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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten Bibliographische AngabenLogo dfg
 
bis Zahl-meischter (Bd. 1, Sp. 552a)
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Artikelverweis  PfWB RhWB z [tsèt D. Si.; dsêt Ri. Ha.; sêd Fo. Falk. Lix.] n. letzter Buchstabe des Alphabets; z wird in der Falkenberger u. stellenweise auch in der Saargemünder Mundart im Anlaut sowie nach l u. r zu scharfem s; germanisches t ist demnach über die Affrikata hinaus bis zur Spirans verschoben worden.
 
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zabbeln, zabblich s. zawleⁿ, zawelich.
 
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Zächen, zächen (zächnen) s. Zeiche, zeicheⁿ.
 
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ElsWB PfWB RhWB zackern [tsakərə Fo. Ett. u. s.; sakern Rein.] tr. v. zu Acker fahren, das Feld bebauen, pflügen: ’s Feld zackere. — ElsWB els. 1, 25 u. hess. 463 ebenso.
 
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zadderich [tsadəreχ D. Si.] adj. zittrig, ängstlich: sew (sei) net eso z.! — lux. 495 zadderen zittern.
 
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zaddern s. zittereⁿ.
 
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Zaddrer [tsadərər D. Si.] m. ( eigentl. Zitterer) ängstlicher Mensch. s. d. vorige.
 
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zäh [tsǽ Fo. u. s.; tséï D. Si.; sêïj Falk.] adj. zäh: z. wie'n alter Jud Fo.; wie Ledder Ri. Ha.; zeïj wie Isen unbeugsam wie Eisen Lub. ElsWB els. 2, 891 zäch.
 
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ElsWB PfWB RhWB zahleⁿ [tsálə fast allg.; dsâle Ri. Ha.] tr. v. zahlen, bezahleu, zum besten geben: er zahlt uns e gut Butell Fo. D’ Irde z. die Zeche bezahlen Ri. Was zahlsch? zahlsch ebbs? gibst du etwas zum besten? ibid. — Zss. ElsWB PfWB RhWB Zahl-da Löhnungstag Fo. PfWB RhWB Zahl-meischter.