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Hoheitsrecht bis Höhenbahnen (Bd. 6, Sp. 441)
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Artikelverweis Hoheitsrecht, Hoheitszeichen, s. Meyers Hoheit.
 
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Hohe Jagd, s. Meyers Jagd.
 
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Hohe Kullge, s. Sudeten.
 
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Hohe Landstraße heißt die Straße durch die Oberlausitz, die von Halle über Eilenburg oder Leipzig-Grimma nach Oschatz, Großenhain, Königsbrück, Kamenz, Bautzen, Löbau, Görlitz, Lauban, Naumburg, Bunzlau, Haynau, Liegnitz, Neumarkt und Breslau führt. Sie besitzt Fortsetzungen östlich nach Krakau hin und westlich von Leipzig, bez. Halle durch Thüringen nach Frankfurt a. M. zu, aber der Name, erst seit Beginn des 16. Jahrh. üblich, haftet vornehmlich an der Strecke Leipzig-Breslau und ist ( = o bere, d. h. südlichere Straße) im Gegensatz zu der (nördlichern) Niederstraße, die von Eilenburg über Torgau, Liebenwerda, Senftenberg, Spremberg, Muskau und Sagan nach Schlesien und Polen führt, zu verstehen. Die Straße existiert seit etwa 1200 und entstand durch die damals üblich werdende Versorgung Breslaus mit Hallischem Salz; als Via regia ist sie zuerst 1252 bezeugt, den Charakter der Zwangsstraße für allen Verkehr zwischen Polen-Schlesien und Leipzig, soweit derselbe den Queiß (linken Nebenfluß des Bober) berührt, erhält sie erst um 1460 durch Vereinbarungen zwischen dem König von Böhmen als Landesherrn Schlesiens und der später sogen. Oberlausitz, die früher Gebiet der Sechsstädte heißt (s. Meyers Lausitz), und dem Kurfürsten von Sachsen als Landesherrn von Leipzig. Vgl. Tille, Die Anfänge der Hohen Landstraße (Gotha 1905).
 
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Hohe Mense, Gipfel des Glatzer Gebirgslandes, 11 km südlich von Reinerz, auf der Grenze von Schlesien und Böhmen, ein 1085 m hoher Berg mit abgerundetem Gipfel, Gasthaus und Aussichtsturm.
 
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Hohenasperg (Hohenasberg), Bergfeste, jetzt Strafanstalt im württemberg. Oberamt Ludwigsburg, auf einem 356 m hohen Keuperkegel, an dessen Fuß Meyers Asperg (s. d.) liegt, war ehemals stark befestigt und Staatsgefängnis. Unter der großen Zahl von Staatsgefangenen, die hier geschmachtet, sind besonders der Jude Süß, der Dichter Schubart und der Reichstagsabgeordnete Rösler zu erwähnen. H. gehörte ursprünglich den Grafen von Kalw, kam im 12. Jahrh. an die Pfalzgrafen von Tübingen, 1308 durch Kauf an Württemberg und wurde 1311 von den Städtern eingenommen. Im Kriege des Schwäbischen Bundes gegen Herzog Ulrich mußte sich H. 1519 ergeben. 1535 wurden die Befestigungen von Herzog Ulrich erweitert. Im Dreißigjährigen Kriege 1635 von den Kaiserlichen erobert, ward H. erst 1649 wieder geräumt. Vgl. Biffart, Geschichte der württembergischen Feste H. (Stuttg. 1858); Schön, Die Staatsgefangenen von H. (das. 1899).
 
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Hohenau, Marktflecken in Niederösterreich, Bezirksh. Unter-Gänserndorf, an der March und der Nordbahnlinie Wien-Krakau, mit Zuckerfabrik, Weinbau, Holzhandel und (1900) 3935 Einw.
 
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Hohenau, Gräfin Rosalie von, s. Meyers Albrecht 21).
 
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Höhenaufnahme, s. Meyers Aufnahme, topographische.
 
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Hohenbaden, Schloßruine, s. Meyers Baden 1), S. 256.
 
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Höhenbahnen, soviel wie Bergbahnen.

 

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91) Koleda
 ... des heidnischen Festes der Wintersonnenwende getretene Feier der Zeit von Weihnachten bis zum Tage der heiligen drei Könige. Heutigestags versteht man
 
92) Krag
 ... Berl. 1897), »Rachel Strömme« (1898), »Aus den niedrigen Hütten« (1898), »Weihnachten«, »Marianne« (1899) und die unterhaltenden kulturhistorischen Romane: »Isaak Seehufen« (1900)
 
93) Kremser,
 ... mit Orchester (»Balkanbilder«, »Prinz Eugen«, »Das Leben ein Tanz«, »Altes Weihnachtslied«), Operetten, Gesänge für gemischten Chor, Lieder, Klaviersachen etc.
 
94) Krippe
 ... Pappe gefertigt. Seitdem der heil. Franziskus 1223 zur Feier des Weihnachtsfestes die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur
 ... bayrische Nationalmuseum in München (vgl. darüber Hager , Die Weihnachtskrippe, Münch. 1901, illustriert). Mit dem Wort K. ( Crèche
 ... die erste K. errichtete, hat sich die fromme Gewohnheit, zur Weihnachtszeit Krippen (auch Präsepien genannt) zu bauen, in allen katholischen
 
95) Kurz
 ... 1905; auch in Hendels »Bibliothek der Gesamtliteratur«, Halle 1905); »Der Weihnachtfund« (Berl. 1855, 2. Aufl. 1862); »Erzählungen« (Stuttg. 185861, 3 Bde.)
 
96) Ladenschluß
 ... 40 von der Ortspolizeibehörde zu bestimmenden Tagen (meist um die Weihnachtszeit, bei Jahrmärkten, Kirchweihen, Messen etc.), jedoch bis spätestens 10 Uhr
 
97) Lametta
 ... hauptsächlich als Christbaum - L . zum Schmücken der Weihnachtsbäume und wird für diesen Zweck auch gefärbt, indem man sie
 
98) Lauff
 ... von O. Eckmann, das. 1897, 2. Aufl. 1898), »Advent«, drei Weihnachtsgeschichten (das. 1898, 4. Aufl. 1901), »Die Geißlerin«, epische Dichtung (das.
 
99) Lewald
 ... Deutschland und Frankreich« (das. 1880); »Helmar«, Roman (das. 1880); »Zu Weihnachten«, drei Erzählungen (das. 1880); »Vater und Sohn«, Novelle (das. 1881);
 ... die Frauen«, Briefe (das. 1870, 2. Aufl. 1875); »Nella, eine Weihnachtsgeschichte« (das. 1870); »Die Erlöserin«, Roman (das. 1873, 3 Bde.); »Benedikt«
 
100) Lostage
 ... im allgemeinen die »Zwölften«, d. h. die zwölf Tage zwischen Weihnachten (dem frühern Jahresanfang) und Epiphanias, weil nach der bis in
 ... Martin (10. November), Lucia (13., früher 25. Dezember), Weihnachten . In frühern Zeiten, in denen neben Bibel und Gebetbuch
 
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