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Wörterbuch der deutsch-lothringischen Mundarten Bibliographische AngabenLogo dfg
 
u- bis uf-bäbbeⁿ (Bd. 1, Sp. 515a)
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Artikelverweis  u- Rest der Vorsilbe un-, die in der Diedenhofener-Siercker Ma. dem hd. an- entspricht. s. un-.
 
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u- Verkürzung der Konjunktion und vor Konsonanten in der Saarburger Mundart: ke Ruh u ke Rascht. s. a. un.
 
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Ubrechkät [úbreχkêt Si.] f. Obrigkeit. — lux. 454 Uwechkêt.
 
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udern wiederkäuen s. idricheⁿ.
 
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Ued [úət Rü. Si.] f. Aue, Gemarkung. — lux. 447 Ucht; vgl. baier. 1, 39 Öd Grundbesitz, Gut; got. aud, ags. ead Eigen, Besitz.
 
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Uedem [uèdəm Si.] Adam: Uedem an Eïv woren zweïn Äppeldeïf. — lux. 447 ebenso.
 
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Ues s. Ochs.
 
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Uet, ueten s. Aht, ahten.
 
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uf [ùf fast allg.; op D. Si.]
1. präpos. mit Dat. u. Acc. auf, gegen, nach: uf der Bank sitze; uf's Dach steie. Uf d'Kirb gehn; uf der Kirb sin. Uf den Owed gegen Abend. Uf de Dod krank Ri. Ha. ’S had nix uf sich ibid. Mer gehn uf Saarbricke nach S. — Uf dem wird zu um, op'm: gekwellte Krumbire um Disch un e Maidle bim Danz derf m'r hole, wa mer ’s findt Lix.
2. adv. auf, offen: uf stehn; uf sin aus dem Bett sein; den Hut uf dun; de Dir isch uf allg. ElsWB els. 1, 19.
 
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Ufank [ufák D. Si.] m. Anfang. — lux. 448 u. ss. ebenso (Kisch vgl. Wtb. 230).
 
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uf-bäbbeⁿ [-bèbə Ri. Ha.] tr. v. aufkleben. s. Bäbb.