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Hinterziehung bis Hipp (Bd. 6, Sp. 357)
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Artikelverweis Hinterziehung, s. Meyers Defraudation und Meyers Zollstrafrecht.
 
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Hinterzwiesel, s. Meyers Sattel.
 
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Hintze-Ribeiro, E. R., portug. Staatsmann, geb. 1849 in Ponta Delgada, studierte in Coimbra die Rechte, ließ sich als Rechtsanwalt nieder und wurde in die Zweite Kammer gewählt, in der er sich der Partei der Regeneradores (Konservativen) anschloß. Nachdem er 188183 Minister der öffentlichen Bauten und 188386 Finanzminister gewesen war, wurde er 1887 zum Mitglied der Ersten Kammer ernannt. 1890 wurde er Minister des Auswärtigen und war 189397 gleichzeitig Ministerpräsident. Im Juni 1900 übernahm er wiederum das Ministerpräsidium und das Ministerium des Innern. In dieser Stellung hat er sich auch behauptet, als er im Februar 1903 teilweise eine Umbildung seines Ministeriums vornehmen mußte.
 
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Hinwil (Hinweil), Dorf und Bezirkshauptort im schweizer. Kanton Zürich, am Fuß des Bachtel und an den Eisenbahnen Effretikon-H. und Bauma-Ürikon, mit reger Fabriktätigkeit (Stickerei, Baumwoll- und Seidenweberei), Elektrizitätswerk und (1900) 2866 Einw.
 
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Hinzpeter, Georg Ernst, Pädagog, geb. 9. Okt. 1827 in Bielefeld, studierte 184750 in Halle und Berlin Philologie und Philosophie und übernahm in mehreren vornehmen Familien des Westens die Stellung eines Hauslehrers; nur vorübergehend unterrichtete er am Gymnasium in Bielefeld. 1866 wurde er zum Erzieher des Prinzen Wilhelm (jetzigen Kaisers) ernannt und begleitete ihn auch nach Kassel, wo der Prinz bis 1877 das Gymnasium besuchte. Von seinem kaiserlichen Zögling wurde H. bei verschiedenen wichtigen Beratungen zugezogen, so 1889 über die Verhältnisse der Bergarbeiter in Rheinland und Westfalen und 1890 über die Reform des höhern Schulwesens. Dem aus dieser Konferenz hervorgehenden Siebenerausschuß gehörte er als Vorsitzender an. 1904 wurde er zum Wirklichen Geheimen Rat (Exzellenz) ernannt. H. schrieb: »Zum 25. Januar 1883« (silberne Hochzeit des Kronprinzen; Bielef. 1883) und »Kaiser Wilhelm II.« (das. 1888, 9. Aufl. 1889).
 
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Hīob (Job) ist Held des nach ihm benannten Lehrgedichts im Alten Testament. Er wird als Herdenbesitzer im Land Uz geschildert, ist in Wahrheit entweder eine Gestalt der alten, nicht einmal spezifisch hebräischen Sagenwelt (vgl. Hesek. 14,14 u. 20) oder geradezu (schon der symbolische Name, soviel wie Angefeindeter, läßt dies vermuten) eine zum Zweck der Veranschaulichung einer Idee fingierte Person. Das Buch H. erörtert das Problem, wie sich das Leiden des Frommen mit der göttlichen Gerechtigkeit vertrage, von einem Standpunkt aus, der von einem künftigen Ausgleich nichts weiß, sondern eine Lösung im Diesseits anstrebt. Zu unterscheiden sind der epische Prolog (1 und 2) und Epilog (42,717) und die Hauptmasse der Reden, die zwischen H. und seinen Freunden in drei Gängen (414,1521,2231) gewechselt werden; die Reden Elihus (3237) sind vielleicht spätere Einschaltung. Das Ganze ist im besten Hebräisch geschrieben und könnte der Blütezeit der hebräischen Literatur angehören, doch weisen Thema, Gedankengang und Vorstellungen wie die Anschauung von den Engeln in die nachexilische Zeit (4. Jahrh.). Der Text ist oft stark verderbt. Die Bilder sind mannigfaltig, frisch und blühend, die Naturbeschreibungen nicht selten erhaben; die Gedanken zeugen von einem hohen Geist, der viel in sich zerarbeitet und an sich gearbeitet hat. Dagegen weiß er die Dämonen des Zweifels, die er heraufbeschwört, nicht eigentlich zu bewältigen. Das einzig praktische Resultat so vieler Streitreden besteht in dem Bekenntnis, daß der Mensch unfähig sei, das Rätsel des Geschickes mit dem Gottesgedanken zu versöhnen, und ihm deshalb nur unbedingte Unterwerfung übrigbleibe. Kommentare lieferten Dillmann (4. Aufl., Leipz. 1891), Budde (Götting. 1896), Duhm (Freib. 1897), Delitzsch (Leipz. 1902), neuere deutsche Übersetzungen Duhm und Delitzsch. Vgl. Ley, Das Buch H. für gebildete Leser dargestellt (Halle 1902).
 
