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bis Maalzei (Bd. 6, Sp. 9)
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Artikelverweis M (em), m, lat. M, m, der labiale Nasal, s. Meyers Lautlehre. Der Buchstabe m (lat. und griech. M) stammt von dem phönikischen mem (»Wasser«) ab. Als Zahlzeichen bedeutet M im Griechischen 40, im Lateinischen (eigentlich CI) 1000, MM = 2000. In römischen Handschriften etc. steht M für Marcus, Manlius, Magister, Monumentum, Municipium etc. Jetzt ist M (oder Mk.) allgemeine Abkürzung für Mark, desgleichen m für Meter; in der Grammatik steht m. für Maskulinum; bei Bezeichnung von Handfeuerwaffen bedeutet M soviel wie Modell (z. B. Infanteriegewehr M/71 = Modell vom Jahr 1871); ebenso Muster bei Geschossen (z. B. das Dum-Dumgeschoß M/III, das Hohlspitzgeschoß M/IV); in der (Klavier-) Musik soviel wie mano oder main (Hand), in Orgelkompositionen soviel wie Manual. In Frankreich ist M. allgemeine Abkürzung für Monsieur, MM. für Messieurs. Auf Kurszetteln steht M. für Money (s. Meyers Kurs, S. 867).
   μ (griech. mi), Mikron, in der Mikroskopie = Mikromillimeter = 0,001 oder 1/1000 mm; μμ = 0,001 μ oder 1/1000000 mm, Einheit für die Messung der Wellenlänge des Lichtes.
   M., bei naturwissenschaftl. Namen = J. W. Meigen (s. d.).
   M' = Manius (altrömischer Name) oder = Mac (s. d.).
   MA. = Mittelalter.
   M. A. = Magister artium (engl. Master of arts, franz. Maître ès arts); vgl. Magister.
   m. a. W. = mit andern Worten.
   M. B., in England = Medicinae Baccalaureus (engl. Bachelor of Medicine).
   M. C. = mio conto (ital.), »mein Konto« (s. Meyers Konto); in Nordamerika = Member of Congress, »Kongreßmitglied«.
   m. d. = mano destra (ital.) oder main droite (franz.), »rechte Hand«.
   M. D. = Medicinae Doctor, »Doktor der Medizin«.
   M. d. R. = Mitglied des Reichstags.
   m. d. s., früher auf Rezepten = misce, da, signa (lat.), »mische, gib, bezeichne«.
   m. E. = meines Erachtens.
   M. E. Z. = Mitteleuropäische Zeit (s. Meyers Einheitszeit).
   mf = mezzo forte (ital.), »etwas stark«.
   m. f. p., früher auf Rezepten = misce, fac pulverem (lat.), »mische, mache Pulver«.
   m. g. = main gauche (franz.), »linke Hand«.
   M. I. C. E., in England = Member of the Institution of Civil Engineers.
   M. K. = Meterkerze (s. d.).
   m. m. = mutatis mutandis (s. d.).
   M. M. = Mälzels Metronom (s. Metronom).
   mp = mezzo piano (ital.), »ziemlich leise«.
   m. p. oder m. pr. = mensis praeteriti (lat.), »des vergangenen (vorigen) Monats«.
   M. P., in England = Member of Parliament, »Mitglied des englischen Parlaments«, und zwar speziell des Unterhauses (House of Commons).
   m. pp. oder m. pr. = manu propria (lat.), »eigenhändig« (in Urkunden oft der Unterschrift beigefügt).
   m/R. = meine Rechnung (s. Meyers Konto).
   M. R. A. S., in England = Member of the Royal Asiatic Society; desgleichen: M. R. G. S. = Member of the Royal Geographical Society, etc.
   m. s. oder m. sin. = mano sinistra (ital.), »linke Hand«.
   MS. = Manuskript; auf Blaufarbenfässern = Mittelsorte oder Mittelsaflor.
   M. s. c. = Mandatum sine clausula, »Bevollmächtigung ohne Einschränkung«, namentlich ohne Vorbehalt der Genehmigung des Auftraggebers für wichtigere Handlungen des Bevollmächtigten.
   m. W. = meines Wissens.
   m. Z. = mangels Zahlung.
 
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Ma (ital.), aber, z. B. in der Musik allegro ma non troppo, »schnell, aber nicht zu sehr«.
 
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Ma, japan. Längenmaß, s. Meyers Ken.
 
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Ma, Name einer kleinasiatischen Göttin der Natur, des Wachstums und der Zeugungskraft, die besonders in dem kappadokischen und pontischen Komana verehrt wurde. Ihr Priester nahm den Rang nächst dem König ein. Ihre Dienste versahen im kappadokischen Komana zu Strabos Zeit 6000 Hierodulen. Ähnlich war es im pontischen Komana. Die Göttin wurde von den zahlreich zuströmenden Wallfahrern durch rauschende Freudenfeste gefeiert; die Prostitution war dabei ein gottesdienstlicher Akt. Anderseits wurden, offenbar zur Bezeichnung der absterbenden Natur, auch Trauerfeste mit Selbstverstümmelung und Blutopfer begangen. In Rom ward M. mit Bellona (s. d.) verschmolzen.
 
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Ma'acha, aramäischer Stamm und Stadt, s. Meyers Maecha.
 
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Maal (Mumme), ein Stangenseezeichen zur Bezeichnung von Untiefen.
 
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Maalbaum, s. Meyers Maalen.
 
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Maalbrief (Mählbrief, Zerte), früher der schriftliche Vertrag zwischen dem Bauherrn (Besteder) und dem Schiffsbaumeister (Annehmer), betreffend die Erbauung eines Schiffes; auch soviel wie Meyers Beilbrief (s. d.).
 
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Maalen, das Reiben des Rot- und Schwarzwildes, wenn solches aus der Suhle kommt, an in der Nähe stehenden Bäumen (Maalbaum). Bei Sauen setzt sich das Harz der Nadelholzbäume zwischen die Borsten und erzeugt den sogen. Panzer (Schild) auf dem Blatt.
 
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Maalsträvere, die Anhänger der norweg. Volkssprache (»Landsmaal«), s. Meyers Norwegische Volkssprache.
 
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Maalzei, soviel wie Aussatz.