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Antät bis anzen (Bd. 1, Sp. 11a bis 11b)
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Artikelverweis  PfWB Antät [àntêt, Pl. –ən Rü. Si. u. s.] f. Stelle, wo zwei Äcker mit der Stirnseite aneinanderstoßen. — WLM lux. 8 Antêt. vgl. schwäb. 274 Anthaupt Kopfende; els. 1, 56; frz. entête.

[Bd. 1, S. 11b]



 
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an-teimeren D. Si. tr. v. übermäßig essen (eigentl. eine ganze Wagenladung »Teimer« s. d. zu sich nehmen).
 
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Antekrescht [antəkret D. Si.; èndəgrit Ri.]. m.
1. Antichrist.
2. schlechter Kerl, als Schimpfwort.
 
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ElsWB PfWB RhWB RhWB anter [ànta, onta Av.; ąntər Bo.] num. vor, zuerst, der erste (wird ohne Artikel gebraucht, ebenso wie zweïtersch, dretersch): ich bin anta ich komme zuerst dran, bin der erste. — vgl. rheinfr. ant, ânt, an der erste beim Abzählen From. 6, 280, 3; eifl. anert der erste beim Spiel From. 6, 12; ElsWB els. 1, 42 Änert.
 
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Anterprenär [antərprenèr D. Si.] m. Unternehmer. — WLM lux. 8 Anterprener; frz. entrepreneur.
 
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Anterpris [antərprís D. Si.] f. Unternehmung; eng A. u'gohn. — WLM lux. 514; frz. entreprise.
 
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Änsch [ên fast allg.] f. der Hahn am Faß, der Krahnen. — frz. anche.
 
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an-wachseⁿ fast allg.
1. wie hd. anwachsen, wieder festwachsen.
2. (von Kindern) im Atmen behindert sein. Ri. »Wenn ein Kind heftig schreit, so zieht es beim Einatmen die Gegend zwischen Rippenbogen u. Bauch stark ein, was zum Glauben veranlaßt, daß die Rippen an die Lunge angewachsen sind. Es ist pleuritische Adhäsion«. ElsWB els. 2, 785. Der Bu isch angewachse. Um das Übel zu heben, bestreicht man des öftern die Brust des Kindes mit Fett.
 
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an-winscheⁿ [ânwìnə Ri. u. s.] tr. v. in den Wendungen: ’s Neijohr a., der Namesda a. die Glückwünsche zum neuen Jahr, zum Namenstag darbringen. ElsWB els. 2, 841 anwünsche.
 
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anzeijeⁿ [ântsaiə Ri. u. s.] tr. v.
1. wie hd. anzeigen.
2. nachtragen: enem nix a. ihm äußerlich nichts nachtragen.
 
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anzen [ântsə Bi.; ǽntsən Bo. Vbg.] intr. v. ächzen, schluchzen, jammern.hess. N. 7: ânzern. Davon:

 

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