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Abä bis Abaka (Bd. 1, Sp. 10)
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Artikelverweis Abä, im Altertum Stadt im O. der griech. Landschaft Phokis, mit einem Heiligtum und berühmtem Orakel des Apollon. Der Tempel ward erst von Xerxes, dann 346 v. Chr. von den Thebanern im Heiligen Kriege zerstört, später von Hadrian wieder aufgebaut. Ruinen bei Exarchos.
 
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Ababde, den Meyers Bedscha (s. d.) verwandter Volksstamm in Oberägypten, Senaar und Takka, 40,000 Köpfe stark. Sie sind als Wüstenführer regelmäßig organisiert und zeichnen sich durch Ehrlichkeit aus; teils seßhaft, treiben sie Ackerbau, Kohlenbrennen und Sammeln von Wüstendrogen, die in den Städten des Niltals Ansässigen auch Handwerk und Handel.
 
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Abach, Flecken, s. Meyers Abbach.
 
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Abaco, eine von den Bahamainseln (s. d.).
 
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Abaco, Evarista Felice dall', Komponist, geb. 12. Juli 1675 in Verona, gest. 12. Juli 1742 in München als Kammerkonzertmeister und kurfürstlicher Rat, war einer der gediegensten Instrumentalkomponisten seiner Zeit, dessen Werke (Op. 16, Kammer- und Kirchensonaten, -Trios und -Konzerte) um 170530 im Druck erschienen. Eine Auswahl derselben enthält der 1. Bd. der »Denkmäler der Tonkunst in Bayern« (Leipz. 1900).
 
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Abâd (pers.), Stadt.
 
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Abaddon (hebr., »Verderben, Untergang«), dichterische Bezeichnung (Hiob 26, 6) für Totenreich, Unterwelt (Scheol), nach rabbinischen Sagen die tiefste Hölle; in der Offenbarung Johannis (9, 11) Name des obersten der Teufel und seiner Scharen.
 
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Abadschen (Abadzen), Volk, s. Meyers Tscherkessen.
 
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Abai, Strom in Abessinien, der Oberlauf des Blauen Nils (s. Meyers Abessinien und Meyers Nil).
 
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Abaka, soviel wie Manilahanf.
 
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Abaka, afrikan. Volk, s. Meyers Mittu.