Wörterbuchnetz
Meyers Großes Konversationslexikon Bibliographische AngabenLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
Ab bis Abadschen (Bd. 1, Sp. 10)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Ab (kaufm.), ab dort (genommen), ab hier (genommen), s. Meyers Frei ab.
 
Artikelverweis 
Aba (Abâje, Abbajek, auf der Sinaihalbinsel Ghasiz, in Nubien Ahk, in den Gallaländern Moyasa), braune Tücher aus Baumwolle, Kamel- oder Ziegenhaar, werden im Orient als ärmelloser Rock getragen und zum Verpacken von Tabak benutzt.
 
Artikelverweis 
Aba, uraltes ungar. Geschlecht, dem auch König A. Samuel (104144; vgl. Kandra, A. Samuel, Budap. 1891) entstammte; s. Meyers Ungarn (Geschichte).
 
Artikelverweis 
Abä, im Altertum Stadt im O. der griech. Landschaft Phokis, mit einem Heiligtum und berühmtem Orakel des Apollon. Der Tempel ward erst von Xerxes, dann 346 v. Chr. von den Thebanern im Heiligen Kriege zerstört, später von Hadrian wieder aufgebaut. Ruinen bei Exarchos.
 
Artikelverweis 
Ababde, den Meyers Bedscha (s. d.) verwandter Volksstamm in Oberägypten, Senaar und Takka, 40,000 Köpfe stark. Sie sind als Wüstenführer regelmäßig organisiert und zeichnen sich durch Ehrlichkeit aus; teils seßhaft, treiben sie Ackerbau, Kohlenbrennen und Sammeln von Wüstendrogen, die in den Städten des Niltals Ansässigen auch Handwerk und Handel.
 
Artikelverweis 
Abach, Flecken, s. Meyers Abbach.
 
Artikelverweis 
Abaco, eine von den Bahamainseln (s. d.).
 
Artikelverweis 
Abaco, Evarista Felice dall', Komponist, geb. 12. Juli 1675 in Verona, gest. 12. Juli 1742 in München als Kammerkonzertmeister und kurfürstlicher Rat, war einer der gediegensten Instrumentalkomponisten seiner Zeit, dessen Werke (Op. 16, Kammer- und Kirchensonaten, -Trios und -Konzerte) um 170530 im Druck erschienen. Eine Auswahl derselben enthält der 1. Bd. der »Denkmäler der Tonkunst in Bayern« (Leipz. 1900).
 
Artikelverweis 
Abâd (pers.), Stadt.
 
Artikelverweis 
Abaddon (hebr., »Verderben, Untergang«), dichterische Bezeichnung (Hiob 26, 6) für Totenreich, Unterwelt (Scheol), nach rabbinischen Sagen die tiefste Hölle; in der Offenbarung Johannis (9, 11) Name des obersten der Teufel und seiner Scharen.
 
Artikelverweis 
Abadschen (Abadzen), Volk, s. Meyers Tscherkessen.