellung des ornamentalen Stiles aller Völker, ein Werk, das auf das moderne Kunstgewerbe Englands großen Einfluß geübt hat.
   6) Henry Arthur, engl. Dramatiker, geb. 28. Sept. 1851 in Grandborough (Bucks) als Sohn eines Landmannes, besuchte die Schule zu Winslow und schrieb nach einigen unbedeutenden Jugenddramen die Komödie »A garden party« (1881) und das Schauspiel »The Silver King« (1882), die mit einem Schlage die Aufmerksamkeit auf ihn lenkten. Neben Meyers Pinero (s. d.) gilt er gegenwärtig als der Hauptvertreter des bessern englischen Dramas. Es folgten: »Saints and sinners« (1885) und »Heart of hearts« (1887) in brillanter Bühnentechnik, weiter der erfolgreiche »Middleman«, der kühn-originelle »Judah« (1890) und »The Crusaders« (1892) mit ihrer Spitze gegen ungesunden Altruismus, ferner die witzige, oft zynische Komödie »The case of rebellious Susan« und »Triumph of the Philistines« (1895) unter allgemeinem Beifall. Seit 1883 hatte J. in Zeitschriften

[Bd. 6, Sp. 302]


gegen die großen Mißstände des Londoner Theaterwesens gekämpft, und er gab seine Artikel 1895 in Buchform u. d. T. »The renascence of the drama« heraus. Seine spätern Stücke: »Michael and his lost angel«, »The Rogue's comedy« (beide 1896), »The Physician« und die witzigen »Liars« (1897), ferner »The manoeuvers of Jane« (1898), »Carnac Sahib« (1899), »Mrs. Dane's Defence« (1900) erreichten nicht mehr den Erfolg der frühern Dramen. Dem Dichter eigentümlich sind Pathos, Ernst, Feuer und scharfe Satire, Eigenschaften, die jedoch nicht immer standhalten; ferner ein straffer, pointenreicher Dialog und ein gutes philosophisches Rüstzeug zur Durchführung seiner Ideen.
   7) Thomas Rymer, s. Jons
 
Artikelverweis 
Jonesboro (spr. dschónnsbŏro), Hauptort der Grafschaft Union des Staates Illinois, 4 km vom Mississippi, mit Irrenhaus, Kalksteinbrüchen und (1900) 1130 Einw.
 
Artikelverweis 
Jonesräder (Hängeräder), von einem Engländer Jones erfundene Wagenräder, deren Speichen aus Rundeisen derart zwischen Nabe und Felgenkranz sitzen, daß die Last stets an den obern Speichen hängt, also deren Zerreißungsfestigkeit beansprucht. Die J. wurden in der Artillerie zum Fahren schwerer Lasten benutzt.
 
Artikelverweis 
Jonge, 1) Johannes Cornelis de, niederländ. Geschichtschreiber, geb. 9. Mai 1793 in Zierikzee, gest. 11. Juni 1853 in Zeeland, war niederländischer Reichsarchivar und Aufseher des königlichen Münzkabinetts im Haag. Sein Hauptwerk ist die »Geschiedenis van het nederlandsche zeewezen« (3. Aufl., von seinem Sohn herausgegeben, Zwolle 1869, 6 Bde.).
   2) Johan Karel Jacob de, niederländ. Geschichtschreiber, Sohn des vorigen, geb. 17. Juni 1828 im Haag, gest. 15. März 1880, studierte in Leiden die Rechte und wurde Unterarchivar beim Reichsarchiv im Haag. Er ist Herausgeber von »De opkomst van bet nederlandsch gezag in Oost-Indië; verzameling van onuitgegeven stukken uit het oudkoloniaal archief« (Haag 186277, 10 Bde.; Bd. 1113 hrsg. von van Deventer, 188389), ein Werk, das Quellen nebst einer gründlichen Darstellung der niederländischen Kolonialgeschichte im Indischen Archipel enthält.
 
Artikelverweis 
Jongleur (franz., spr. schong-glör, mittellat. joculator, provenzal. joglar, altfranz. jogleor), bei den Provenzalen und Nordfranzosen Bezeichnung für Spielleute, ausübende Künstler, die aus Gesang, Musik und Erzählung ein Gewerbe machten (im Gegensatz zu den als Dichter produktiven Troubadouren und Trouvères) und vielfach auch zur Gaukelei und Possenreißerei herabsanken. Troubadoure, welche die Gabe, ihre Lieder singend vorzutragen, nicht selb st besaßen, pflegten einen J. zum Begleiter anzunehmen, um von diesem ihre Gedichte singen und zugleich auf einem Instrument begleiten zu lassen. Bei den Nordfranzosen hießen die Jongleure, wenn sie im Dienst großer Herren standen und selbst zu dichten verstanden, auch Meyers Menestrels (s. d.). Vgl. Freymond, Jongleurs und Menestrels (Halle 1883). Gegenwärtig versteht man unter Jongleuren meist Äquilibristen; unter diesen sind die indischen Jongleure die berühmtesten.
 
