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als-furt bis Alun (Bd. 1, Sp. 7a bis 7b)
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Artikelverweis  als-furt [àlsfurt fast allg. àlfort Falk.] adv. immerfort, beständig: du hasch a. eppes se gnatsche du hast beständig was dreinzureden Lix. — Hascht de a. ufgepasst? Lîn (lügen) isch a. e Sind Sgd.

[Bd. 1, S. 7b]


schwäb. 152 alsofort; ElsWB els. 1, 145 allsfort.
 
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alt [at fast allg.; àl D. Si. Comp. èltər, èltə; élər, élt. (Statt élt hat D. Si. auch die Form ále sehr all)] adj. alt. No bisch de awer a. genung! (Drohung) Lix. Ri. — ’S a. Brot muss s'erscht gess gin erst muß die ältere Tochter an den Mann. Rda.: Wo mer a. wird wie e Kuh — mer lehrt alle Da’ dersu Lix. Ri. — Âl Eisen, âle Goss (Gußeisen) — âl Frâen, âle Verdross d. h. das Alter hat seine Eigenheiten Si. — Zss. âl-modesch altmodisch Si. alt-melkich adj. von der Kuh gesagt, der die Milch bald abgeht. Ri.
 
Artikelverweis  Altar [àltâr Flh.; èltər Fo. Falk. Sgd. Lix. D. Si.] m. Altar. Zs. Altars-kopp m. Flh. gewöhnliches Gesicht, wie die früher roh gearbeiteten Gesichter der Heiligen am Altar: e Gesicht wie'n A.
 
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Älter [èltər Fo. Falk. Lix.; alər Bo.; êlt Si.] n. u. f. (Bo.m) Alter: Älter geht vor Fo. Er isch in meïnre Ä. — baier. 1, 70 Älte, Elten f.; schwäb. 159 Aelte; mhd. Lexer elte.
 
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Alterdum [altərdùm fast allg. altərtom D. Si.] n. Gegenstand aus älterer Zeit, seltener Altertum. Das isch noch en A.
 
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alterdimlich, altertemlech adj. altertümlich.
 
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ältzen [èltsən Fo. Fi. u. s.] intr. v. nach Alter riechen, übel riechen. Alte Betten u. Kleider, auch ranzige Butter »ältzen«. — ElsWB els. 1, 34 ältze; WLM lux. élzen.
 
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Alun [alún fast allg.] m. Alaun. — ElsWB els. 1, 29 Alun; mhd. Lexer alûn.