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Hiobspost, soviel wie Trauerbotschaft.
 
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Hiobstränen, s. Meyers Coix.
 
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Hiogo, Stadt in Japan, s. Meyers Kobe.
 
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Hip! hip (hip!) hurrah! in England die hergebrachte Art, ein Hurra (Hoch) auszubringen.
 
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Hipp..., s. Meyers Hippo ...

 

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81) Johann
 ... krönte Karl den Kahlen ungeachtet der Ansprüche der deutschen Karolinger Weihnachten 876 zum Kaiser, offenbar mit dem Anspruch, über die Kaiserkrone
 
82) Johannisfest
 ... Johannistag, Johannisnacht ), das von der abendländischen Kirche früh dem Weihnachtsfest gegenübergestellte Geburtsfest Johannis des Täufers (24. Juni), kirchlich jetzt meist
 
83) Jūlfest
 ... Julbrot etc., an das alte heidnische Fest (s. Weihnachten ). Vgl. Bilfinger , Das germanische J. (Stuttg.
 ... Gelübde abzulegen. An die Stelle des Julfestes trat später unser Weihnachtsfest; aber noch heute erinnern im skandinavischen Norden sowie im frühern
 ... die Namen verschiedener Gebräuche und Gerichte, wie der Julklapp (Weihnachtsgeschenk, das vom Geber heimlich, aber mit lautem Schall ins Haus
 
84) Jundt
 ... lebe Frankreich!, die französischen Internierten verlassen die Schweiz und der Weihnachtsbaum. Jundts Arbeiten atmen Poesie, Natürlichkeit und Humor. Auch als Karikaturenzeichner
 
85) Kalender
 ... Januar, Epiphanias 6. Januar, Johannis 24. Juni, Michaelis 29. September, Weihnachten 25. Dezember, teils beweglich. Die beweglichen Feste richten sich sämtlich
 
86) Karageorgiević
 ... Alexander 23), der vom 14. Sept. 1842 bis Weihnachten 1858 Fürst von Serbien war, und Michael, der 1875 eine
 
87) Karl
 ... die Großen um sich, hier feierte er am liebsten das Weihnachtsfest (19 mal in Aachen, nur 6 mal in Gallien). Stets
 ... Herrschaft brachte endlich die Tatsache zum Ausdruck, daß ihm am Weihnachtstage (25. Dez.) 800 Leo III. in der Peterskirche zu Rom
 
88) Kinderlieder
 ... Gebiet. Luther z. B. dichtete »ein sein Kinderlied, auf die Weihnacht zu singen« (»Vom Himmel hoch, da komm' ich her« etc.);
 
89) Kirchenjahr
 ... - und Festtage. Das K. mit seinen drei Festzyklen, dem Weihnachts - , Oster - und Pfingstfestkreis, beginnt, unabhängig vom bürgerlichen
 
90) Knecht
 ... zottiger Kleidung, mit einer Rute und einem Sack versehen, vor Weihnachten den Kindern erscheint und den ungehorsamen mit Schlägen droht, den
 
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