Artikelverweis 
Jonke, Feldmaß auf Java, s. Meyers Bouw.
 
Artikelverweis 
Jonkheer (»Junker«), in Holland das gewöhnliche Adelsprädikat.
 
Artikelverweis 
Jönköping (spr. jöntjöpīng), Län im Innern des südlichen Schweden, grenzt im N. an Skaraborglän und Ostgotland, im O. an letzteres und Kalmar, im S. an Kronoberg, im W. an Halland und Elfsborgslän und umfaßt den nördlichen höhern Teil der Landschaft Småland mit einem Areal von 11,574,6 qkm (210,2 QM.) und (Ende 1900) 203,036 Einw. (17 auf 1 qkm). Das Län zerfällt in neun Gerichtsbezirke.
 
Artikelverweis 
Jönköping (spr. jöntjöping), Hauptstadt des gleichnamigen schwed. Läns (s. oben), liegt in reizender Gegend am Südende des Wettersees, an der Staatsbahnlinie Falköping-Malmö und der Eisenbahn J.-Vireda, hat einen Hafen, ein Gymnasium, Handel (Ausfuhr von Pappe, Papier, Gußwaren, Holzmasse, Zündhölzern), Binnenschiffahrt (angekommen 1899: 2911 Schiffe von 172,540 Ton.), Zündhölzer- (»Säkerhets Tändstickor«), Papier-, Tapeten- und Tabakfabrikation und (1903) 23,152 Einw. J. ist Sitz des höchsten Gerichtshofs von Gotland (Götaland) sowie eines deutschen Vizekonsuls. Schon im Mittelalter ein bedeutender Ort, 1612 nach einem verheerenden Brand an seine jetzige Stelle verlegt, war J. Sitz mehrerer Reichstage. Hier 10. Dez. 1809 Friede zwischen Dänemark und Schweden.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 61 bis 70 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer
61) Güll
 ... neue Ausg., Gütersloh 1876; 6. Aufl. 1889; Auswahl, das. 1901); »Weihnachtsbilder« (Berl. 1840); »Neue Bilder für Kinder« (mit Zeichnungen von Tony
 
62) Handlungsgehilfe
 ... Beschäftigung sie nicht daran hindert, gestattet werden muß. Am ersten Weihnachts - , Oster - und Pfingstfeiertag dürfen Handlungsgehilfen überhaupt nicht,
 
63) Hans
 ... dramatisch bearbeitet. Als Fuhrmann des Christkindes tritt H. in zahlreichen Weihnachtsspielen des 17. und 18. Jahrh. als lustige Person auf. Vgl.
 
64) Heiberg
 ... la Barca «. Als er 1816 in seiner berühmten Komödie »Weihnachtsscherze und Neujahrsspäße« im Stil der deutschen Romantiker die Tränenseligkeit Ingemanns
 
65) Heilige
 ... Heilige Nacht , soviel wie Weihnachten (s. d.); in der Malerei Bezeichnung für die Darstellung
 
66) Heilige
 ... daß ganze Schiffsladungen des in Frankreich noch häufigern Schmarotzers zu Weihnachten nach England gehen. Die Kelten hielten außerdem eine Anzahl niederer
 ... heute in Frankreich und England, woselbst die Mistel bei den Weihnachts - und Neujahrszeremonien dient, so daß ganze Schiffsladungen des in
 
67) Heiliger
 ... Feier zu begehen pflegte; insbes. aber der Abend vor dem Weihnachts - , Neujahrs - und Dreikönigstag, namentlich der erstere. Ein
 ... den sog. Christmetten am Vorabend oder am Morgen des Weihnachtstags erhalten.
 
68) Heiliger
 ... Heiliger Christ , s. Weihnachten .
 
69) Heinrich
 ... Der Anschlag wurde entdeckt, H. in Ingelheim gefangen gehalten, zu Weihnachten 941 in Frankfurt a. M. nach reuevoller Buße begnadigt und
 
70) Hellebŏrus
 ... niger L . ( schwarze Nieswurz, Christwurz, Christblume, Christrose, Weihnachts - , Winter - oder Schneerose , s.
 ... als Abortivmittel. Die Blüten benutzt man zu Totenkränzen und als Weihnachtsschmuck. Der H. melas des Hippokrates, der bei den Alten
 
Artikel 61 bis 70 von 183 Nächste Treffer Vorherige Treffer