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Aaspflanze bis Abä (Bd. 1, Sp. 10)
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Artikelverweis Aaspflanze, s. Stapelia.
 
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Aaspocken, schwere Form der Meyers Schafpocken (s. d.).
 
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Aasseite, die innere (Fleisch-) Seite von Fellen.
 
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Aastiere, von Aas lebende Tiere, die namentlich in heißen Ländern viel zur Beseitigung des Aases beitragen, wie Schakale, Hyänen, Geier, Adler etc., dann auch Ratten, Spitzmäuse, Haie, Weißfische, Krebse, Aaskäfer, Aasfliegen etc., Würmer etc.
 
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Aatal, s. Meyers Glatt 2).
 
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Ab (assyr. A-bu), in der assyrisch-babylonischen Zeit der Name eines Monats, bei den Juden seit der babylonischen Gefangenschaft der elfte Monat des bürgerlichen Jahres, in unsern Juli und August fallend. Am 9. Ab wurde 586 v. Chr. und 70 n. Chr. der Tempel der Juden und 135 n. Chr. ihr und ihres Feldherrn Bar-Kochba letztes Bollwerk, die Feste Bethar, zerstört. Der 15. Ab ist wegen froher geschichtlicher Ereignisse Freudentag (chamischa assar b'Ab).
 
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Ab (pers.), Wasser.
 
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Ab (kaufm.), ab dort (genommen), ab hier (genommen), s. Meyers Frei ab.
 
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Aba (Abâje, Abbajek, auf der Sinaihalbinsel Ghasiz, in Nubien Ahk, in den Gallaländern Moyasa), braune Tücher aus Baumwolle, Kamel- oder Ziegenhaar, werden im Orient als ärmelloser Rock getragen und zum Verpacken von Tabak benutzt.
 
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Aba, uraltes ungar. Geschlecht, dem auch König A. Samuel (104144; vgl. Kandra, A. Samuel, Budap. 1891) entstammte; s. Meyers Ungarn (Geschichte).
 
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Abä, im Altertum Stadt im O. der griech. Landschaft Phokis, mit einem Heiligtum und berühmtem Orakel des Apollon. Der Tempel ward erst von Xerxes, dann 346 v. Chr. von den Thebanern im Heiligen Kriege zerstört, später von Hadrian wieder aufgebaut. Ruinen bei Exarchos.