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Cystocēle bis Cystoptĕris (Bd. 4, Sp. 396)
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Artikelverweis Cystocēle (griech.), Blasenbruch, s. Meyers Bruch, S. 472.
 
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Cystococcus (Chlorococcum Fr.), Algengattung der Protokokkazeen, bildet einzelne, kugelige, zartwandige Zellen, die z. T. auf feuchter Erde oder an Baumstämmen leben und, wie C. humicola Näg., häufig als Nährpflanze für Flechtenpilze dienen.
 
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Cystodynīe (griech.), Blasenkrampf, Blasenschmerz.
 
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Cystoīd, mehrfächerige Cyste oder Balggeschwulst (s. d.).
 
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Cystoideen, s. Meyers Haarsterne.
 
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Cystokárp (griech.) Blasenfrucht, das Fruchtorgan der Florideen (s. Meyers Algen, S. 317).
 
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Cystolithiasis (griech.), Blasensteinkrankheit.
 
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Cystōma (griech.), Balggeschwulst als primäre Neubildung, auch jede größere Cystengeschwulst überhaupt; C. ovarii, Eierstockscystoid.
 
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Cystophŏra, die Blasenrobbe.
 
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Cystoplegīe (griech.), Blasenlähmung.
 
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Cystoptĕris Bernh. (Blasenfarn), Gattung der Polypodiazeen, zartkrautige Farne mit rundlichen, zerstreuten Fruchthäufchen (s. Tafel Meyers »Farne II«, Fig. 7). Sieben Arten in den gemäßigten Klimaten, besonders der nördlichen Erdhälfte, unter ihnen drei deutsche. C. fragilis Bernh., mit büschelig stehenden, zarten, länglich-eiförmigen, zugespitzten, ein- bis dreifach fiederschnittigen Wedeln mit sehr zerbrechlichem Stiel, wächst in Fels- und Mauerritzen, fast kosmopolitisch. C. alpina Desv. (C. regia Presl.), mit doppelt gefiederten Wedeln, und C. montana Link., mit dreifach fiederigen Wedeln, in den Alpen, werden als Zierpflanzen auf Felsen etc. kultiviert.