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Aatal bis Abaco (Bd. 1, Sp. 10)
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Artikelverweis Aatal, s. Meyers Glatt 2).
 
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Ab (assyr. A-bu), in der assyrisch-babylonischen Zeit der Name eines Monats, bei den Juden seit der babylonischen Gefangenschaft der elfte Monat des bürgerlichen Jahres, in unsern Juli und August fallend. Am 9. Ab wurde 586 v. Chr. und 70 n. Chr. der Tempel der Juden und 135 n. Chr. ihr und ihres Feldherrn Bar-Kochba letztes Bollwerk, die Feste Bethar, zerstört. Der 15. Ab ist wegen froher geschichtlicher Ereignisse Freudentag (chamischa assar b'Ab).
 
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Ab (pers.), Wasser.
 
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Ab (kaufm.), ab dort (genommen), ab hier (genommen), s. Meyers Frei ab.
 
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Aba (Abâje, Abbajek, auf der Sinaihalbinsel Ghasiz, in Nubien Ahk, in den Gallaländern Moyasa), braune Tücher aus Baumwolle, Kamel- oder Ziegenhaar, werden im Orient als ärmelloser Rock getragen und zum Verpacken von Tabak benutzt.
 
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Aba, uraltes ungar. Geschlecht, dem auch König A. Samuel (104144; vgl. Kandra, A. Samuel, Budap. 1891) entstammte; s. Meyers Ungarn (Geschichte).
 
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Abä, im Altertum Stadt im O. der griech. Landschaft Phokis, mit einem Heiligtum und berühmtem Orakel des Apollon. Der Tempel ward erst von Xerxes, dann 346 v. Chr. von den Thebanern im Heiligen Kriege zerstört, später von Hadrian wieder aufgebaut. Ruinen bei Exarchos.
 
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Ababde, den Meyers Bedscha (s. d.) verwandter Volksstamm in Oberägypten, Senaar und Takka, 40,000 Köpfe stark. Sie sind als Wüstenführer regelmäßig organisiert und zeichnen sich durch Ehrlichkeit aus; teils seßhaft, treiben sie Ackerbau, Kohlenbrennen und Sammeln von Wüstendrogen, die in den Städten des Niltals Ansässigen auch Handwerk und Handel.
 
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Abach, Flecken, s. Meyers Abbach.
 
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Abaco, eine von den Bahamainseln (s. d.).
 
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Abaco, Evarista Felice dall', Komponist, geb. 12. Juli 1675 in Verona, gest. 12. Juli 1742 in München als Kammerkonzertmeister und kurfürstlicher Rat, war einer der gediegensten Instrumentalkomponisten seiner Zeit, dessen Werke (Op. 16, Kammer- und Kirchensonaten, -Trios und -Konzerte) um 170530 im Druck erschienen. Eine Auswahl derselben enthält der 1. Bd. der »Denkmäler der Tonkunst in Bayern« (Leipz. 1900).