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Ak-kaul bis akordiereⁿ (Bd. 1, Sp. 5b)
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Artikelverweis Ak-kaul und Ak-kol f. D. Nackengrube.
 
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A-keiken (nur im Pl.) D. Augen. — vgl. ndd. kîken (káik, kiken) gucken From. 3, 260; 5, 72; 5, 141; ndl. kiken.
 
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Aker s. Acher.
 
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akereⁿ [àkərə Grt.] tr. v. Ähren lesen.schwäb. 119 ähere. (Die frühere Schriftsprache hatte noch »ähern« DWB Gr. Wtb. 1, 191). ahd. acharôn, ehirôn.
 
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Akes [âkəs, Pl. –ən D. Lix. Falk.; áks Si.; àks Bo. Ri.; akst Fo.] f. Axt, Beil: Mer mänt, de hätscht ’s Brot met der A. geschnitt Lix. Ich zerschlaw d'r de A. uf em Kopp Drohung Ri.baier. 1, 32 Ackes; mhd. Lexer ackes. — Zs. Akse-stil D. Si.
 
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A-kommes [ákoməs D. Si.; enkoms Bo.] n. das Einkommen, die Renten: e kann vun sengem A. lêwen er kann von seinen Renten leben. WLM lux. A'kommes LLU Ga. 16.
 
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Akont [akot D. Si.; àgùnd Ri.] m. Abschlagszahlung. — frz. à compte.
 
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Akord [akórt D. Si.; àgòrt Ri.] m.
1. Vergleich zur Vermeidung eines Prozesses.
2. Vereinbarung: im A. schaffe arbeiten nach Vereinbarung des Preises für die ganze Arbeit' im Gegensatz zur Arbeit mit täglichem, ein für allemal festgesetztem Lohn.
 
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akordiereⁿ refl. v. fast allg. sich friedlich vereinbaren: er hat sich g'agordiert Ri.